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KUKA und HONOLD: Kooperation in Mering noch nicht beschlossen
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Nach ersten Berichten

KUKA und HONOLD: Kooperation in Mering noch nicht beschlossen

 Symbolbild. KUKA Roboter bei der Arbeit. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Ende des letzten Jahres machten KUKA und HONOLD Schlagzeilen: Ein gemeinsames Logistikzentrum im Gewerbegebiet Mering solle es geben. Das Projekt ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern.

Der Augsburger Roboterbauer KUKA expandiert – zumindest in der Fuggerstadt, so viel steht fest. 100 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Standort und will so den KUKA Campus schaffen. Nach dem eigenen Technologiezentrum der nächste zukunftsweisende Schritt, wie der Roboterbauer betont. Neben Forschung und Entwicklung spielt aber auch das Thema Logistik eine große Rolle. Laut Medienberichten Ende Dezember soll mit HONOLD hier ein Partner gefunden worden sein.

Kooperation ist noch keine beschlossene Sache

Vonseiten des Logistikers gibt es zu dieser angekündigten Übereinkunft noch keine genauen Informationen. Das Unternehmen wolle gemeinsam mit KUKA eine Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt herausgeben, ließ Heiner Matthias Honold auf Anfrage wissen. Dass Pläne in diese Richtung bestehen, ist jedoch richtig. Nur gibt es noch keine Zusage. Es sei noch nichts entschieden, betonte dabei KUKA. Das Angebot werde wie die weiterer Anbieter derzeit geprüft. Wann eine Management-Entscheidung fällt, ist noch offen.

Zukunftsfeld Warehous Logistik

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Die Logistik ist für KUKA auch im Produktbereich ein Zukunftsmarkt. Potenzial sieht das Unternehmen gerade bei der Warehouse Logistik. „Wir glauben, dass Logistik ein Wachstumsmarkt ist und Synergien mit unserer Robotik möglich sind“, so Peter Mohnen im vergangen Sommer. Der Geschäftsbereich Swisslog konnte dazu einen Großauftrag vom deutschen Drogeriekonzern dm-drogerie markt an Land ziehen. Der Auftragswert liegt bei rund 100 Millionen Euro.

Gemeinschaftsprojekt mit Fujitsu

Die Zusammenarbeit mit HONOLD wäre für KUKA zudem nicht die erste Kooperation mit einem Partner aus Bayerisch-Schwaben. Gemeinsam mit Fujitsu arbeitete das Unternehmen beispielsweise im Technologiezentrum Augsburg (TZA) an einer Lösung zur „Mensch-Roboter-Kollaboration“. Je fünf Mitarbeiter von Fujitsu und KUKA beteiligten sich am Projekt. Im Januar nahmen die entwickelten Roboter nun ihre Arbeit im PC-Werk von Fujitsu auf. Wenn sich die Roboterarme im Praxistest bewähren, könnten noch mehr von ihnen produziert werden.

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