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In Nördlingen entsteht größtes Wohnbauprojekt seit Jahrzehnten
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Meilenstein

In Nördlingen entsteht größtes Wohnbauprojekt seit Jahrzehnten

Beim Spatenstich zum Baubeginn: Oberbürgermeister David Wittner, Leiter städt. Sachgebiet Hochbau Jürgen Eichelmann, Alt-Oberbürgermeister Hermann Faul, Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel, Architekt Frank Lattke, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Blasius Wizinger und Geschäftsführer der EIGNER Bauunternehmung GmbH Wolfram Uhl. Foto: Stadt Nördlingen

Im bayerisch-schwäbischen Nördlingen, auf dem ehemaligen BayWa-Gelände, sollen 51 geförderte Wohnungen entstehen. Dabei handelt es sich um das größte, städtische Wohnbauprojekt der vergangenen Jahrzehnte.

„Der heutige Tag ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum in Nördlingen für Menschen mit geringen Haushaltseinkommen,“ betont Oberbürgermeister David Wittner bei der fachlichen Begehung der neuen Baustelle auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in Nördlingen. Bis Herbst 2022 entstehen dort 51 Wohnungen in drei Häusern. Eine große Veranstaltung zu Baubeginn, wie sie dem Projekt laut Stadt „würdig“ gewesen wäre, musste Corona-bedingt aber ausfallen. Der symbolhafte Spatenstich fand deshalb nur im kleinsten Kreis statt. 

Entscheidung für den Bau ist 2018 bereits gefallen

Der Nördlinger Oberbürgermeister David Wittner erklärte zum Baustart: „Der geförderte Wohnungsbau sollte heutzutage modern, barrierefrei, architektonisch ansprechend und energetisch gut aufgestellt sein. Der demografische Wandel und neue, generationsspezifische Bedürfnisse an Ausstattung und Komfort erfordern tragfähige Konzepte.“ Das Projekt, welches die Stadt gemeinsam mit der städtischen Wohnungsgesellschaft umsetzt, war über viele Jahre entwickelt worden. Erste Ideen gab es bereits 2013, berichteten Alt-Oberbürgermeister Hermann Faul und Blasius Wizinger, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft der Stadt Nördlingen mbH. Im Juli 2018 hatte sich der Stadtrat dann einstimmig für den Bau ausgesprochen. 

Regionale Firmen an Bauarbeiten beteiligt

Aktuell werden die Erdarbeiten und der Bau des Fundaments vorangetrieben. Darauf aufbauend wird so dann in Hybrid-Bauweise ein Skelett aus Stahlbeton gebaut, bevor die komplett vorgefertigten Fassadenmodule angebracht werden können. Alle drei Gebäude sind viergeschossig, verfügen über einen Aufzug. Damit möchten die Bauherren barrierefreie Zugänge zu den Wohnungen schaffen. Zusätzlich ist ein eigenständiger Spielplatz auf dem Gelände geplant. „Dass an den Bauarbeiten eine ganze Reihe regionaler Firmen beteiligt ist, zeigt die hohe Leistungsfähigkeit dieser Firmen im EU-weiten Wettbewerb,“ erklärt Oberbürgermeister David Wittner. Ein ähnliches Projekt startet unterdessen auch in der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt Augsburg: Hier wurde vor wenigen Monaten bekannnt gegeben, dass am Plärrergelände neue Wohnungen von der Klaus-Gruppe initiiert wurden.

Einweihung des Wohnbauprojektes im Jahr 2022

Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel freue sich, dass mit den drei Punkthäusern „das ehemalige BayWa-Areal nun abgerundet wird“. Dies sei ein hervorragendes Beispiel für eine moderne, nachhaltige Stadtentwicklung durch die Revitalisierung einer ehemaligen Industriebrache. Für die Stadtentwicklung im Nachbar Oettingen wurde hier unterdessen extra eine so genannte „Innenstadtmanagerin“ angestellt. Sigel wünschte sich unterdessen, „dass wir alle gesund und munter, hoffentlich ohne Corona, mit einem großen Festakt im Jahr 2022 die Einweihung dieses Wohnungsbauprojektes feiern können“. 

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