Herausforderndes Marktumfeld

KUKA baut in Augsburg 350 Stellen ab

Das Geschäftsjahr 2018 war für KUKA kein einfaches Jahr. Die Umsätze sind deutlich zurückgegangen und auch einzelne Geschäftsbereiche haben gelitten. Nun folgt ein erneuter Stellenabbau – trotz vermeintlicher Beschäftigungsgarantie.

„Das letzte Jahr war nicht zufriedenstellend“, unterstreicht Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. Negative Einflüsse im Projektgeschäft, abgekühlte Konjunktur und höhere Steuern haben das Jahresergebnis beeinflusst. Schon während des Jahres musste KUKA die Prognosen mehrfach nach unten korrigieren. Darauf reagiert das Automatisierungs-Unternehmen mit einem Stellenabbau in Augsburg.

Vorrangig Verwaltungsbereiche betroffen

Von den rund 4.000 Stellen werden 2019 insgesamt 350 gestrichen. Dieser Abbau soll in sogenannten indirekten Bereichen erfolgen. Das betrifft vorrangig Verwaltungsbereiche. Bereits im Vorjahr hat KUKA die Mitarbeiterzahl in Augsburg um 150 reduziert. Auch in der Produktion hat es hier Abstriche gegeben. Die Zahl der Leiharbeiter wurde bis Februar 2019 von 500 (in Spitzenzeiten) auf 100 reduziert. Außerdem wurde ein Einstellungsstopp verhängt.

Stellenabbau ist trotz Investorenvereinbarung bis 2023 möglich

Dies ist unabhängig von der Investorenvereinbarung, die Midea mit KUKA im Zuge der Übernahme getroffen hatte, möglich. Grund dafür sei, dass der KUKA-Vorstand die Entscheidung zum Stellenabbau zugunsten eine wirtschaftlich positiven Entwicklung von KUKA treffe. „Die Investorenvereinbarung soll verhindern, dass zwischen Aktionären und Vorstand Vorgaben gemacht werden. Diese Vereinbarung gilt unabhängig davon, dass Vorstand und Management Entscheidungen treffen müssen, um eine erfolgreiche Zukunft für KUKA anzustoßen“, erklärt Mohnen.

„Wir tragen die Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft von KUKA“

Bei der derzeitigen Situation lasse sich ein Stellenabbau nicht vermeiden, so der Vorstandsvorsitzende. „Wir sind uns der Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber natürlich bewusst und wissen, dass das hart wird. Aber zusätzlich tragen wir auch die Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft von KUKA.“ Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen des bereits im Januar vorgestellten Maßnahmenpakets. Dazu wurde ein Programm aufgesetzt mit dem Ziel 300 Millionen Euro bis 2021 einzusparen. Für das Jahr 2019 wurde bereits ein hoher zweistelliger Millionenbetrag identifiziert.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Herausforderndes Marktumfeld

KUKA baut in Augsburg 350 Stellen ab

Das Geschäftsjahr 2018 war für KUKA kein einfaches Jahr. Die Umsätze sind deutlich zurückgegangen und auch einzelne Geschäftsbereiche haben gelitten. Nun folgt ein erneuter Stellenabbau – trotz vermeintlicher Beschäftigungsgarantie.

„Das letzte Jahr war nicht zufriedenstellend“, unterstreicht Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. Negative Einflüsse im Projektgeschäft, abgekühlte Konjunktur und höhere Steuern haben das Jahresergebnis beeinflusst. Schon während des Jahres musste KUKA die Prognosen mehrfach nach unten korrigieren. Darauf reagiert das Automatisierungs-Unternehmen mit einem Stellenabbau in Augsburg.

Vorrangig Verwaltungsbereiche betroffen

Von den rund 4.000 Stellen werden 2019 insgesamt 350 gestrichen. Dieser Abbau soll in sogenannten indirekten Bereichen erfolgen. Das betrifft vorrangig Verwaltungsbereiche. Bereits im Vorjahr hat KUKA die Mitarbeiterzahl in Augsburg um 150 reduziert. Auch in der Produktion hat es hier Abstriche gegeben. Die Zahl der Leiharbeiter wurde bis Februar 2019 von 500 (in Spitzenzeiten) auf 100 reduziert. Außerdem wurde ein Einstellungsstopp verhängt.

Stellenabbau ist trotz Investorenvereinbarung bis 2023 möglich

Dies ist unabhängig von der Investorenvereinbarung, die Midea mit KUKA im Zuge der Übernahme getroffen hatte, möglich. Grund dafür sei, dass der KUKA-Vorstand die Entscheidung zum Stellenabbau zugunsten eine wirtschaftlich positiven Entwicklung von KUKA treffe. „Die Investorenvereinbarung soll verhindern, dass zwischen Aktionären und Vorstand Vorgaben gemacht werden. Diese Vereinbarung gilt unabhängig davon, dass Vorstand und Management Entscheidungen treffen müssen, um eine erfolgreiche Zukunft für KUKA anzustoßen“, erklärt Mohnen.

„Wir tragen die Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft von KUKA“

Bei der derzeitigen Situation lasse sich ein Stellenabbau nicht vermeiden, so der Vorstandsvorsitzende. „Wir sind uns der Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber natürlich bewusst und wissen, dass das hart wird. Aber zusätzlich tragen wir auch die Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft von KUKA.“ Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen des bereits im Januar vorgestellten Maßnahmenpakets. Dazu wurde ein Programm aufgesetzt mit dem Ziel 300 Millionen Euro bis 2021 einzusparen. Für das Jahr 2019 wurde bereits ein hoher zweistelliger Millionenbetrag identifiziert.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben