Quartalsbericht

Umsatz-Rückgang: KUKA organisiert seine Struktur neu

Till Reuter, CEO KUKA AG. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
KUKA hat zum Jahresbeginn 2018 teils deutliche Einbußen zu verzeichnen. Im Zuge dessen hat sich das Augsburger Unternehmen neu nach den Segmenten Automotive, Industries und Consumer Goods & Logistic Automation aufgestellt.

KUKA verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 744,5 Millionen Euro. Nach einem „starken Vorjahrsquartal“ bedeutet dies einen Rückgang im Umsatz von 5,9 Prozent. Die Auftragseingänge gingen um 6,9 Prozent auf 900 Millionen Euro zurück. Trotz der Einbußen bleibt das Unternehmen bei seinen Jahreszielen.

KUKA ist „sehr gut im Markt positioniert“

„KUKA ist in den vergangenen Jahren enorm stark gewachsen – wir sind dadurch sehr gut im Markt positioniert“, sagt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „2018 werden wir weiter in Technologien investieren, um unsere Position als Innovationsführer auszubauen und zukünftige Wachstumsfelder zu erschließen. Unsere neuen Produkte und unsere neue Organisationsstruktur werden dabei helfen.“ Die neue Organisationsstruktur soll sich noch stärker nach den Kunden richten. KUKA berichtet nun erstmals nach den neuen Segmenten Automotive, Industries und Consumer Goods & Logistic Automation.

So sieht die neue Organisationsstruktur aus

Zum Segment Automotive gehört im Wesentlichen das Automobilgeschäft der ehemaligen Segmente Robotik und Systems sowie Logistiklösungen für Automobilkunden. Zur Division Industries zählen vor allem die ehemaligen Segmente Robotics mit dem Kundensegment General Industry sowie die Systemintegration von Systems/Industries. Die Division Consumer Goods & Logistic Automation resultiert hauptsächlich aus den Logistiklösungen von Swisslog und dem Bereich Consumer Goods aus dem Geschäftsbereich Robotics. Dieser Bereich entwickelt intralogistische Automationslösungen für alle Kundensegmente außer Automotive.

Gute Auftragslage in Europa und den USA

Im ersten Quartal 2018 erwirtschaftete der KUKA Konzern einen Auftragseingang in Höhe von 900,2 Millionen Euro. Vor allem aus Europa und den USA konnten hohe Auftragseingänge erzielt werden. Verglichen mit dem starken Vorjahreswert entspricht dies einem Rückgang von 6,9 Prozent. Die Umsatzerlöse im KUKA Konzern erreichten im Berichtszeitraum 744,5 Millionen Euro. Gegenüber dem starken Vorjahresquartal ist dies ein Rückgang von 5,9 Prozent.

Steigende Nachfrage aus Nordamerika und Asien erwartet

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet KUKA eine steigende Nachfrage, vor allem aus Nordamerika und Asien. Die Nachfrage in Europa sollte sich ebenfalls leicht positiv entwickeln. Auf Branchenebene erwartet KUKA für die Absatzmärkte der General Industry eine positive Entwicklung. In der Automobilindustrie erwartet KUKA, dass die Nachfrage stabil verläuft

KUKA investiert weiter in Wachstum

Auf Basis der gegenwärtigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung erwartet KUKA 2018 einen Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr plant Kuka auch Investitionen im Bereich Digitalisierung, Industrie 4.0, Mobilität, General Industry und China. KUKA erwartet, dass sich durch diese Investitionen in den kommenden Jahren für das Unternehmen zusätzliche Wachstumsfelder erschließen lassen, die sich in höheren Umsätzen widerspiegeln sollten.

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KUKA verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 744,5 Millionen Euro. Nach einem „starken Vorjahrsquartal“ bedeutet dies einen Rückgang im Umsatz von 5,9 Prozent. Die Auftragseingänge gingen um 6,9 Prozent auf 900 Millionen Euro zurück. Trotz der Einbußen bleibt das Unternehmen bei seinen Jahreszielen.

KUKA ist „sehr gut im Markt positioniert“

„KUKA ist in den vergangenen Jahren enorm stark gewachsen – wir sind dadurch sehr gut im Markt positioniert“, sagt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „2018 werden wir weiter in Technologien investieren, um unsere Position als Innovationsführer auszubauen und zukünftige Wachstumsfelder zu erschließen. Unsere neuen Produkte und unsere neue Organisationsstruktur werden dabei helfen.“ Die neue Organisationsstruktur soll sich noch stärker nach den Kunden richten. KUKA berichtet nun erstmals nach den neuen Segmenten Automotive, Industries und Consumer Goods & Logistic Automation.

So sieht die neue Organisationsstruktur aus

Zum Segment Automotive gehört im Wesentlichen das Automobilgeschäft der ehemaligen Segmente Robotik und Systems sowie Logistiklösungen für Automobilkunden. Zur Division Industries zählen vor allem die ehemaligen Segmente Robotics mit dem Kundensegment General Industry sowie die Systemintegration von Systems/Industries. Die Division Consumer Goods & Logistic Automation resultiert hauptsächlich aus den Logistiklösungen von Swisslog und dem Bereich Consumer Goods aus dem Geschäftsbereich Robotics. Dieser Bereich entwickelt intralogistische Automationslösungen für alle Kundensegmente außer Automotive.

Gute Auftragslage in Europa und den USA

Im ersten Quartal 2018 erwirtschaftete der KUKA Konzern einen Auftragseingang in Höhe von 900,2 Millionen Euro. Vor allem aus Europa und den USA konnten hohe Auftragseingänge erzielt werden. Verglichen mit dem starken Vorjahreswert entspricht dies einem Rückgang von 6,9 Prozent. Die Umsatzerlöse im KUKA Konzern erreichten im Berichtszeitraum 744,5 Millionen Euro. Gegenüber dem starken Vorjahresquartal ist dies ein Rückgang von 5,9 Prozent.

Steigende Nachfrage aus Nordamerika und Asien erwartet

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet KUKA eine steigende Nachfrage, vor allem aus Nordamerika und Asien. Die Nachfrage in Europa sollte sich ebenfalls leicht positiv entwickeln. Auf Branchenebene erwartet KUKA für die Absatzmärkte der General Industry eine positive Entwicklung. In der Automobilindustrie erwartet KUKA, dass die Nachfrage stabil verläuft

KUKA investiert weiter in Wachstum

Auf Basis der gegenwärtigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung erwartet KUKA 2018 einen Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr plant Kuka auch Investitionen im Bereich Digitalisierung, Industrie 4.0, Mobilität, General Industry und China. KUKA erwartet, dass sich durch diese Investitionen in den kommenden Jahren für das Unternehmen zusätzliche Wachstumsfelder erschließen lassen, die sich in höheren Umsätzen widerspiegeln sollten.

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