Geschäftsjahr 2018

KUKAs Wachstum hat ein Ende: Daran liegt es

Hinter dem Augsburger Roboterkonzern KUKA liegt ein herausforderndes Jahr. Verschiedene Faktoren haben das Wachstum gehemmt.

„Wir wurden mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die sich auch in den Zahlen niederschlagen“, erklärt Andreas Pabst, Vorstand für Controlling und Finanzen. Dazu zählen negative Einflüsse aus Projektgeschäft, höhere Steuern und eine abgekühlte Konjunktur.

Rückläufiges China-Geschäft setzt KUKA zu

Die Abkühlung der Konjunktur machte KUKA besonders im vierten Quartal 2018 zu schaffen. Die Kunden waren mit ihren Investitionsentscheidungen damit deutlich zurückhaltender. Das gilt vor allem für die Automobilindustrie und die Elektronikindustrie. „Doch diese beiden Branchen machen für KUKA mehr als die Hälfte des Umsatzes aus“, unterstreicht Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender, die Auswirkungen für KUKA. Auch das rückläufige China-Geschäft machte KUKA im letzten Jahr zu schaffen.

Auftragseingänge überwiegend aus Europa

Der Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 3.242 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Wert um 6,8 Prozent zurück. Ähnlich wirkte sich die Konjunkturabkühlung der Fokusmärkte auch auf den Auftragseingang aus. Dieser lag im letzten Jahr bei 3.305 Millionen Euro und damit um 8,5 Prozent unter dem Vorjahr. Die Auftragseingänge wurden überwiegend in Europa erzielt.

Nicht alle Projekte können gelingen

Ähnlich schwach war 2018 auch die EBIT-Marge, also das Verhältnis vom Operativen Ergebnis zum Umsatz. Der Wert lag 2018 bei 1,1 Prozent. Noch 2017 erreichte KUKA 3,0 Prozent. Den Rückgang führt KUKA vorwiegend auf Maßnahmen um die Profitabilität zu steigern sowie Projektverschlechterungen zurück. Mohnen erläutert: „Jedes Jahr laufen bei KUKA mehrere hundert Projekte. Da können nicht alle gelingen.“

Maßnahmenplan wird konsequent umgesetzt

„Wir arbeiten hart an unserer Effizienz, halten eine strikte Kostendisziplin ein und werden uns stärker auf die konkreten Bedürfnisse unserer Kunden in ihren regionalen Märkten fokussieren“, erklärt Mohnen. „Dazu werden wir den eingeleiteten Maßnahmenplan konsequent umsetzen.“ Ziel des Unternehmens ist es, wieder global und profitabel zu wachsen.

KUKA rechnet mit besserem Jahr 2019

Unter den aktuellen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen sowie unter Abwägung der aktuellen Risiko- und Chancenpotenziale rechnet KUKA im Geschäftsjahr 2019 mit einer leicht steigenden Nachfrage. Wachstum wird vor allem aus Asien und hier insbesondere aus China erwartet. Europa und Amerika sollten sich leicht positiv entwickeln. Unsicherheiten ergeben sich vor allem aufgrund der aktuellen politischen und weltwirtschaftlichen Entwicklung. Davon betroffen sind auch die größten Robotik-Absatzmärkte wie die Automobilindustrie und Elektronikindustrie.

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Maßnahmenplan wird konsequent umgesetzt

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