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4. Netzwerktreffen der schwäbischen Bildungsregionen
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Landratsamt Donau-Ries

4. Netzwerktreffen der schwäbischen Bildungsregionen

 Die Teilnehmer des Netzwerktreffens der schwäbischen Bildungsregionen. Foto: LRA Donau-Ries

Im November 2013 wurde der Landkreis Donau-Ries als Bildungsregion in Bayern zertifiziert. Zur Information und zum Austausch fand im April das 4. Netzwerktreffen der schwäbischen Bildungsregionen im Landkreis Donau-Ries statt. Es stand ganz unter dem Motto „Bildung vor Ort gestalten“.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Regionalmanager Klemens Heininger vom Regionalmanagement Donau-Ries begrüßte die Teilnehmer zum 4. Netzwerktreffen der schwäbischen Bildungsregionen. Seit Ende 2013 ist der Landkreis Donau-Ries als Bildungsregion zertifiziert. Klemens Heininger stellte die von Landrat Stefan Rößle initiierte Bildungsregion Donau-Ries vor. Nicht nur naturräumlich mit dem Geopark und Nördlingen sei der Landkreis eine runde Sache. „Auch im Bereich Bildung ist der Landkreis mit seinen Projekten Sprachlotse, Bildungsportal und Hochschulzentrum gut aufgestellt“, so Heininger.

Ein Viertel der Leuchtturmprojekte aus Bayerisch-Schwaben

Hubert Lepperdinger, der Sprecher der Konferenz der Schulaufsicht, lobte das Engagement der schwäbischen Kommunen. „Inzwischen haben sich alle vierzehn schwäbischen Landkreise und kreisfreien Städte der Initiative Bildungsregionen in Bayern angeschlossen“, so Lepperdinger. Auf die Besonderheiten der schwäbischen Kommunen ging Richard Steurer, Koordinator für die Bildungsregionen in Schwaben, näher ein. In der vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst herausgegebenen Sammlung von Leuchtturmbeispielen „Bildungsregionen in Bayern – Unsere Erfahrungen und Erkenntnisse“ stammt ein Viertel der Projekte aus Schwaben. Richard Steurer sagte dazu: „Das ist einmalig in Bayern und ein Indiz für die Innovationskraft der schwäbischen Bildungsakteure.“

Donau-Ries hat vielfältige Angebote

Neben eines Steckbriefes der Bildungsregion Donau-Ries befinden sich darunter auch vier Projekte. Diese wurden im Landkreis Donau-Ries erarbeitet und sollen nun als Leuchtturmprojekt in andere Regionen getragen werden. Es sollen mobile Sprachangebote für Schüler mit Migrationshintergrund unter der Leitung des Staatlichen Schulamtes Donau-Ries und des Landkreises Donau-Ries. Die Volkshochschule donauwörth bietet Alphabetisierungskurse für Menschen mit Deutsch als Erst- und als Zweitsprache an. Die Wirtschaft des Landkreises arbeitet zusammen. Zudem findet eine Kooperation von Jugendarbeit und Dorfentwicklung der Evangelischen Landjugend, Bezirk Schwaben, statt.

Landkreis Donau-Ries setzt sich viel lokale Bildung ein

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Als Gastreferenten waren Tobias Schmidt und Dr. Barbara Rink von der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement anwesend. Sie berichteten über die Leistungen der Transferagentur. Diese reichen von der Vermittlung von guten Beispielen aus dem Bereich lokaler Bildungsplanung über die Unterstützung beim Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements bis hin zur Durchführung von Entwicklungsworkshops zu unterschiedlichsten Bildungsthemen. Zwischen der Transferagentur und den schwäbischen Bildungsregionen soll in Zukunft der Austausch unter anderem in den Bereichen Fachkräftesicherung, Integration und Inklusion intensiviert werden.

Pilotprojekt „Bildungsregion in Bayern“

2012 startete das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“. Dazu wurden verschiedene Pilotregionen ausgewählt, darunter auch der Landkreis Donau-Ries. Dieser hatte mit seiner Bildungsinitiative „Lernender Landkreis“ schon ein regionales Bündnis für Bildung aufgebaut. Die Zertifizierung als „Bildungsregion in Bayern“ durch das Ministerium sieht die Erstellung eines Bildungskonzepts vor. Dieses wurde im Landkreis in fünf Arbeitskreisen zu den Themen Übergänge, Schule, Jugendliche, Bürgergesellschaft und demographischer Wandel erarbeitet. In je zwei Workshops wurden die Stärken gesammelt und Handlungsbedarf in der Bildungslandschaft aufgezeigt. Im Rahmen eines Festaktes übergab der Staatssekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich, das entsprechende Qualitätssiegel im November 2013 an Landrat Stefan Rößle.

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