Erstes Halbjahr nach der Übernahme

KUKA: Midea-Einfluss schlägt sich nicht auf Zahlen nieder

Das Entwicklungs- und Technologiezentrum (ETZ) von KUKA. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Peter Mohnen, CFO der KUKA AG. Foto: KUKA AG
Anfang des Jahres wurde die Übernahme durch den chinesischen Investor Midea abgeschlossen. Beim Blick auf die Zahlen des ersten Halbjahres werden große Veränderungen durch die Zusammenarbeit mit dem Geldgeber jedoch noch vermisst.

„Der Einfluss von Midea in Zahlen ausgedrückt ist nicht sehr hoch. 95 Prozent ist organisches KUKA-Wachstum“, erklärte Peter Mohnen, Finanzvorstand (CFO) der KUKA AG. Er betonte dennoch: „Die Zusammenarbeit läuft sehr gut.“ Gemeinsam arbeite KUKA mit Midea an verschiedenen Projekten, die in den Startlöchern stünden. Die Teams würden sich dazu teils wöchentlich auch in China treffen.

Neuer Rekordwert für KUKA

Der Auftragseingang im zweiten Quartal 2017 erreichte ein Volumen von gut einer Milliarde Euro – der höchste Quartalswert in der Unternehmensgeschichte. „Zu diesem neuen Rekordwert haben alle Geschäftsbereiche beigetragen – Robotics und Swisslog sogar mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten“, erläuterte Pressesprecherin Katrin Stuber-Koeppe. „2017 ist ein Jahr der Weichenstellung, um weiter zu wachsen.“ KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen im Gesamtjahr 2017 Umsatzerlöse von rund 3,3 Milliarden Euro und damit eine Steigerung um rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Angaben liegen damit auch rund 200 Millionen Euro über den ersten Annahmen für 2017.

Großauftrag für Swisslog: Zukunft Warehouse Logistik

Potenzial sieht KUKA in Zukunft gerade bei der Warehouse Logistik. „Wir glauben, dass Logistik ein Wachstumsmarkt ist und Synergien mit unserer Robotik möglich sind“, so Peter Mohnen. Zwei Drittel von Swisslog beschäftigen sich mit diesem Thema. Der Geschäftsbereich konnte zudem vor kurzem einen weiteren Großauftrag von dem deutschen Drogeriekonzern dm-drogerie markt an Land ziehen. Der Auftragswert liegt bei rund 100 Millionen Euro. Im Laufe der nächsten zweieinhalb Jahre wird ein Logistikzentrum im brandenburgischen Wustermark, westlich von Berlin, entstehen. Swisslog zeichnet sich sowohl für die Intralogistik als auch für sämtliche Baumaßnahmen verantwortlich. Der Lagerneubau in Wustermark ist der dritte Großauftrag, den KUKA für den dm-drogerie-markt umsetzen.

100 Millionen Euro für KUKA Campus

Um weiter zukunftsfähig zu bleiben, plant der Roboterbauer große Investitionen am Standort Augsburg. Das gab KUKA anfagn der Woche bereits bekannt. Rund 100 Millionen Euro sollen es sein, die den Aufbau eines KUKA Campus vorantreiben. Dazu entsteht ein Ausbildungszentrum, ein Büroturm ein Parkhaus und eine Produktionshalle. „Midea unterstützt unsere Strategie“, verdeutlichte Mohnen in diesem Zusammenhang noch einmal. Der Investor stehe hinter der Investition.

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„Der Einfluss von Midea in Zahlen ausgedrückt ist nicht sehr hoch. 95 Prozent ist organisches KUKA-Wachstum“, erklärte Peter Mohnen, Finanzvorstand (CFO) der KUKA AG. Er betonte dennoch: „Die Zusammenarbeit läuft sehr gut.“ Gemeinsam arbeite KUKA mit Midea an verschiedenen Projekten, die in den Startlöchern stünden. Die Teams würden sich dazu teils wöchentlich auch in China treffen.

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100 Millionen Euro für KUKA Campus

Um weiter zukunftsfähig zu bleiben, plant der Roboterbauer große Investitionen am Standort Augsburg. Das gab KUKA anfagn der Woche bereits bekannt. Rund 100 Millionen Euro sollen es sein, die den Aufbau eines KUKA Campus vorantreiben. Dazu entsteht ein Ausbildungszentrum, ein Büroturm ein Parkhaus und eine Produktionshalle. „Midea unterstützt unsere Strategie“, verdeutlichte Mohnen in diesem Zusammenhang noch einmal. Der Investor stehe hinter der Investition.

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