Corona-Pandemie

Corona: So geht es den Innenstädten im Donau-Ries

Stadtzentren leiden stark unter dem Corona-Virus und den damit zusammenhängenden Maßnahmen. In Nördlingen und Donauwörth diskutierten nun auf Initiative der IHK Schwaben Politik und Wirtschaft über Lösungen. Was sich dabei ergeben hat.

Wie geht es nach dem Lockdown in den Innenstädten weiter? Die stationären Einzelhändler sind schwer getroffen, bangen teilweise um ihre Existenz. Auch die Gastronomie – ohnehin in Nordschwabens Zentren oft spärlich gesät – wird es nach Corona nicht einfacher haben.

Gemeinsam an Lösungen arbeiten

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„Wir müssen nun gemeinsam vor Ort an konstruktiven Lösungen arbeiten“, sagt IHK-Vizepräsident Wolfang Winter. „Wir benötigen aber auch die Unterstützung auf Bundes- und Landesebene.“ Der IHK-Vizepräsident hat Politik und Wirtschaft für einen Austausch zusammen geholt. In Nördlingen diskutierten gemeinsam mit Oberbürgermeister David Wittner Vertreterinnen des Stadtmarketingvereins „Nördlingen ist´s wert“ sowie in Donauwörth mit Oberbürgermeister Jürgen Sorré Vertreter der City-Initiative Donauwörth.

Attraktivität der Innenstädte wird geschmälert

Die Folgen der Corona-Krise werden dennoch lange zu spüren sein – auch, weil die Perspektiven für die Gastronomie nach wie vor düster sind. „Jeder weitere Verlust schmälert die Attraktivität unserer Innenstadt spürbar“, sagt Winter. Auch andere Bereiche könnten unter den Folgen leiden, zum Beispiel der Immobilienmarkt, wenn sich Unternehmen langfristig die Mieten für ihren Läden nicht mehr leisten können.

Digitale Angeboten und verkaufsoffener Sonntag

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„Es ist wichtig, auf verschiedenen Ebenen anzusetzen und die Unternehmen jetzt nicht alleine zu lassen“, sagt Bettina Kräußlich, IHK-Regionalgeschäftsführerin Nordschwaben. Deshalb mache sie sich im engen Schulterschluss mit der Branchenbetreuung Handel der IHK Schwaben, Elke Hehl, für die Innenstädte und das Gewerbe in den Zentren stark. Hehl erläutert: „Wir informieren und beraten Händler zu aktuell gelendenten Regelungen und Möglichkeiten während der Krise. Mit Angeboten wie dem „Digitalen Donnerstag“ helfen wir Händlern zudem beim Einsatz digitaler Vertriebsmöglichkeiten.“ Kräußlich gibt zudem noch einen Ausblick auf eine in Kürze startende, schwabenweite Initiative: „Wir werden Städte mehrere Bausteine zur Auswahl anbieten, um gemeinsam passgenau an ihrer Zukunftsfähigkeit zu arbeiten.“

„Staatsregierung  muss aktiv werden“

Auch bei den beiden Treffen von Politik und Wirtschaft in Donauwörth und Nördlingen seien Vorschläge diskutiert worden. Zentrale Forderung: mehr Offenheit, weniger Bürokratie. „Es ist unverständlich, dass nicht mal unter diesen extremen Bedingungen der Krise, das Thema Sonntagsöffnung und Abschaffung des Anlassbezugs endlich durchsetzbar ist“, sagt Winter. Zusätzliche verkaufsoffene Sonntage könnten den Unternehmen die Chance geben, verlorene Umsätze zumindest teilweise nachzuholen. Dazu müsste die Staatsregierung aktiv werden. Aber auch von den Kommunen forderten die Teilnehmer, ihren Handlungsspielraum effizienter zu nutzen. „Der Gastronomie könnte man zum Beispiel mit einer großzügigeren Auslegung von Vorschriften helfen. Die Nutzung von Außenflächen bei milden Temperaturen wäre genauso hilfreich wie eine Verlängerung der Sperrstunde im Sommer“, fasst Winter zwei zentrale Punkte zusammen.

Erst kürzlich hat IHK-Regionalversammlung Donau-Ries außerdem bekanntgegeben, die aktuellen Fortschritte am Donauwörther Bahnhof zu begrüßen. Außerdem wurde mehr über den Fußgängertunnel zwischen dem Bahnhof und Airbus Helicopters verraten.

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Attraktivität der Innenstädte wird geschmälert

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„Staatsregierung  muss aktiv werden“

Auch bei den beiden Treffen von Politik und Wirtschaft in Donauwörth und Nördlingen seien Vorschläge diskutiert worden. Zentrale Forderung: mehr Offenheit, weniger Bürokratie. „Es ist unverständlich, dass nicht mal unter diesen extremen Bedingungen der Krise, das Thema Sonntagsöffnung und Abschaffung des Anlassbezugs endlich durchsetzbar ist“, sagt Winter. Zusätzliche verkaufsoffene Sonntage könnten den Unternehmen die Chance geben, verlorene Umsätze zumindest teilweise nachzuholen. Dazu müsste die Staatsregierung aktiv werden. Aber auch von den Kommunen forderten die Teilnehmer, ihren Handlungsspielraum effizienter zu nutzen. „Der Gastronomie könnte man zum Beispiel mit einer großzügigeren Auslegung von Vorschriften helfen. Die Nutzung von Außenflächen bei milden Temperaturen wäre genauso hilfreich wie eine Verlängerung der Sperrstunde im Sommer“, fasst Winter zwei zentrale Punkte zusammen.

Erst kürzlich hat IHK-Regionalversammlung Donau-Ries außerdem bekanntgegeben, die aktuellen Fortschritte am Donauwörther Bahnhof zu begrüßen. Außerdem wurde mehr über den Fußgängertunnel zwischen dem Bahnhof und Airbus Helicopters verraten.

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