Jahresrückblick

Das Jahr 2018 im Landkreis Unterallgäu

Landrat Hans-Joachim Weirather. Foto: Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu
Landrat Hans-Joachim Weirather lässt die beschlossenen und durchgeführten Neuerungen im Jahr 2018 im Landkreis Unterallgäu Revue passieren. Er zeigt sich mit den Entwicklungen zufrieden.

Mit dem einstimmig verabschiedeten Kreishaushalt 2018 hat der Landkreis den Weg zur Entschuldung eingeschlagen. „Obwohl wir darauf bedacht sind, Schulden abzubauen, haben wir im Jahr 2018 auch wieder große Investitionen getätigt, zum Beispiel in unser Kreisstraßennetz und damit in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer“, sagt Weirather.

Entschärfung Unfallschwerpunkte

Weirather freut sich daher, dass zwei Unfallschwerpunkte im Landkreis entschärft wurden: Die Kreuzung der Kreisstraßen MN 32 und MN 13 zwischen Lauben und Erkheim beziehungsweise Günz und Frickenhausen sowie die Kreuzung der Kreisstraße MN 11 mit der Staatsstraße 2037 zwischen Schöneberg und Bronnen beziehungsweise Pfaffenhausen und Kirchheim. Beide Kreuzungen wurden in Kreisverkehre umgebaut.  

Instandsetzung

Ein tragendes Projekt hat der Landkreis zum Jahresende abgeschlossen: die Instandsetzung der ehemaligen Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren. Im Frühjahr 2019 soll das mit einer Ausstellung gefeiert werden.

Neuerungen im Nahverkehr

Des Weiteren wurde im Raum Kirchheim-Pfaffenhausen und im Raum Mindelheim der Flexibus eingeführt. Ziel ist es, das Angebot nach und nach auszuweiten. Eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs diene auch dem Klima, so der Landrat. Der Umwelt zuliebe soll im Landkreis auch die Mülltrennung erleichtert werden. Dazu haben die Kreisgremien 2018 der Einführung der Gelben Tonne zugestimmt.

Seniorenpolitische Gesamtkonzept

Weirather zeigt sich auch stolz über das seit rund zehn Jahren bestehende seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Unterallgäu: „Damit haben wir bayernweit Vorbildfunktion.“ Seit diesem Jahr wird das Konzept aktualisiert. Aus dem Konzept heraus sind laut Weirather bereits viele Angebote entstanden, die Menschen helfen, bis ins hohe Alter im eigenen Zuhause zu leben.

Wohnangebote für Senioren 

Es gehe aber auch darum, genügend Heimplätze und alternative Wohnformen anzubieten. Der Landkreis selbst ist Träger von drei Kreis-Seniorenwohnheimen in Türkheim, Babenhausen und Bad Wörishofen. „Nachdem wir das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim 2015/16 saniert und erweitert haben, haben wir im Jahr 2018 für rund 1,5 Millionen Euro die Küche erneuert“, so Weirather. 

Kreiskliniken Unterallgäu  

In den nächsten Jahren sind auch bei den Kreiskliniken Unterallgäu bauliche Veränderungen geplant. Ab 2019  sollen in Ottobeuren neue Operationssäle im Westen der Kreisklinik entstehen. Außerdem wird ein neues Gebäude für den Intensivbereich gebaut und die Funktionsdiagnostik saniert und ausgebaut. Am Klinikstandort in Mindelheim ist unter anderem ein Neubau für die Operationssäle und für die Funktionsdiagnostik geplant. 2026 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.

Hospiz- und Palliativversorgung

Weitere Entscheidungen fielen in Sachen Hospiz- und Palliativversorgung zum Jahresende in einer Sitzung des Kreisausschusses: Zusätzlich zu dem Hospizzimmer im Caritas-Seniorenzentrum St. Georg in Mindelheim wird ein solches Angebot auch im Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim geschaffen – betreut vom St. Elisabeth Hospizverein.

Beteiligung des Landkreis 

Der Landkreis Unterallgäu beteiligt sich hier an den Personalkosten. Darüber hinaus soll mit finanzieller Unterstützung des Landkreises ein stationsübergreifender spezialisierter palliativmedizinischer Dienst eingerichtet werden. Übernehmen wird diese Aufgabe die Pallium gGmbH. 

Aufrüstung Technikerschule 

„Lieb und teuer bleiben uns unsere Schulen“, hebt Weirather hervor. 2019 wird der Landkreis rund eine halbe Million Euro investieren, um die Maschinen der Technikerschule in Mindelheim für die „Wirtschaft 4.0“ zu rüsten.

Projekt „Dorfkerne_Dorfränder“

Ebenfalls 2018 entwickelten Experten der Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu das LEADER-Projekt „Dorfkerne_Dorfränder“. Dieses Kooperationsprojekt umfasst viele Ideen, um die Ortsentwicklung positiv zu steuern. Am Landwirtschaftsministerium wurde im vergangenen November eine Wanderausstellung zu dem Projekt vorgestellt.

Dank des Landrats

„Dass unser Landkreis so liebenswert bleibt wie er ist, dazu tragen viele engagierte Bürger bei“, hebt der Landrat hervor: „Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch im Namen aller Kreisrätinnen und Kreisräte von Herzen bedanken und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit auch im Jahr 2019.“

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Mit dem einstimmig verabschiedeten Kreishaushalt 2018 hat der Landkreis den Weg zur Entschuldung eingeschlagen. „Obwohl wir darauf bedacht sind, Schulden abzubauen, haben wir im Jahr 2018 auch wieder große Investitionen getätigt, zum Beispiel in unser Kreisstraßennetz und damit in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer“, sagt Weirather.

Entschärfung Unfallschwerpunkte

Weirather freut sich daher, dass zwei Unfallschwerpunkte im Landkreis entschärft wurden: Die Kreuzung der Kreisstraßen MN 32 und MN 13 zwischen Lauben und Erkheim beziehungsweise Günz und Frickenhausen sowie die Kreuzung der Kreisstraße MN 11 mit der Staatsstraße 2037 zwischen Schöneberg und Bronnen beziehungsweise Pfaffenhausen und Kirchheim. Beide Kreuzungen wurden in Kreisverkehre umgebaut.  

Instandsetzung

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Neuerungen im Nahverkehr

Des Weiteren wurde im Raum Kirchheim-Pfaffenhausen und im Raum Mindelheim der Flexibus eingeführt. Ziel ist es, das Angebot nach und nach auszuweiten. Eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs diene auch dem Klima, so der Landrat. Der Umwelt zuliebe soll im Landkreis auch die Mülltrennung erleichtert werden. Dazu haben die Kreisgremien 2018 der Einführung der Gelben Tonne zugestimmt.

Seniorenpolitische Gesamtkonzept

Weirather zeigt sich auch stolz über das seit rund zehn Jahren bestehende seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Unterallgäu: „Damit haben wir bayernweit Vorbildfunktion.“ Seit diesem Jahr wird das Konzept aktualisiert. Aus dem Konzept heraus sind laut Weirather bereits viele Angebote entstanden, die Menschen helfen, bis ins hohe Alter im eigenen Zuhause zu leben.

Wohnangebote für Senioren 

Es gehe aber auch darum, genügend Heimplätze und alternative Wohnformen anzubieten. Der Landkreis selbst ist Träger von drei Kreis-Seniorenwohnheimen in Türkheim, Babenhausen und Bad Wörishofen. „Nachdem wir das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim 2015/16 saniert und erweitert haben, haben wir im Jahr 2018 für rund 1,5 Millionen Euro die Küche erneuert“, so Weirather. 

Kreiskliniken Unterallgäu  

In den nächsten Jahren sind auch bei den Kreiskliniken Unterallgäu bauliche Veränderungen geplant. Ab 2019  sollen in Ottobeuren neue Operationssäle im Westen der Kreisklinik entstehen. Außerdem wird ein neues Gebäude für den Intensivbereich gebaut und die Funktionsdiagnostik saniert und ausgebaut. Am Klinikstandort in Mindelheim ist unter anderem ein Neubau für die Operationssäle und für die Funktionsdiagnostik geplant. 2026 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.

Hospiz- und Palliativversorgung

Weitere Entscheidungen fielen in Sachen Hospiz- und Palliativversorgung zum Jahresende in einer Sitzung des Kreisausschusses: Zusätzlich zu dem Hospizzimmer im Caritas-Seniorenzentrum St. Georg in Mindelheim wird ein solches Angebot auch im Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim geschaffen – betreut vom St. Elisabeth Hospizverein.

Beteiligung des Landkreis 

Der Landkreis Unterallgäu beteiligt sich hier an den Personalkosten. Darüber hinaus soll mit finanzieller Unterstützung des Landkreises ein stationsübergreifender spezialisierter palliativmedizinischer Dienst eingerichtet werden. Übernehmen wird diese Aufgabe die Pallium gGmbH. 

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