Neuer Roboterpark geplant

KUKA investiert 400 Millionen Euro in China

Der Vorstand der KUKA AG: Dr. Till Reuter (CEO) und Peter Mohnen (CFO). Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Für 2018 plant KUKA das Geschäft in China weiter auszubauen. Dort entsteht ein neuer Roboterpark in Shunde. Auch der Augsburger Standort soll davon profitieren.

Das Ziel von KUKA ist es, die Nummer eins der Robotik in China zu werden. Diese Wachstumspläne will KUKA in Zusammenarbeit mit der chinesischen Midea Group realisieren. So soll der globale Erfolg gesichert werden.

Roboterpark in Shunde

„In 2018 liegt unser Fokus auf dem Ausbau unserer Innovationsführerschaft und dem Wachstumsmarkt China“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender KUKA AG. Der Plan ist es, in China für China zu bauen. Um die Kapazitäten dort steigern zu können, baut KUKA im Rahmen eines Joint Ventures mit Midea einen neuen Roboterpark im südchinesischen Shunde, dem Heimatsitz von Midea.

Insgesamt 100.000 Roboter für China

Das Startsignal für das Bauvorhaben erfolgt mit dem symbolischen Spatenstich am 28. März 2018. Bis 2024 ist die Produktion von 75.000 Roboter geplant. Über das neue Werk sollen neben 6-Achs-Robotern auch neue Roboter speziell für den chinesischen Markt produziert, entwickelt und vertrieben werden. In Shunde und dem bestehenden Werk in Shanghai will KUKA insgesamt 100.000 herstellen.

Größter Markt für Robotics wächst weiter

Mit den neuen Produkten wird sich KUKA neue Marktsegmente erschließen und die Marktdurchdringung steigern. Gemeinsam mit Midea soll die hohe Nachfrage nach Robotersystemen in China bedient werden. KUKA rechnet damit, dass der größte Markt für Robotics bis 2024 um rund 20 Prozent wachsen wird. Daher will KUKA in dieser Zeit 400 Millionen Euro in den Roboterpark investieren. Dieses wird vom Joint Venture Midea KUKA Robotics geführt.

Die Partner sind zu je 50 Prozent beteiligt. Die operative Führung liegt bei KUKA. Dr. Till Reuter wird die Position des Chairmans innehaben. Auf den Produkten wird der Name KUKA stehen. Denn Reuter betont: „In der KUKA-Midea-Kooperation gibt es eine Robotermarke: KUKA.“ 

Augsburg profitiert von globalem Wachstum

Das globale Wachstum helfe auch dabei, in Augsburg stabil zu sein, so Reuter. „Wir profitieren in Augsburg davon, in China die Nummer eins zu sein“, erklärt er. Darüber hinaus investiert KUKA auch in den Standort Augsburg. Bis 2025 sind eine neue Produktionshalle und ein Bildungszentrum geplant. Im Juli 2018 soll zudem das Parkhaus mit ungefähr 1.000 Stellplätzen und 20 Ladestationen für Elektroautos fertiggestellt werden.

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Die Partner sind zu je 50 Prozent beteiligt. Die operative Führung liegt bei KUKA. Dr. Till Reuter wird die Position des Chairmans innehaben. Auf den Produkten wird der Name KUKA stehen. Denn Reuter betont: „In der KUKA-Midea-Kooperation gibt es eine Robotermarke: KUKA.“ 

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