Demonstration

MAN ES kämpft um 1.800 Arbeitsplätze in Augsburg

Bei MAN Energy Solutions sollen Stellen abgebaut werden. Allein am Standort Augsburg sind 1.800 Arbeitsplätze gefährdet. Am 28. Juli fand hierzu eine Kundgebung statt, bei der sowohl die Beschäftigten als auch Vertreter von Politik und Wirtschaft dagegen demonstriert haben.

Ende Juli wurde bekanntgegeben, dass bei MAN Energy Solutions deutschlandweit rund 3.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Am härtesten soll des den Standort Augsburg treffen. Hier sollen bis zu 1.800 Stellen gestrichen werden. Bei einer Kundgebung am 28. Juli haben weitere Augsburger Unternehmen, wie beispielsweise MT Aerospace AG, manroland, KUKA, Renk AG, SGL Carbon, Showa Denko, BSH Hausgeräte GmbH, Schwaba GmbH und Faurecia, gemeinsam mit MAN ES demonstriert.

Demonstration gegen den Stellenabbau bei MAN ES

„Kahlschlag für den Standort Augsburg“

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Schock – das war mein Gefühl als ich letzte Woche die Zahl 1.800 gehört habe“, betont Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber. „Ich möchte nicht blauäugig sein und ich weiß, dass MAN vor Herausforderungen steht aber wir müssen den industriellen Kern in Augsburg erhalten und das geht nur mit Fachkräften und Menschen mit Knowhow“, sagte sie vor den Demonstranten. Werner Wiedemann, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der MAN Energy Solutions SE, verdeutlichte: „Das ist ein Kahlschlag für den Standort Augsburg. Wir nutzen derzeit jede freie Minute und ich persönlich werde um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen – das verspreche ich euch. Die Zahl 1.800 ist mit mir nicht zu machen, niemals.“

Forderung: Eine Rücknahme der Horrorzahlen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Das ist eine riesige Sauerei, die hier passiert“, sagte Michael Leppek, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Augsburg. „Wir werden diesen angekündigten Kahlschlag in keinster Form akzeptieren. Wir fordern eine Rücknahme der Horrorzahlen, einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen und ernsthafte Verhandlungen über eine zukunftsfähige Aufstellung des Unternehmens.“ Er erklärte, dass er bereit für weitere Gespräche mit dem Vorstand sei, aber erst, wenn die Zahl 1.800 vom Tisch ist. Laut Leppek müsse das vorhandene Knowhow unbedingt am Standort Augsburg gehalten werden. Weiter gehe es ihm hierbei vor allem um die Menschen, die hinter den Arbeitsplätzen stecken: „Ich habe einen hohen Respekt vor allen MANlern, jedoch fehlt mir manchmal der Respekt für einige im Vorstand.“ Weiter betonte Leppek: „Wir werden gewinnen. Wir werden es niemals zulassen, dass so viele MANler in ihrem Arbeitsplatz bedroht werden.“

Demonstration als Zeichen für Zusammenhalt

„Wir erhoffen uns von der heutigen Demonstration, dass von dem Plan, die Stellen abzubauen, abgesehen wird. Das Gefühl hier in der Menge vermittelt Zusammenhalt – jeder steht für die MAN ein. Wir geben alle jeden Tag unser Bestes“, erklärt ein MAN-Mitarbeiter aus dem Turbo-Lager. Ein Mitarbeiter der Renk AG fügt hinzu: „Ich finde es wichtig, dass wir heute das Zeichen gegeben haben, dass wir zusammenstehen. Es ist uns allen wichtig, dass der Standort Augsburg erhalten bleibt. Die angekündigte Stellenabbau-Zahl von 1.800 ist Wahnsinn – das ist, wie wenn bei uns die ganze Firma dichtgemacht werden würde.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Demonstration

MAN ES kämpft um 1.800 Arbeitsplätze in Augsburg

Bei MAN Energy Solutions sollen Stellen abgebaut werden. Allein am Standort Augsburg sind 1.800 Arbeitsplätze gefährdet. Am 28. Juli fand hierzu eine Kundgebung statt, bei der sowohl die Beschäftigten als auch Vertreter von Politik und Wirtschaft dagegen demonstriert haben.

Ende Juli wurde bekanntgegeben, dass bei MAN Energy Solutions deutschlandweit rund 3.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Am härtesten soll des den Standort Augsburg treffen. Hier sollen bis zu 1.800 Stellen gestrichen werden. Bei einer Kundgebung am 28. Juli haben weitere Augsburger Unternehmen, wie beispielsweise MT Aerospace AG, manroland, KUKA, Renk AG, SGL Carbon, Showa Denko, BSH Hausgeräte GmbH, Schwaba GmbH und Faurecia, gemeinsam mit MAN ES demonstriert.

Demonstration gegen den Stellenabbau bei MAN ES

„Kahlschlag für den Standort Augsburg“

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Schock – das war mein Gefühl als ich letzte Woche die Zahl 1.800 gehört habe“, betont Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber. „Ich möchte nicht blauäugig sein und ich weiß, dass MAN vor Herausforderungen steht aber wir müssen den industriellen Kern in Augsburg erhalten und das geht nur mit Fachkräften und Menschen mit Knowhow“, sagte sie vor den Demonstranten. Werner Wiedemann, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der MAN Energy Solutions SE, verdeutlichte: „Das ist ein Kahlschlag für den Standort Augsburg. Wir nutzen derzeit jede freie Minute und ich persönlich werde um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen – das verspreche ich euch. Die Zahl 1.800 ist mit mir nicht zu machen, niemals.“

Forderung: Eine Rücknahme der Horrorzahlen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Das ist eine riesige Sauerei, die hier passiert“, sagte Michael Leppek, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Augsburg. „Wir werden diesen angekündigten Kahlschlag in keinster Form akzeptieren. Wir fordern eine Rücknahme der Horrorzahlen, einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen und ernsthafte Verhandlungen über eine zukunftsfähige Aufstellung des Unternehmens.“ Er erklärte, dass er bereit für weitere Gespräche mit dem Vorstand sei, aber erst, wenn die Zahl 1.800 vom Tisch ist. Laut Leppek müsse das vorhandene Knowhow unbedingt am Standort Augsburg gehalten werden. Weiter gehe es ihm hierbei vor allem um die Menschen, die hinter den Arbeitsplätzen stecken: „Ich habe einen hohen Respekt vor allen MANlern, jedoch fehlt mir manchmal der Respekt für einige im Vorstand.“ Weiter betonte Leppek: „Wir werden gewinnen. Wir werden es niemals zulassen, dass so viele MANler in ihrem Arbeitsplatz bedroht werden.“

Demonstration als Zeichen für Zusammenhalt

„Wir erhoffen uns von der heutigen Demonstration, dass von dem Plan, die Stellen abzubauen, abgesehen wird. Das Gefühl hier in der Menge vermittelt Zusammenhalt – jeder steht für die MAN ein. Wir geben alle jeden Tag unser Bestes“, erklärt ein MAN-Mitarbeiter aus dem Turbo-Lager. Ein Mitarbeiter der Renk AG fügt hinzu: „Ich finde es wichtig, dass wir heute das Zeichen gegeben haben, dass wir zusammenstehen. Es ist uns allen wichtig, dass der Standort Augsburg erhalten bleibt. Die angekündigte Stellenabbau-Zahl von 1.800 ist Wahnsinn – das ist, wie wenn bei uns die ganze Firma dichtgemacht werden würde.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben