Stadtentwicklung

So kämpft Oettingen gegen Leerstände in der Innenstadt

Seit Anfang des Jahres ist Christine Stark die Innenstadtmanagerin von Oettingen im Donau-Ries. Diese Position vergab die Stadt zum ersten Mal. Das sind ihre Aufgaben und Pläne.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Stark, seit Anfang Januar sind sie Innenstadt-Beauftragte. Das heißt, Ihre Aufgabe ist es, in die Oettinger Innenstadt wieder etwas mehr Leben zu bringen. Was sind Ihre ersten Schritte?  

Christine Stark: Richtig. Meine Aufgabe ist es, die Innenstadt, wie Sie sagten, zu „beleben“. Oettingen für die Bürger, aber auch für Gäste, weiterhin attraktiv zu halten. Oettingen ist bereits eine sehr schöne Stadt, mit viel Potential. Derzeit beschäftige ich mich damit, zu analysieren, was bereits vorhanden ist, welche Schritte bereits unternommen und welche Erfahrungen man bereits gemacht hat. Des Weiteren bin ich dabei, das Leerstandskataster wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. In den vergangenen Jahren ist ja schon viel Gutes passiert. Hierauf möchte ich unbedingt aufbauen.

Wo liegt derzeit Ihr Hauptaugenmerk?

Vorerst habe ich mir fünf Schwerpunkte in meiner Arbeit gesetzt. Das sind die Netzwerkarbeit, die Leerstandsituation, Gespräche und Auslotung Kooperation mit Einzelhandel, Dienstleister, Gastro, Werbegemeinschaft, etc. Aber auch Traditionelle und neue, kreative Aktionen zur Belebung der Stadt und schließlich die Fragestellung: „Wie könnte sich die (Innen)Stadt im Jahr 2026 präsentieren?“

Momentan geht es darum, mir ein Stimmungsbild einzuholen. Dabei müssen unterschiedlichste Zielgruppen im Fokus behalten werden. Des Weiteren: Was erwarten oder beschäftigt Einzelhändler? Warum stehen Geschäfte beziehungsweise Häuser leer? Welche Angebote und Ideen sind wirklich zukunftsträchtig? Welche Veränderungen wären dafür erforderlich und wie ist die Bereitschaft dazu? Wie gestalten sich finanzielle Möglichkeiten?

Und was muss sich ändern?

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Die Antwort ist gleichzeitig simpel und schwierig. Damit Oettingen zum Flanieren einladen kann, gibt es sicherlich noch etwas Luft nach oben. Ob die Lösung im puren Einzelhandel zu finden ist, wage ich zu bezweifeln. Oettingen, und dabei vor allem die Innenstadt, muss ein Ort der Begegnung, des Feierns, der Neugier, des Ausruhens sein, aber auch ein Ort des Erlebnisses werden! Das heißt, für mich stecken in diesen Beschreibungen zwei Kernaussagen: Wir benötigen „Wohnzimmerfeeling“ und „Abenteuer“. Mit diesen Grundgedanken können wir einen Großteil unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen erreichen. Dass unser Stadtbild mit dem Schloss und unseren Störchen schon jetzt sehr anschaulich ist, ist eine gute Ausgangsbasis. Das Wörnitzflussbad und die Sternwarte ergänzen das zudem sehr positiv.

Was macht dieses Wohnzimmerfeeling aus?

Dabei spreche ich von einem „Idealbild“: Die Häuser schön saniert, die Fassaden strahlen, Blumen, Bänke und Liegen zum Sitzen. All das lädt die Menschen ein, sich hier aufzuhalten. Um diesen Charakter mehr in den Mittelpunkt zu rücken muss die Innenstadt kein Ort sein, an den man primär zum Einkaufen kommt und wieder geht, sondern an dem man flaniert, Freunde trifft und zusätzlich noch einkauft.

Und wie könnte das Thema Abenteuer in der Oettinger Innenstadt Platz finden?

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Mit Abenteuer assoziiere ich persönlich das Wort „Erlebnis“. Etwas, was in Erinnerung bleibt, es nicht überall gibt, man in körperlicher und geistiger Bewegung ist. Das sind Ideen und Visionen die ich habe, welche da sind, aber erst noch in eine konkrete Form gebracht werden müssen. Die „Abenteuer im Kleinen“, darf ich bei all meinen Ideen und Überzeugungen natürlich im täglichen Arbeitsalltag nicht aus dem Blick verlieren. Die Leerstände durch kurzfristige Ideen wie zum Beispiel Popupstores, Co-Working-Spaces, ShowRooms, oder Ähnliches zu beleben, sind derzeit aktuell weitere Ideen, welche ich unter anderem verfolge. Der Kreativität ist dabei keine Grenze gesetzt. Herausfordernd ist dabei: die Besitzer müssen überzeugt werden mitzumachen und der „Geschmack“ der Bürger getroffen werden.

Oettingen hat, wie Sie sagen, schon eine recht schöne Innenstadt. Trotzdem aber Leerstände. Wie passt das zusammen?

Das passt leider sehr gut zusammen. Und ist kein Phänomen, welches nur Oettingen betrifft. Denn wir beobachten, besonders in Altstädten, einen Teufelskreis: Viele junge Menschen möchten zuerst die Welt entdecken und ziehen deshalb vielleicht in eine größere Stadt um. Manche kehren zurück auf das Land – aber ziehen nicht mehr in die Innenstädte zurück. In Oettingen stehen viele Häuser unter Denkmalschutz. Bevor man hier Geld in eine aufwändige Sanierung investiert und am Schluss nicht mal einen Balkon oder eine Garage hat, bauen viele lieber ein eigenes Haus mit Garten. Das ist auf dem Land durchaus gängig. Da sind wir verwöhnt hier. Der Einzelhandel wird durch den Onlinehandel oder expandierenden Geschäften zum Aufgeben gezwungen. Und das ist der Teufelskreis: Keine Bürger in der Innenstadt, keine Kaufkraft, keine Kaufkraft, kein Einzelhandel.

Wie durchbrechen Sie diesen Teufelskreis?

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Ich alleine kann ihn nicht durchbrechen. Dafür brauche ich Unterstützung beziehungsweise die Bereitschaft, Umzudenken. Wir alle müssen ein Interesse haben, dass unsere Innenstadt und oder sagen wir die „Marke Oettingen“ an Wert behält beziehungsweise gewinnt. Für die Bürger Oettingens, aber auch für interessierte Neubürger oder Touristen. Der stetige Wandel der Gesellschaft muss dabei immer berücksichtig werden.

Wer ist „Wir“?

Mit „wir“ meine ich, die Firmen, den Einzelhandel, das Handwerk, die Gastronomie, die Dienstleister, die Institutionen, die Bürger und die Stadt selbst. Jeder wird davon profitieren. Das muss nochmals richtig verdeutlicht gemacht werden! Auch hier muss ich ergänzen, vieles lief bisher in der Vergangenheit schon sehr gut!

(Innen)Stadtbelebung soll ein absolutes Win-Win-Projekt sein. Entsprechend ist es mir ein großes Anliegen, durch unterschiedlichste Methoden mit den oben genannten Zielgruppen zu arbeiten und zusammen zu führen. Letztlich sollen gemeinsame Kräfte und Ressourcen dazu beitragen, Oettingen als eine beliebte Stadtmarke zu entwickeln.

Viele Städte scheitern am Leerstands-Problem. Sie machen aber einen sehr optimistischen Eindruck. Wie kommt das?

Ich bin einfach von Grund auf schon immer eine Optimistin und vielleicht auch ein Stehaufmännchen. Mit Menschen und konfliktbehafteten Themen habe ich im Laufe meines Berufslebens schon sehr viel gearbeitet und ich würde behaupten, auch was erreicht. Ich bin überzeugt, dass man mit einem gewissen Willen im Leben, wirklich viel erreichen kann. Ich zitiere hier gerne Lucius Seneca: „Nicht weil es schwer ist, wagen wir´s nicht, sondern weil wir´s nicht wagen, ist es schwer.“

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Christine Stark: Richtig. Meine Aufgabe ist es, die Innenstadt, wie Sie sagten, zu „beleben“. Oettingen für die Bürger, aber auch für Gäste, weiterhin attraktiv zu halten. Oettingen ist bereits eine sehr schöne Stadt, mit viel Potential. Derzeit beschäftige ich mich damit, zu analysieren, was bereits vorhanden ist, welche Schritte bereits unternommen und welche Erfahrungen man bereits gemacht hat. Des Weiteren bin ich dabei, das Leerstandskataster wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. In den vergangenen Jahren ist ja schon viel Gutes passiert. Hierauf möchte ich unbedingt aufbauen.

