Klunkerstern

Startup-Gründerin vereinbart Kinder und Karriere

Bianca Schuller, gelernte Betriebswirtin und Familien-Mutter, machte ihr Hobby zum Beruf, indem sie ein eigenes Unternehmen gründete. Im Interview verrät sie, was hinter „Klunkerstern“ steckt und was sie mit ihrem Startup erreichen möchte.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was steckt hinter „Klunkerstern“?

Bianca Schuller: Das Familienlabel Klunkerstern ist ein Mama-Tochter Startup. Von meinen Töchtern inspiriert, entdeckte ich nach und nach die Glitzerwelt für mich. Doch nach schönen und hochwertigen Schmuckbastel-Sets musste ich damals vergeblich suchen. Und so war die Idee, eigene Schmuckbastel-Sets für Kinder auf den Markt zu bringen, schnell geboren.

Wie ist die Idee zu Ihrem Startup entstanden? Und wie wird man von der Betriebswirtin zur Klunkerfee?

Kreativ waren meine Mama und ich schon immer. Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft, welches ich in Ansbach, Franken, absolvierte, arbeitete ich als Wirtschaftsreferentin eines westmittelfränkischen Landkreises und verhalf Firmen zur Selbstständigkeit. Daher kannte ich mich hier natürlich schon gut aus. Als mein Mann dann in die Firma seines Onkels einstieg und für uns feststand, nach Schwaben zu ziehen, musste ich mir (ohne Großeltern vor Ort), langfristig was überlegen… So war die Idee, mich mit meinem Hobby selbständig zu machen, geboren! Die Betreuung für meine zwei Töchter kann ich seitdem flexibel auf die Arbeitszeiten meines Mannes anpassen.

Die Besitzerin eines regionalen Nähladens, fragte mich dann, ob ich doch mal einen Kinderschmuck-Kurs bei ihr anbieten könnte. Dass dieser innerhalb eines Tages voll war und der zweite Kurs innerhalb einer Woche, hat mich sehr verblüfft. Das war letztes Jahr im März. Mittlerweile bieten wir Kurse in unserer Region und in meiner fränkischen Heimat an. Derzeit bauen wir auch an einem überregionalen Konzept.  

Was waren Ihre bisher größten Erfolge? 

Die Registrierung unserer Wortmarke Klunkerstern beim Deutschen Patent- und Markenamt war der erste große Meilenstein für uns. Die schnelle Verbreitung unserer Lieblingskurse, sowie die Zusage und Teilnahme zur Newcomer Area der Trendset– der internationalen Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle in München im Juli dieses Jahrs waren unsere Highlights. Es war unsere erste Händlermesse – wir haben unsere Klunkerdose in wenigen Wochen fit für den Handel gemacht und waren super stolz, dass unser Konzept beim Fachhandel so gut ankam. Das durchgängige Feedback: Endlich kann mal was anderes als Kinderschminken und Hüpfburg auf einer Firmenfeier angeboten werden.

Warum haben Sie sich für einen Online- und das Messeformat und nicht für einen Offline-Shop entschieden?

Dazu habe ich mich eigentlich unbewusst entschieden. Es ist einfach so entstanden und gewachsen. Einen stationären Laden könnte ich derzeit gar nicht stemmen. Meine Mädels sind mit 3 und 6 Jahren noch sehr klein. Meine Große kommt im September auch in die Schule, da weht erstmal ein anderer Wind. Um die Onlinepräsenz kann ich mich auch außerhalb festgelegter Zeiten kümmern, das macht mein Handeln flexibler und lässt sich mit meinem Mama-Alltag besser in Einklang bringen. Unsere Klunkerdosen soll es aber trotzdem im stationären Geschäft geben, derzeit suchen wir verstärkt Handelspartner. 

Haben Sie sich schon Ziele für die nächsten Jahren gesetzt?

