Verein TransFair e.V.

Donauwörth erneut als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet

Oberbürgermeister Armin Neudert freut sich über die Auszeichnung. Foto: Heidi Altstetter
Donauwörth erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne. Für weitere zwei Jahre trägt die Stadt daher den Titel „Fairtrade“.

Im Jahr 2016 erhielt Donauwörth erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. Gleichzeitig wurde auch dem Gymnasium Donauwörth der Titel Fairtrade-School verliehen. „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Donauwörth. Lokale Akteure aus Wirtschaft, Kirchen und Politik arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen“, freut sich Oberbürgermeister Armin Neudert.

Die Projekte der Fairtrade-Stadt

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: So wurden der Donauwörther Kaffee, die „Donau-Bohne“, und die Donauwörth-Schokolade, die „Donau-Schoki“, auf den Markt gebracht. Auch bei Veranstaltungen wie Pfarrfesten spielt Fairtrade eine wichtige Rolle. Darüber hinaus gibt es jedes Jahr den Fairtrade-Markt im Zeughaus und den Ökomarkt. Das nächste Projekt wird der gemeinsame Stand von Gymnasium und Weltladen am Aktionstag der City-Initiative-Donauwörth beim Maimarkt sein. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement unter dem Motto „global denken, lokal handeln“, sagt Andreas Plohmann, Vorsitzender der Steuerungsgruppe.

So qualifiziert sich Donauwörth für die Auszeichnung

Zudem muss jede Fairtrade-Stadt die fünf Kriterien von TransFair e.V. erfüllen. Als Erstes muss die Kommune einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels verabschieden. Zudem muss eine Steuerungsgruppe gebildet werden. Diese koordiniert die Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town vor Ort. Die Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Weiteres Kriterium ist, dass mindestens zwei Produkte in den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants aus fairem Handel angeboten werden. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl. Produkte aus fairem Handel müssen in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet werden. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt, oft im Rahmen weiterer Kampagnen von TransFair. Zudem ist Voraussetzung, dass die lokalen Medien über die Kampagne vor Ort mehrmals im Jahr berichten.

Internationales Netzwerk

„Es ist gut, dass Donauwörth dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern,“ betont Neudert. Donauwörth ist eine von 525 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

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Weiteres Kriterium ist, dass mindestens zwei Produkte in den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants aus fairem Handel angeboten werden. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl. Produkte aus fairem Handel müssen in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet werden. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt, oft im Rahmen weiterer Kampagnen von TransFair. Zudem ist Voraussetzung, dass die lokalen Medien über die Kampagne vor Ort mehrmals im Jahr berichten.

Internationales Netzwerk

„Es ist gut, dass Donauwörth dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern,“ betont Neudert. Donauwörth ist eine von 525 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

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