Interview

Wie das Startup Ocha Ocha die Getränkebranche aufmischen will

Tee als kaltes Erfrischungsgetränk etablieren – das hat sich das Startup Ocha Ocha zur Aufgabe gemacht.  Wieso der Gründer, Christopher Gogolin, dafür eine „Teebellion“ ausgerufen hat, verrät er im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wir haben euch zuletzt im Mai 2018 gesprochen. Was hat sich seitdem getan?

Christopher Gogolin: Ziemlich viel! Beim letzten Mal waren wir noch im Ideen- und Teststadium. Mittlerweile haben wir sogar schon unsere 2. Charge abgefüllt, konnten uns die Bio-Zertifizierung leisten, haben im Mai unsere Webseite neu veröffentlicht, sowie unseren Online Shop gestartet. Die größte und bedeutendste Veränderung ist wohl der Aufbau unseres Teams in den letzten Monaten − wir sind mittlerweile zu fünft.

Im November 2018 haben wir bei Augsburg gründet den Sonderpreis für das Start-up des Jahres abgeräumt. Im Mai diesen Jahres waren wir auch beim Rocketeer Festival ziemlich präsent.

Was steckt eigentlich hinter dem Namen „Ocha Ocha“?

„Ocha“ ist das japanische Wort für Tee. Unser Name ist also nicht nur eine Hommage an unseren Ideenursprung, sondern sagt auch ganz klar um was es sich handelt: Tee!

Worum geht es bei der „Teebellion“?

Mit der Teebellion wollen wir die Getränkebranche aufmischen. Der Markt braucht nicht noch eine weitere Limonade oder noch ein Wasser, welches auf einem anderen Kontinent abgefüllt wird. Ein bisschen Aufstand ist manchmal notwendig, um etwas zu bewegen. Danach kann es ja wieder ruhiger zugehen, vielleicht wäre dann Te(e)mpathie angesagt.

Was macht euch zuversichtlich, dass kalte Tees auch in Deutschland gefragt sind?

Das könnten wir mit ziemlich vielen unterschiedlichen Aspekten beantworten. Im Wesentlichen sind es zwei Punkte, die uns positiv stimmen. Seitdem wir mit der Umsetzung unserer Idee begonnen haben, also 2017, kommen immer mehr Eistee-Kreationen, teilweise auch schon mit Stevia oder Süßungsmitteln, auf den Markt. Das beweist ja schon, dass die Idee grundsätzlich Potenzial hat.

Der zweite Punkt ist der steigende Trend in Richtung Zuckerreduktion, nicht nur bei immer mehr Menschen, sondern auch bei den großen Supermarktketten. Zudem kurz ein Detektivauftrag: Wer hat schon einmal ein zuckerfreies und ungesüßtes Getränk außer Wasser oder Bier in deutschen Kühlregalen gefunden?

Warum war euer erster Schritt der stationäre Handel und nicht direkt ein Onlineshop?

Hier scheiden sich wohl die Geister, ich empfand es zu Beginn als wenig sinnvoll. Unser Volumen war zu niedrig, als dass sich der Aufwand gelohnt hätte. In der Zwischenzeit haben wir uns eher auf den Aufbau unser Social Media Präsenzen konzentriert. Ein Online Shop klingt für viele wie etwas, das schnell erledigt ist, braucht aber doch einiges an Arbeit, besonders wenn es der erste ist.

Die Hauptarbeit liegt eigentlich im Hintergrund, nämlich bei der Planung der Logistik. Die Konzipierung der Webseite ist dabei das kleinste Problem. Ich muss hier aber auch sagen, dass ich selbst kein Fachwissen über Webdesign habe. Dafür haben wir jetzt Fabian, unser neuestes Teammitglied.

Vor welchen Herausforderungen steht ihr als Start-up in der Lebensmittelbranche?

Die Branche ist schon echt hart. Der ein oder andere aus dem Gründerumfeld hat uns schon gefragt, wieso wir uns für unsere erste Gründung gerade die Championsleague aussuchen.

Generell gilt, wenn die Vision und das eigene Drängen stark genug sind, schafft man es, Hürden zu verdrängen und weiterzukämpfen. Wir merken auch, dass unser Produkt Zukunft hat, lediglich der Früchtetee als einzige Sorte limitiert uns manchmal beim Vertrieb. 

Habt ihr vor, euer Produkt noch weiter zu entwickeln und euer Sortiment auszubauen?

