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Dillingen: Faire Woche 2017 will neue Perspektiven schaffen
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2,5 Millionen Produ­zenten

Dillingen: Faire Woche 2017 will neue Perspektiven schaffen

 Symbolbild. Foto: iStock / JanBaars

Auch 2017 findet die faire Woche in Augsburg, Bobingen, Dillingen und Friedberg statt. Mit dabei sind Gäste aus Nepal, außerdem finden verschiedene Aktionen in den Bereichen Straßentheater, Film und mehr statt.

Unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven" findet im September die 16. Faire Woche statt. In Dillingen, Bobingen, Augsburg und Friedberg beteiligen sich verschiedene Akteure am bunt gemischten Programm.

Fairer Handel schafft Perspektiven

In diesem Jahr stellt die bundesweite Faire Woche vom 15. bis 30. September die vielfältigen Wirkungen des Fairen Handels in den Mittelpunkt. So trägt der Faire Handel für rund 2,5 Millionen Produ­zenten und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedin­gungen bei. In Bayerisch-Schwaben haben die Weltläden und die Werkstatt Solidarische Welt in Dillingen, Bobingen, Augsburg und Friedberg ein umfangreiches Programm geplant.

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Mehr Information zur Fairen Woche

Die Werkstatt Solidarische Welt e.V. wurde 1980 gemeinsam mit dem Weltladen Augsburg gegründet. Beide wollen Möglichkeiten zu solidarischem Handeln über Grenzen hinweg anbieten. Dazu gehören Bildungsarbeit, Fairer Handel, die Arbeit für ein menschenwürdiges Asyl und die Unterstützung einzelner Projekte im Ausland. Die Arbeit wird ehrenamtlich und hauptamtlich geleistet.

Fairtrade-Städte in Schwaben

Auch im vergangenen Jahr beteiligte sich Dillingen bereits an der fairen Woche. Damals empfing die Region Besuch aus Peru. Fair Trade ist vielen in Schwaben wichtig. Kaufbeuren beispielsweise trägt das Label „Fairtrade-Stadt“. Gleiches gilt für Donauwörth. Es ist die erste Stadt im Landkreis Donau-Ries, der diese Ehrung zuteil wurde.

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Bioland-Verfahren aus dem Allgäu als Vorbild für Entwicklungsländer

Nicht nur für den fairen Handel, auch für den weltweiten Biolandbau kommen wichtige Impulse aus Bayerisch-Schwaben. Was auf den ersten Blick utopisch wirkt, ist schon in der Realität angekommen. Das zeigte sich bei der inzwischen fünften Verleihung des „One World Award“ bei Rapunzel in Legau. Denn dass aus dem Allgäu schon jetzt globale Fäden in den Ökolandbau gesponnen werden, hat nicht zuletzt mit dem kontinuierlichen Wachstum von Rapunzel zu tun. 

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