Wir möchten uns einen Namen aufbauen. Kinderschmuckkurse von Klunkerstern sollen zu Lieblingskursen werden. Wir möchten vielen Müttern einen flexiblen Job bieten, der sich voll und ganz in das doch recht häufig komplizierte Familiengefüge integrieren lässt. Unsere Online-Präsenz muss deutlich ausgebaut werden, vor allem im Social Media haben wir Nachholbedarf. Wir arbeiten gerade auch an Klunkerdosen für Jungen, Frauen und Männer. Es ist auf jeden Fall einiges los und langweilig wird uns sicher nicht.

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Kreativ waren meine Mama und ich schon immer. Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft, welches ich in Ansbach, Franken, absolvierte, arbeitete ich als Wirtschaftsreferentin eines westmittelfränkischen Landkreises und verhalf Firmen zur Selbstständigkeit. Daher kannte ich mich hier natürlich schon gut aus. Als mein Mann dann in die Firma seines Onkels einstieg und für uns feststand, nach Schwaben zu ziehen, musste ich mir (ohne Großeltern vor Ort), langfristig was überlegen… So war die Idee, mich mit meinem Hobby selbständig zu machen, geboren! Die Betreuung für meine zwei Töchter kann ich seitdem flexibel auf die Arbeitszeiten meines Mannes anpassen.

Die Besitzerin eines regionalen Nähladens, fragte mich dann, ob ich doch mal einen Kinderschmuck-Kurs bei ihr anbieten könnte. Dass dieser innerhalb eines Tages voll war und der zweite Kurs innerhalb einer Woche, hat mich sehr verblüfft. Das war letztes Jahr im März. Mittlerweile bieten wir Kurse in unserer Region und in meiner fränkischen Heimat an. Derzeit bauen wir auch an einem überregionalen Konzept.  

Was waren Ihre bisher größten Erfolge? 

Die Registrierung unserer Wortmarke Klunkerstern beim Deutschen Patent- und Markenamt war der erste große Meilenstein für uns. Die schnelle Verbreitung unserer Lieblingskurse, sowie die Zusage und Teilnahme zur Newcomer Area der Trendset– der internationalen Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle in München im Juli dieses Jahrs waren unsere Highlights. Es war unsere erste Händlermesse – wir haben unsere Klunkerdose in wenigen Wochen fit für den Handel gemacht und waren super stolz, dass unser Konzept beim Fachhandel so gut ankam. Das durchgängige Feedback: Endlich kann mal was anderes als Kinderschminken und Hüpfburg auf einer Firmenfeier angeboten werden.

Warum haben Sie sich für einen Online- und das Messeformat und nicht für einen Offline-Shop entschieden?

Dazu habe ich mich eigentlich unbewusst entschieden. Es ist einfach so entstanden und gewachsen. Einen stationären Laden könnte ich derzeit gar nicht stemmen. Meine Mädels sind mit 3 und 6 Jahren noch sehr klein. Meine Große kommt im September auch in die Schule, da weht erstmal ein anderer Wind. Um die Onlinepräsenz kann ich mich auch außerhalb festgelegter Zeiten kümmern, das macht mein Handeln flexibler und lässt sich mit meinem Mama-Alltag besser in Einklang bringen. Unsere Klunkerdosen soll es aber trotzdem im stationären Geschäft geben, derzeit suchen wir verstärkt Handelspartner. 

Haben Sie sich schon Ziele für die nächsten Jahren gesetzt?

Wir möchten uns einen Namen aufbauen. Kinderschmuckkurse von Klunkerstern sollen zu Lieblingskursen werden. Wir möchten vielen Müttern einen flexiblen Job bieten, der sich voll und ganz in das doch recht häufig komplizierte Familiengefüge integrieren lässt. Unsere Online-Präsenz muss deutlich ausgebaut werden, vor allem im Social Media haben wir Nachholbedarf. Wir arbeiten gerade auch an Klunkerdosen für Jungen, Frauen und Männer. Es ist auf jeden Fall einiges los und langweilig wird uns sicher nicht.

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