Stellenabbau in Augsburg

Eva Weber kann Reaktion von KUKA nachvollziehen

Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg. Foto: Ruth Plössl/Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg reagiert auf angekündigte Stellenstreichungen bei KUKA. Wirtschaftsreferentin Eva Weber kann die Entscheidung zum Stellenabbau verstehen.

Die KUKA gab am Donnerstagvormittag bekannt, 350 Stellen in Augsburg abbauen zu wollen. Grund dafür sein das schlechte Geschäftsjahr 2018. Die Prognosen mussten über das Jahr hinweg mehrfach angepasst werden. Die Ziele für 2020 nahm das Unternehmen diesen Januar zurück. Nun zieht das Unternehmen die nächsten Konsequenzen.

„Stellenabbau unweigerlich ein Verlust an Kompetenz und Know-how“

„Jeder Arbeitsplatz, der in Augsburg wegfällt, schmerzt“, erklärt Weber in einer ersten Reaktion. „Auch wenn der Arbeitsmarkt derzeit aufnahmefähig ist und als gut eingestuft werden kann, wird mit dem Stellenabbau unweigerlich ein Verlust an Kompetenz und Know-how verbunden sein. Ganz unabhängig davon, dass hinter jeder wegfallenden Stelle auch ein persönliches Schicksal steht“, so Wirtschaftsreferentin weiter. „Daher begrüße ich es sehr, dass Kuka angekündigt hat, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten.“  

Weber: Auftragslage für Personalabbau verantwortlich

Grundsätzlich sei festzuhalten, dass der aktuelle Stellenabbau nichts mit der chinesischen Gesellschafterposition zu tun habe. Die Investorenvereinbarung beinhaltet, dass für einen Zeitraum von 7,5 Jahren eine Eigenständigkeit des Unternehmens in Augsburg gewährleistet wird. „Dies ist die längste laufende Investorenvereinbarung, die mir bekannt ist“, so Weber. „Der angekündigte Personalabbau resultiert vielmehr aus der Auftragslage. Jedes Unternehmen würde in einer vergleichbaren Situation ähnlich reagieren: Wenn die Auftragslage sich nicht wie erwartet gestaltet, muss entsprechend reagiert werden.“

KUKA investiert in den Standort

Entscheidend für die Stadt ist, dass KUKA am Standort Augsburg verankert bleibt. Dies sei derzeit deutlich auch am regen Baubetrieb auf dem KUKA-Gelände an der Zugspitzstraße abzulesen. „Die Investitionen im dreistelligen Millionenbereich ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Augsburg“, so Eva Weber. Vier neue Gebäude sollen bis 2025 errichtet werden, darunter ein Ausbildungszentrum und ein neuer Büroturm. Entstehen soll ein „KUKA Campus“. Mit dem Robot Valley – in Anlehnung an das Silicon Valley in den USA – sollen Augsburg und der KUKA Campus weltweit als zukunftsweisender Standort im Bereich Robotic gelten.

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