Abbau von 140 Arbeitsplätzen

Showa Denko plant Produktion am Standort in Meitingen zu schließen

Das japanische Unternehmen Showa Denko plant, die Produktion von Graphitelektroden am Standort in Meitingen zu schließen. Im Zuge dessen sollen 140 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Showa Denko beabsichtigt, die Produktion von Graphit-Elektrodennippeln am Standort in Meitingen einzustellen. Mit den Plänen würde der Abbau von rund 140 Stellen einhergehen. Das hat das japanische Unternehmen am Dienstag bekannt gegeben.

Nicht alle Arbeitsplätze in Meitingen sind betroffen

In den Bereichen außerhalb der Produktion plane Showa Denko (SDK) etwa 50 Arbeitsplätzen beizubehalten. In Verhandlungen mit dem Betriebsrat über Interessenausgleich und Sozialplan werde das weitere Vorgehen thematisiert. Die Pläne für Meitingen seien Bestandteil eines umfassenden Anpassungsprozesses der europäischen Produktionsstandorte für Graphitelektroden. Im Zuge dessen plane SDK unter anderem auch die Einführung von Kurzarbeit am Standort in Steeg/Österreich.

Werk in Meitingen kaum ausgelastet

Graphitelektroden werden zur Produktion von Elektrostahl eingesetzt. Bei Graphitelektrodennippeln handelt es sich um ein wichtiges Verbindungsbauteil, das derzeit am Standort in Meitingen produziert wird. Showa Denko reagiere mit den geplanten Anpassungsprozessen in Europa auf das schwierige Marktumfeld für Graphitelektroden. Die Folge sei eine anhaltend geringe Kapazitätsauslastung des Werks in der Nähe von Augsburg.

Der sich global verändernde Markt habe zu erheblichen Überkapazitäten bei der Graphitelektrodenherstellung geführt. Am Standort in Meitingen sei die Produktion weniger als 30 Prozent ausgelastet. SDK gehe davon aus, dass sich diese Situation in absehbarer Zukunft nicht ändern wird.

So äußert sich Geschäftsführer Alexander Loscher

„Die Entscheidung, Gespräche über die Schließung der Produktion mit den Mitbestimmungsgremien aufzunehmen, ist der Unternehmensführung schwergefallen. Wir sehen jedoch keine Alternative“, sagte Alexander Loscher, Geschäftsführer der Showa Denko Carbon Germany GmbH. „Wir möchten jetzt gemeinsam jede Chance nutzen, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.“

SDK hat das schon damals kriselnde Graphitelektroden-Geschäft im Oktober 2016 von SGL Carbon gekauft.

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In den Bereichen außerhalb der Produktion plane Showa Denko (SDK) etwa 50 Arbeitsplätzen beizubehalten. In Verhandlungen mit dem Betriebsrat über Interessenausgleich und Sozialplan werde das weitere Vorgehen thematisiert. Die Pläne für Meitingen seien Bestandteil eines umfassenden Anpassungsprozesses der europäischen Produktionsstandorte für Graphitelektroden. Im Zuge dessen plane SDK unter anderem auch die Einführung von Kurzarbeit am Standort in Steeg/Österreich.

Werk in Meitingen kaum ausgelastet

Graphitelektroden werden zur Produktion von Elektrostahl eingesetzt. Bei Graphitelektrodennippeln handelt es sich um ein wichtiges Verbindungsbauteil, das derzeit am Standort in Meitingen produziert wird. Showa Denko reagiere mit den geplanten Anpassungsprozessen in Europa auf das schwierige Marktumfeld für Graphitelektroden. Die Folge sei eine anhaltend geringe Kapazitätsauslastung des Werks in der Nähe von Augsburg.

Der sich global verändernde Markt habe zu erheblichen Überkapazitäten bei der Graphitelektrodenherstellung geführt. Am Standort in Meitingen sei die Produktion weniger als 30 Prozent ausgelastet. SDK gehe davon aus, dass sich diese Situation in absehbarer Zukunft nicht ändern wird.

So äußert sich Geschäftsführer Alexander Loscher

„Die Entscheidung, Gespräche über die Schließung der Produktion mit den Mitbestimmungsgremien aufzunehmen, ist der Unternehmensführung schwergefallen. Wir sehen jedoch keine Alternative“, sagte Alexander Loscher, Geschäftsführer der Showa Denko Carbon Germany GmbH. „Wir möchten jetzt gemeinsam jede Chance nutzen, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.“

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