Augsburger Roboterhersteller

KUKA schraubt Ziele für 2018 zurück

Till Reuter, CEO KUKA AG. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das Augsburger Automatisierungs-Unternehmen korrigiert im dritten Quartal 2018 seine Jahresprognose nach unten.

Die Aufträge des KUKA Konzerns gingen im dritten Quartal 2018 um fast sieben Prozent vergleichen mit dem Vorjahresquartal zurück. Die EBIT-Marge, also das Verhältnis von operativem Ergebnis zu Umsatz, verringerte sich ebenfalls: von 5,5 Prozent (Q3/17) auf 4,2 Prozent (Q3/18). Dem geschuldet passte der Roboterhersteller nun seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an. Die Aktie fiel auf den tiefsten Stand seit rund drei Jahren.

200 Millionen Euro weniger Umsatz prognostiziert

KUKA erwartet nun nur noch einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro. Dieser liegt damit leicht unter der Prognose vom Jahresanfang. Da ging das Unternehmen nun von über 3,5 Milliarden Euro für 2018 aus. Die EBIT-Marge wird mit rund 4,5 Prozent prognostiziert. Je höher die Marge ist, als desto rentabler gilt ein Unternehmen. Außerdem beschäftigt der KUKA Konzern zum 30. September 2018 zwei Prozent weniger Mitarbeiter als im Vorjahr: 13.710 statt 13.988.

Reuter spricht von „verschärften“ Bedingungen

„Nach einer langen Wachstumsperiode reagieren wir auf die verschärften konjunkturellen Rahmenbedingungen und legen einen stärkeren Fokus auf unser Effizienzprogramm. Unser strategischer Kurs mit der Ausrichtung auf Fokusmärkte und die Investitionen in Schlüsseltechnologien für Industrie 4.0 bleibt die Basis für unseren langfristigen Erfolg“, sagt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, zu den aktuellen Zahlen. „Der Aufbau der Joint Ventures mit Midea in China läuft nach Plan, sodass wir hier künftig weiteres Wachstum generieren können.“

Stabiles Europa, schwächelnder Asien-Markt

KUKA rechnet damit, dass die Nachfrage aus Europa im Geschäftsjahr 2018 stabil bleibt. Aus Asien wird es wohl ein schwächeres Wachstum, als noch zu Jahresbeginn prognostiziert, geben. Dies begründet das Unternehmen mit einem schwächeren Knickarm-Roboter-Markt in diesen Regionen. In Nordamerika, vor allem im Bereich Automotive, erwartet KUKA ebenfalls einen Rückgang. Grund soll der Abschluss einiger Modellerneuerungen sein. Der Bereich General Industry soll sich dagegen positiv entwickeln. Der Handelsstreit zwischen den USA und China wirke sich ebenfalls negativ auf KUKA aus. Die weltweit größten Robotik-Absatzmärkte wie die Automobilindustrie und Electronics seien hiervon betroffen.

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