Rückblick

Diese Startups haben 2017 auf sich aufmerksam gemacht

Foto: Litle Lunch, conntac, Not Yet Visible, Barbara Hibler, Dirk Roth, Universität Augsburg/lfP/EP IV, Boxbote
Aller Anfang ist schwer und immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Den Schritt in die Selbständigkeit gewagt oder ihre Ideen erfolgreich weitergebracht, haben 2017 wieder viele Gründer in Bayerisch-Schwaben.

Little Lunch

Ein Rekord und eine Auszeichnung jagt die nächste: Der Augsburger Suppenhersteller blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Neben einer Kooperation mit Develey und einem zweiten Platz beim Bayerischen Gründerpreis konnten die Geschäftsführer sich auch über eine Prämierung für ihr Umsatzwachstum freuen.

Conntac

2017 startete Conntac mit gleich zwei Auszeichnungen: Sieger beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ sowie der zweite Platz im „Businessplan Wettbewerb Schwaben“. Im Herbst folgte dann noch eine sechsstellige Investition von der Telefónica-Tochter Wayra. Der Konzern sieht großes Potenzial in den Ideen des Augsburger Startups.

Not Yet Visible

Joachim Sommer und Katharina Kasarinow stehen kurz vor einer Firmengründung. Doch schon jetzt hat ihr Konzept an einigen Stellen für Aufsehen gesorgt. Vom neuartigen VR-Vermittlungskonzept überzeugte sich beispielsweise auch der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, diesen Herbst.

LEBELEI

Das Augsburger Design-Label LEBELEI bezog im Frühjahr für ein paar Wochen den Pop-Up-Store der Stadt. Da Gründerin Isabel König Produkte aus Augsburg verkauft, hat sie sich bewusst für den stationären Handel entschieden. Aufmerksam wurde auf die Designerin dieses Jahr auch der Briefdienstleister Logistic-Mail-Factory (LMF). Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden insgesamt sechs Briefmarkenmotive gestaltet.

’s handwerk

Das Sonthofer Lokal zählt zu Deutschlands besten Gastro Startups. Die Leaders Club Concepts wählten ´s handwerk unter die besten neun Betriebe beim Gastro Startup Wettbewerb 2017 Anfang des Jahres. Im Interview mit unserer Redaktion gab Gründer Ulrich Karl Brandl Einblicke in die Herausforderungen, denen er gegenüberstand und warum er vor allem mit anderen Startups zusammenarbeitet.

AuDiaTec GmbH

Der weltweit größte synthetische Diamant kommt aus Augsburg. Für diesen Rekord sorgte das Startup AuDiaTec (Augsburg Diamond Technology GmbH). Dem Gründer-Team ist damit ein wichtiger Meilenstein in der Forschung gelungen. Der Diamant könnte auch für die Energiewende eine wichtige Rolle spielen.

Boxbote

„Wir wollen alle Besorgungs-Fahrten für Dinge des täglichen Bedarfs übernehmen“, lautet das erklärte Ziel von Boxbote. Im Moment liefert das Startup vor allem Essen – und das fast ausschließlich mit dem Fahrrad – aus. Partner sind unter anderem namhafte Augsburger Restaurants, Brauereien und andere Getränke-Anbieter.

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