Im Interview

Das Augsburger Tee-Startup OchaOcha will 2018 an den Markt

Maximilian Reich und Christopher Gogolin wollen mit ihrem Startup OchaOcha durchstarten. Foto: k-trinkl.de
Das Startup OchaOcha steckt noch in den Kinderschuhen. Aber die Gründer Maximilian Reich und Christopher Gogolin haben große Pläne. Wir haben nachgefragt, wo die Reise hingehen soll.

Wer steckt hinter OchaOcha?

Christopher Gogolin: Maximilian Reich und ich. Momentan stocken wir unser Team auf. Wir brauchen noch Unterstützung im Bereich Lebensmitteltechnologie oder Ernährungswissenschaften. Natürlich sind Tee-Rebellen und nachhaltigkeitsorientierte Gründungstypen auch immer gern gesehen.

Was ist die Idee hinter OchaOcha?

Unsere Vision ist es, die Getränkeindustrie und das Angebot im Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig zu verändern und zu verbessern. Wir kämpfen für ein besseres Verhältnis zwischen ungesüßten und gesüßten Erfrischungsgetränken.

Gab es ein Schlüsselerlebnis, das zur Gründung des Startups führte?

Ja, klar. Ich war 2016 im Auslandssemester in Japan. Dort ist uns die Idee im Spaß gekommen, aber daraus wurde schnell die Ernüchterung, dass es kalte Teegetränke so auf dem deutschen Markt wirklich nicht gibt. Nach einer intensiven Marktrecherche über den Getränkemarkt in Deutschland und auch den anderer europäischer Länder wuchs in uns die Motivation, es zu probieren. Außerdem konnten wir zurück in Deutschland, nicht wie in Japan üblich zwischen mehr als 20 leckeren kalten Tees wählen. Ein echtes Defizit.

Seit wann gibt es das Unternehmen?

Wir befinden uns momentan noch im Gründungsprozess. Zuerst wollten wir die Geschäftsidee möglichst weit ausarbeiten und einige Punkte auf Machbarkeit prüfen und vorantreiben. Die Abfüllersuche gestaltet sich immer noch schwierig, aber auch das Pfandsystem und gewisse Lebensmittelverordnungen machen es uns nicht leicht. Aber wir sind optimistisch, dass es in 2018 noch OchaOcha-Tees zu kaufen gibt. An der Realisierung tüfteln wir jetzt seit gut einem Jahr.

Was sind die größten Herausforderungen für Sie als Startup?

Wie gerade schon erwähnt – die Abfüller. Nur ein Bruchteil der deutschen Abfüller kann überhaupt Tee frisch vor Ort aufbrühen und dann direkt abfüllen. Das nächste Thema ist die Nachhaltigkeit. Das Ziel ist es, unsere Tees in Glasflaschen anzubieten. Allerdings ist dies auch wieder schwerer als gedacht. Wir wollen aber definitiv auf PET-Flaschen verzichten. Eine weitere Hürde ist natürlich, dass einen die Teegroßhändler am Anfang gar nicht ernst nehmen. Man darf nicht locker lassen.

Welche Erfolge durften Sie schon feiern?

Bei den vielen Herausforderungen und noch keinem marktfähigen Produkt, muss man natürlich auch die kleinen Schritte und Erfolge feiern. Hierzu zählt sicher ein Straßenfest in Köln im Juli 2017, wo wir über 200 selbstabgefüllte Flaschen verkaufen konnten und auch in unserer Idee bestätigt wurden. Aber auch, dass das Logo nach vielen Durchgängen endlich steht und dass wir auf dem ein oder andere kleinen Event wie „Augsburg gründet“ waren, gehört zu unseren Erfolgen. Ebenso angespornt haben uns die ersten Abfüll-Termine, die für uns sehr spannend waren.

Wo sehen Sie OchaOcha in einem, in zwei und in fünf Jahren?

In einem Jahr ist bereits die zweite Charge produziert und die Sommersaison wird gerade erfolgreich vorbereitet. In 2019 wollen wir mit den Erfahrungen aus diesem Sommer richtig durchstarten und noch mehr Leute erreichen.

Schon in zwei Jahren wollen wir mit drei Geschmacksrichtungen auf dem Markt vertreten sein. Auch auf dem Modular soll es den Tee zu kaufen geben. In der Szene und in Bio-Supermärkten wird er dann schon regelmäßig nachgefragt.

In fünf Jahren ist das Geschäft schon in vollem Gange. Der Getränkemarkt beginnt sich langsam zu ändern und die ersten Mitstreiter bieten ebenfalls kalte, ungesüßte Tees an.

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Im Interview

Das Augsburger Tee-Startup OchaOcha will 2018 an den Markt

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Wer steckt hinter OchaOcha?

Christopher Gogolin: Maximilian Reich und ich. Momentan stocken wir unser Team auf. Wir brauchen noch Unterstützung im Bereich Lebensmitteltechnologie oder Ernährungswissenschaften. Natürlich sind Tee-Rebellen und nachhaltigkeitsorientierte Gründungstypen auch immer gern gesehen.

Was ist die Idee hinter OchaOcha?

Unsere Vision ist es, die Getränkeindustrie und das Angebot im Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig zu verändern und zu verbessern. Wir kämpfen für ein besseres Verhältnis zwischen ungesüßten und gesüßten Erfrischungsgetränken.

Gab es ein Schlüsselerlebnis, das zur Gründung des Startups führte?

Ja, klar. Ich war 2016 im Auslandssemester in Japan. Dort ist uns die Idee im Spaß gekommen, aber daraus wurde schnell die Ernüchterung, dass es kalte Teegetränke so auf dem deutschen Markt wirklich nicht gibt. Nach einer intensiven Marktrecherche über den Getränkemarkt in Deutschland und auch den anderer europäischer Länder wuchs in uns die Motivation, es zu probieren. Außerdem konnten wir zurück in Deutschland, nicht wie in Japan üblich zwischen mehr als 20 leckeren kalten Tees wählen. Ein echtes Defizit.

Seit wann gibt es das Unternehmen?

Wir befinden uns momentan noch im Gründungsprozess. Zuerst wollten wir die Geschäftsidee möglichst weit ausarbeiten und einige Punkte auf Machbarkeit prüfen und vorantreiben. Die Abfüllersuche gestaltet sich immer noch schwierig, aber auch das Pfandsystem und gewisse Lebensmittelverordnungen machen es uns nicht leicht. Aber wir sind optimistisch, dass es in 2018 noch OchaOcha-Tees zu kaufen gibt. An der Realisierung tüfteln wir jetzt seit gut einem Jahr.

Was sind die größten Herausforderungen für Sie als Startup?

Wie gerade schon erwähnt – die Abfüller. Nur ein Bruchteil der deutschen Abfüller kann überhaupt Tee frisch vor Ort aufbrühen und dann direkt abfüllen. Das nächste Thema ist die Nachhaltigkeit. Das Ziel ist es, unsere Tees in Glasflaschen anzubieten. Allerdings ist dies auch wieder schwerer als gedacht. Wir wollen aber definitiv auf PET-Flaschen verzichten. Eine weitere Hürde ist natürlich, dass einen die Teegroßhändler am Anfang gar nicht ernst nehmen. Man darf nicht locker lassen.

Welche Erfolge durften Sie schon feiern?

Bei den vielen Herausforderungen und noch keinem marktfähigen Produkt, muss man natürlich auch die kleinen Schritte und Erfolge feiern. Hierzu zählt sicher ein Straßenfest in Köln im Juli 2017, wo wir über 200 selbstabgefüllte Flaschen verkaufen konnten und auch in unserer Idee bestätigt wurden. Aber auch, dass das Logo nach vielen Durchgängen endlich steht und dass wir auf dem ein oder andere kleinen Event wie „Augsburg gründet“ waren, gehört zu unseren Erfolgen. Ebenso angespornt haben uns die ersten Abfüll-Termine, die für uns sehr spannend waren.

Wo sehen Sie OchaOcha in einem, in zwei und in fünf Jahren?

In einem Jahr ist bereits die zweite Charge produziert und die Sommersaison wird gerade erfolgreich vorbereitet. In 2019 wollen wir mit den Erfahrungen aus diesem Sommer richtig durchstarten und noch mehr Leute erreichen.

Schon in zwei Jahren wollen wir mit drei Geschmacksrichtungen auf dem Markt vertreten sein. Auch auf dem Modular soll es den Tee zu kaufen geben. In der Szene und in Bio-Supermärkten wird er dann schon regelmäßig nachgefragt.

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