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Liebherr-Aerospace startet international ins Ausbildungsjahr
Ausbildungsstart 2025

Liebherr-Aerospace startet international ins Ausbildungsjahr

Die neuen Azubis wurden an ihrem ersten Tag von der Geschäftsführung, der Personalleitung und dem Ausbildungsteam begrüßt.
Die neuen Azubis wurden an ihrem ersten Tag von der Geschäftsführung, der Personalleitung und dem Ausbildungsteam begrüßt. Foto: Liebherr

Zum Ausbildungsstart 2025 begrüßt Liebherr-Aerospace nicht nur Bewerber aus Deutschland. Wie das duale Ausbildungssystem dadurch gestärkt werden kann.

Zum Ausbildungsstart am 1. September 2025 haben 41 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH begonnen. Besonders bemerkenswert sei in diesem Jahr die Teilnahme von Auszubildenden, die nicht nur geografisch, sondern auch kulturell eine weite Reise auf sich genommen haben, um ihre berufliche Zukunft bei Liebherr zu starten. Insgesamt drei junge Männer aus Südkorea und Marokko sollen beispielhaft veranschaulichen, wie das duale Ausbildungssystem zunehmend auch im internationalen Kontext wahrgenommen wird.

Duale Ausbildung mit globaler Reichweite

Insu Lee und Taewon Kim stammen aus Südkorea und haben jeweils rund 10.000 Kilometer zurückgelegt, um ihre Ausbildung zum Industriemechaniker im Allgäu zu beginnen. Beide profitieren von einer Kooperation zwischen der südkoreanischen Bildungsbehörde in Daejeon und dem deutschen Bildungsträger Eckert Schulen. Diese Zusammenarbeit soll es ausgewählten Jugendlichen ermöglichen, eine Berufsausbildung in Deutschland zu absolvieren. „Wir sind uns sicher, dass sich der weite Weg gelohnt hat. Eine Ausbildung in Deutschland, bei Liebherr und zudem in der Luftfahrtbranche ist eine großartige Chance für uns“, erklären Lee und Kim gemeinsam.

Im Vorfeld hieß Liebherr-Aerospace bereits den Superintendenten Dong Hu Sul und seine Delegation der südkoreanischen Bildungsbehörde aus Daejeon im Allgäu willkommen.

Eigeninitiative als Türöffner

Ein weiteres Beispiel für die internationale Orientierung der diesjährigen Ausbildungsgruppe ist Youssef Slimani aus Marokko. Holger Herms, Leiter der gewerblichen Ausbildung, zeigt sich beeindruckt von Slimanis Engagement: „Wir sind seit der Bewerbungsphase beeindruckt von Youssefs Eigeninitiative und seinem Engagement.“

Der 22-Jährige hat nach seinem Abitur zunächst ein Studium begonnen, sich jedoch vor einem Jahr selbstständig bei Liebherr in Lindenberg beworben, ohne institutionelle Vermittlung oder Begleitprogramme. Er absolvierte das Bewerbungsverfahren online, belegte in Eigenregie einen Deutschkurs und überzeugte durch seine Zielstrebigkeit. „Ich freue mich, dass ich die Chance bekommen habe, bei Liebherr in Lindenberg ausgebildet zu werden. Ich habe klare persönliche und berufliche Ziele und möchte diese hier verfolgen“, erklärt Slimani.

Start in das Ausbildungsjahr

Neben den drei internationalen Azubis haben 38 weitere junge Menschen ihre Ausbildung bei Liebherr-Aerospace begonnen, fünf davon befinden sich im Werk in Friedrichshafen am Bodensee. Die Ausbildungsberufe sind breit gefächert und reichen von Industriekaufleuten über Mechatronikern bis hin zu Zerspanungsmechaniker und Werkstoffprüfern. Die erste Woche der Ausbildung war geprägt von einem umfassenden Einführungsprogramm und einem dreitägigen Kennenlernen in Oberstdorf. Dort standen Teamprojekte und gemeinsame Aktivitäten im Fokus, um eine Grundlage für die kommenden Ausbildungsjahre zu schaffen.

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