Wo liegt derzeit Ihr Hauptaugenmerk?

Vorerst habe ich mir fünf Schwerpunkte in meiner Arbeit gesetzt. Das sind die Netzwerkarbeit, die Leerstandsituation, Gespräche und Auslotung Kooperation mit Einzelhandel, Dienstleister, Gastro, Werbegemeinschaft, etc. Aber auch Traditionelle und neue, kreative Aktionen zur Belebung der Stadt und schließlich die Fragestellung: „Wie könnte sich die (Innen)Stadt im Jahr 2026 präsentieren?“

Momentan geht es darum, mir ein Stimmungsbild einzuholen. Dabei müssen unterschiedlichste Zielgruppen im Fokus behalten werden. Des Weiteren: Was erwarten oder beschäftigt Einzelhändler? Warum stehen Geschäfte beziehungsweise Häuser leer? Welche Angebote und Ideen sind wirklich zukunftsträchtig? Welche Veränderungen wären dafür erforderlich und wie ist die Bereitschaft dazu? Wie gestalten sich finanzielle Möglichkeiten?

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Was macht dieses Wohnzimmerfeeling aus?

Dabei spreche ich von einem „Idealbild“: Die Häuser schön saniert, die Fassaden strahlen, Blumen, Bänke und Liegen zum Sitzen. All das lädt die Menschen ein, sich hier aufzuhalten. Um diesen Charakter mehr in den Mittelpunkt zu rücken muss die Innenstadt kein Ort sein, an den man primär zum Einkaufen kommt und wieder geht, sondern an dem man flaniert, Freunde trifft und zusätzlich noch einkauft.

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Oettingen hat, wie Sie sagen, schon eine recht schöne Innenstadt. Trotzdem aber Leerstände. Wie passt das zusammen?

Das passt leider sehr gut zusammen. Und ist kein Phänomen, welches nur Oettingen betrifft. Denn wir beobachten, besonders in Altstädten, einen Teufelskreis: Viele junge Menschen möchten zuerst die Welt entdecken und ziehen deshalb vielleicht in eine größere Stadt um. Manche kehren zurück auf das Land – aber ziehen nicht mehr in die Innenstädte zurück. In Oettingen stehen viele Häuser unter Denkmalschutz. Bevor man hier Geld in eine aufwändige Sanierung investiert und am Schluss nicht mal einen Balkon oder eine Garage hat, bauen viele lieber ein eigenes Haus mit Garten. Das ist auf dem Land durchaus gängig. Da sind wir verwöhnt hier. Der Einzelhandel wird durch den Onlinehandel oder expandierenden Geschäften zum Aufgeben gezwungen. Und das ist der Teufelskreis: Keine Bürger in der Innenstadt, keine Kaufkraft, keine Kaufkraft, kein Einzelhandel.

Wie durchbrechen Sie diesen Teufelskreis?

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Wer ist „Wir“?

Mit „wir“ meine ich, die Firmen, den Einzelhandel, das Handwerk, die Gastronomie, die Dienstleister, die Institutionen, die Bürger und die Stadt selbst. Jeder wird davon profitieren. Das muss nochmals richtig verdeutlicht gemacht werden! Auch hier muss ich ergänzen, vieles lief bisher in der Vergangenheit schon sehr gut!

(Innen)Stadtbelebung soll ein absolutes Win-Win-Projekt sein. Entsprechend ist es mir ein großes Anliegen, durch unterschiedlichste Methoden mit den oben genannten Zielgruppen zu arbeiten und zusammen zu führen. Letztlich sollen gemeinsame Kräfte und Ressourcen dazu beitragen, Oettingen als eine beliebte Stadtmarke zu entwickeln.

Viele Städte scheitern am Leerstands-Problem. Sie machen aber einen sehr optimistischen Eindruck. Wie kommt das?

Ich bin einfach von Grund auf schon immer eine Optimistin und vielleicht auch ein Stehaufmännchen. Mit Menschen und konfliktbehafteten Themen habe ich im Laufe meines Berufslebens schon sehr viel gearbeitet und ich würde behaupten, auch was erreicht. Ich bin überzeugt, dass man mit einem gewissen Willen im Leben, wirklich viel erreichen kann. Ich zitiere hier gerne Lucius Seneca: „Nicht weil es schwer ist, wagen wir´s nicht, sondern weil wir´s nicht wagen, ist es schwer.“

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