KUKA AG

Übernahme: MIDEA und KUKA unterzeichnen Investorenvereinbarung

Innovation made in Augsburg: KUKA zeigt "Technik der Zukunft". Foto: B4B SCHWABEN

Gestern Abend gab der chinesische Hausgeräte-Hersteller Midea bekannt, dass das Unternehmen eine verbindliche Investorenvereinbarung mit der Augsburger KUKA AG  geschlossen hat. Damit ist der Weg für die Übernahme geebnet.

"KUKA bleibt ein unabhängiges Unternehmen", heißt es in der Mitteilung. Die Investorenvereinbarung würde die Zugeständnisse von Midea gegenüber KUKA regeln,  nach dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot von Midea für alle KUKA-Aktien, das am 18. Mai 2016 angekündigt und am 16. Juni 2016 offiziell begonnen hat. Die Vereinbarung wird für eine feste Laufzeit von siebeneinhalb Jahren geschlossen.

KUKA Aufsichtsrat gibt grünes Licht

Paul Fang, Chairman und CEO von Midea, sagte: „In der Investorenvereinbarung haben KUKA und Midea die Details unserer strategischen Partnerschaft festgelegt. Damit bestätigen wir unsere weitreichenden Zugeständnisse gegenüber KUKA, seinen Mitarbeitern, Aktionären und Kunden. Mit unserer Investition in KUKA verfolgen wir das klare Ziel, langfristigen Wert für beide Gesellschaften zu schaffen. Wir befürworten außerdem eine breit aufgestellte Aktionärsbasis, da wir glauben, dass das fortwährende Engagement aller Aktionäre dem KUKA-Konzern als Ganzes zugutekommt. Wir begrüßen die positive Wertung unseres Angebots durch den Vorstand und den Aufsichtsrat von KUKA. Wir freuen uns darauf, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten und KUKA dabei zu unterstützen, seine führende Stellung in den Bereichen Robotik, Automatisierung und Logistik vor allem im chinesischen Markt weiter auszubauen, um zusätzliches Wachstum zu erzielen.“

Midea: "Klares Bekenntnis zu Standorten und Mitarbeitern von KUKA"

Mit der Unterzeichnung der Investorenvereinbarung hätte Midea bestätigt, dass es die Marke und die geistigen Eigentumsrechte von KUKA voll respektiert, heißt es in der Unternehmensmitteilung weiter. Midea sei bereit, eine detaillierte Abschirmungsvereinbarung abzuschließen, um die vertrauliche Behandlung von Geschäftsgeheimnissen und Kundendaten zu gewährleisten und so die Beziehungen von KUKA zu ihrem erstklassigen Kunden- und Lieferantenstamm zu sichern.

Das chinesische Unternehmen hätte sich außerdem uneingeschränkt zu den Standorten und Mitarbeitern von KUKA bekannt und ausdrücklich bestätigt, weltweit weder Personalveränderungen noch Standortschließungen oder Standortverlegungen vorzunehmen. Außerdem hat Midea nochmal bekräftigt, die Unabhängigkeit von KUKA zu wahren.

Midea würde keinesfalls anstreben, einen Beherrschungsvertrag abzuschließen oder die Gesellschaft von der Börse zu nehmen. Andy Gu, Vice President von Midea, fügte hinzu: „Die Mitarbeiter von KUKA und ihre Kreativität bilden die zentrale Stärke des Unternehmens und sind der Schlüssel für ihren Erfolg. Wir möchten diese Stärke weiter ausbauen und vermehrt Wachstums- und Investitionschancen schaffen.“

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Das chinesische Unternehmen hätte sich außerdem uneingeschränkt zu den Standorten und Mitarbeitern von KUKA bekannt und ausdrücklich bestätigt, weltweit weder Personalveränderungen noch Standortschließungen oder Standortverlegungen vorzunehmen. Außerdem hat Midea nochmal bekräftigt, die Unabhängigkeit von KUKA zu wahren.

Midea würde keinesfalls anstreben, einen Beherrschungsvertrag abzuschließen oder die Gesellschaft von der Börse zu nehmen. Andy Gu, Vice President von Midea, fügte hinzu: „Die Mitarbeiter von KUKA und ihre Kreativität bilden die zentrale Stärke des Unternehmens und sind der Schlüssel für ihren Erfolg. Wir möchten diese Stärke weiter ausbauen und vermehrt Wachstums- und Investitionschancen schaffen.“

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