Ja, aber sowas von! Neben den ganzen anderen Fortschritten sind wir inzwischen mit der zweiten und dritten Sorte auf einem Qualitäts- und Geschmacksniveau, das es uns ermöglicht, sie noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen. Das wird zum einen endlich der häufig nachgefragte Grüntee sein.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wir haben euch zuletzt im Mai 2018 gesprochen. Was hat sich seitdem getan?

Christopher Gogolin: Ziemlich viel! Beim letzten Mal waren wir noch im Ideen- und Teststadium. Mittlerweile haben wir sogar schon unsere 2. Charge abgefüllt, konnten uns die Bio-Zertifizierung leisten, haben im Mai unsere Webseite neu veröffentlicht, sowie unseren Online Shop gestartet. Die größte und bedeutendste Veränderung ist wohl der Aufbau unseres Teams in den letzten Monaten − wir sind mittlerweile zu fünft.

Im November 2018 haben wir bei Augsburg gründet den Sonderpreis für das Start-up des Jahres abgeräumt. Im Mai diesen Jahres waren wir auch beim Rocketeer Festival ziemlich präsent.

Was steckt eigentlich hinter dem Namen „Ocha Ocha“?

„Ocha“ ist das japanische Wort für Tee. Unser Name ist also nicht nur eine Hommage an unseren Ideenursprung, sondern sagt auch ganz klar um was es sich handelt: Tee!

Worum geht es bei der „Teebellion“?

Mit der Teebellion wollen wir die Getränkebranche aufmischen. Der Markt braucht nicht noch eine weitere Limonade oder noch ein Wasser, welches auf einem anderen Kontinent abgefüllt wird. Ein bisschen Aufstand ist manchmal notwendig, um etwas zu bewegen. Danach kann es ja wieder ruhiger zugehen, vielleicht wäre dann Te(e)mpathie angesagt.

Was macht euch zuversichtlich, dass kalte Tees auch in Deutschland gefragt sind?

Das könnten wir mit ziemlich vielen unterschiedlichen Aspekten beantworten. Im Wesentlichen sind es zwei Punkte, die uns positiv stimmen. Seitdem wir mit der Umsetzung unserer Idee begonnen haben, also 2017, kommen immer mehr Eistee-Kreationen, teilweise auch schon mit Stevia oder Süßungsmitteln, auf den Markt. Das beweist ja schon, dass die Idee grundsätzlich Potenzial hat.

Der zweite Punkt ist der steigende Trend in Richtung Zuckerreduktion, nicht nur bei immer mehr Menschen, sondern auch bei den großen Supermarktketten. Zudem kurz ein Detektivauftrag: Wer hat schon einmal ein zuckerfreies und ungesüßtes Getränk außer Wasser oder Bier in deutschen Kühlregalen gefunden?

Warum war euer erster Schritt der stationäre Handel und nicht direkt ein Onlineshop?

Hier scheiden sich wohl die Geister, ich empfand es zu Beginn als wenig sinnvoll. Unser Volumen war zu niedrig, als dass sich der Aufwand gelohnt hätte. In der Zwischenzeit haben wir uns eher auf den Aufbau unser Social Media Präsenzen konzentriert. Ein Online Shop klingt für viele wie etwas, das schnell erledigt ist, braucht aber doch einiges an Arbeit, besonders wenn es der erste ist.

Die Hauptarbeit liegt eigentlich im Hintergrund, nämlich bei der Planung der Logistik. Die Konzipierung der Webseite ist dabei das kleinste Problem. Ich muss hier aber auch sagen, dass ich selbst kein Fachwissen über Webdesign habe. Dafür haben wir jetzt Fabian, unser neuestes Teammitglied.

Vor welchen Herausforderungen steht ihr als Start-up in der Lebensmittelbranche?

Die Branche ist schon echt hart. Der ein oder andere aus dem Gründerumfeld hat uns schon gefragt, wieso wir uns für unsere erste Gründung gerade die Championsleague aussuchen.

Generell gilt, wenn die Vision und das eigene Drängen stark genug sind, schafft man es, Hürden zu verdrängen und weiterzukämpfen. Wir merken auch, dass unser Produkt Zukunft hat, lediglich der Früchtetee als einzige Sorte limitiert uns manchmal beim Vertrieb. 

Habt ihr vor, euer Produkt noch weiter zu entwickeln und euer Sortiment auszubauen?

Ja, aber sowas von! Neben den ganzen anderen Fortschritten sind wir inzwischen mit der zweiten und dritten Sorte auf einem Qualitäts- und Geschmacksniveau, das es uns ermöglicht, sie noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen. Das wird zum einen endlich der häufig nachgefragte Grüntee sein.

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