Start-up Interview

Wie das Start-Up RescueCam mit einer Kamera Leben retten will

Nach Erdbeben suchen Helfer oft tagelang nach Vermissten. Bei solchen Naturkatastrophen zählt jede Minute. Um Verschüttete besser zu finden, entwickelte ein Start-Up aus dem Allgäu die RescueCam. Im Interview erklärt Mitgründer Michael Kirsch, wie die Kamera bei Katastrophen hilft und was sie nach der Testphase geplant haben.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie kam die Idee dazu, die RescueCam zu entwickeln?

Michael Kirsch: Ich bin beim technischen Hilfswerk aktiv. Hier hat die RescueCam auch ihren Anfang genommen. Die Idee ist bei einem Einsatz entstanden, bei welchem die Kameras, die wir bislang benutzen, nicht wirklich alle Probleme lösen konnten. Und nach einer Suche durch die bestehenden Produkte auf dem Markt, gab es nichts, was all diese Probleme auf einmal lösen könnte. Daher beschlossen wir das Problem selbst zu lösen.

Das heißt, mehrere Kamerasysteme werden kombiniert. Wie funktioniert das System dann?

Richtig. Die RescueCam an sich ist ein sehr kompaktes System mit zwei Kameras, einer „normalen“ und einer Wärmebildkamera. Diese werden digital verarbeitet und übereinandergelegt. Was unser System besonders macht ist, dass es komplett kabellos ist. Dadurch sehen wir die Chance, die RescueCam viel universeller einsetzen zu können.

Was bedeutet „universell einsetzen“ in diesem Kontext?

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Die RescueCam soll bei allen Einsätzen zum Einsatz kommen können, bei denen Menschen gefunden werden müssen. Das heißt: Erdbeben, Explosionen, Überschwemmungen, Vermisstensuchen. Sie kann dabei als Endoskop-Kamera in Trümmerhaufen, als Helmkamera bei Vermisstensuchen oder sogar an einer Drohne eingesetzt werden.

Derzeit ist die Kamera noch nicht im Einsatz. Wie läuft die Testphase ab?

Derzeit befinden wir uns noch in der Entwicklungsphase. Mein THW Ortsverband gibt mir aber die Möglichkeit das System bei Übungen mitzunehmen. In diesen Übungen, ohne „echte“ Rettungseinsätze, kann ich testen, ob es funktioniert.

Blicken wir in eine optimale Zukunft: Die RescueCam besteht ihre Testphase einwandfrei und ist bei Rettern bereits erfolgreich im Einsatz. Wo steht ihr Start-up dann?

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Wenn es so weit ist, wollen wir hier im Allgäu ein hochmodernes Entwicklungsunternehmen aufbauen, das sich weiterhin vor allem auf den Rettungsbereich konzentriert und diesen Bereich noch weiter ins 21. Jahrhundert bringt. Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen sind keine Buzzwords mehr. Sie funktionieren und sie können Leben retten. Es muss nur noch gebaut werden!

Konzept überzeugt Gründerpreis Jury

Das Projekt RescueCam kommt unterdessen nicht nur beim Technischen Hilfswerk gut an. Beim Allgäuer Gründerpreis gewann Michael Kirsch und sein Team den Hauptpreis. Der Allgäuer Gründerpreis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert, die auf die ersten drei Plätze verteilt werden. Die RescueCam erhielt demnach ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.

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