Tarifsozialvertrag für Mitarbeiter

Showa Denko und IG Metall Augsburg einigen sich

Der japanische Chemiekonzern Showa Denko bleibt dabei, den Produktionsstandort in Meitingen zu schließen. So geht es für die Mitarbeiter weiter.

Anfang Februar 2020 hatte Showa Denko die Schließung des Produktionsstandortes in Meitingen verkündet. IG Metall, Beschäftigte und Politik forderten eine Fortführung, es kam zu Protesten der Belegschaft.

Nach vielen Gesprächen zwischen der IG Metall, Showa Denko und der Politik steht laut der Gewerkschaft nun fest: Es gibt keine realistische Fortführungsmöglichkeit. „Außer großen Ankündigungen aus der Politik ist nichts passiert“, zeigt sich Michael Leppek, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Augsburg, enttäuscht. Leppek betont auch, dass der Meitinger Bürgermeister Dr. Higl und Landrat Martin Sailer sich direkt an das japanische Topmanagement gewandt haben –  aber ohne Erfolg.

Die IG Metall forderte daraufhin von Showa Denko, den geschlossenen Tarifvertrag vollumfänglich zu erfüllen. Nach insgesamt 6 Verhandlungsrunden wurde nun ein Verhandlungsergebnis erzielt, heißt es in einer Pressemitteilung von IG Metall.

Das ist das Verhandlunsgergebnis

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Der Wert des Ergänzungstarifvertrages wird von Showa Denko anerkannt und in Form einer Abfindung an die von der Schließung betroffenen Beschäftigten ausbezahlt. In der gleichen Verhandlung wurden die Eckpunkte für Sozialplan-Abfindungen verhandelt, die den Verlust des Arbeitsplatzes ausgleichen sollen. Von den insgesamt 130 betroffenen Beschäftigten wird der überwiegende Teil zum Jahresende 2020 ihren Arbeitsplatz durch die Betriebsstillegung verlieren. Für einen weiteren Teil endet der Arbeitsvertrag im ersten Halbjahr 2021.

Mitarbeiter erhalten Abfindungspaket

„Mit dem Verhandlungsergebnis stellen wir die Beschäftigten aber so, als wenn sie bis zum Auslaufen des Tarifvertrages weitergearbeitet hätten und geben ihnen zusätzlich ein Abfindungspaket,“ so Stefan Schmölz, Betriebsratsvorsitzender bei Showa Denko. Circa 50 Beschäftigte werden von Showa Denko weiter beschäftigt. Sie erhalten lautdie Zusage, bei einem möglichen Arbeitsplatzverlust innerhalb der nächsten 5 Jahre ebenfalls von dem heute vereinbarten Sozialplan zu partizipieren. Auch für die Beschäftigten in Altersteilzeit und für die Auszubildenden konnten laut IG Metall gute Lösungen gefunden werden.

„Für alle IG Metall Mitglieder konnte eine zusätzliche Mitgliederentschädigung verhandelt werden“, so Steffen Pampollas, Gewerkschaftssekretär und Betriebsbetreuer. Das Ergebnis wurde von den IG Metall Mitgliedern in einer Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.

Schließung konnte „mangels Alternativen“ nicht gekippt werden 

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„Uns ist es wichtig, trotz der notwendigen Betriebsstillegung, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten“, sagt Alexander Loscher, Geschäftsführer Showa Denko. Michael Leppek, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Augsburg: „Leider konnten wir den Schließungsbeschluss mangels Alternativen nicht kippen. Uns war es aber wichtig, dass der Ergänzungstarifvertrag anerkannt wird und die Beschäftigten einen angemessenen Gegenwert für ihn erhalten.“

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