
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
In den vergangenen Monaten gab es viel Wirbel um Bahnprojekte in Bayerisch-Schwaben. Erst wurde bekannt, dass die Bahn die IC-Verbindung Hamburg-Augsburg-Oberstdorf streichen wird. Dann, dass dem Neubau der ICE-Strecke Ulm-Augsburg das Aus drohen könnte. Dafür mussten Reisende und Pendler zwischen Augsburg, Donauwörth und Treuchtlingen wochenlang mit Ersatzbussen fahren. Wie steht es also um den Bahnverkehr rund um das Allgäu, Augsburg und Nordschwaben? Diese Frage beantworten wir in einer Serie – Teil vier schaut sich die Baustellen und Zugausfälle für Ende 2025 und das Jahr 2026 an – und wird fortlaufend aktualisiert.
Weil er ein elektronisches Stellwerk bekommt, wird der Ulmer Hauptbahnhof gleich zu Beginn des Jahres teilweise gesperrt: vom 13. bis 19. Januar 2026. Der Fernverkehr entfällt komplett, Regionalzüge fahren eingeschränkt. Das wirkt sich auch auf den Zugverkehr ins Allgäu, nach Nordschwaben und nach Augsburg aus.
Lesen Sie hier alles zur Sperrung am Ulmer Hauptbahnhof:Hauptbahnhof Ulm 2026 gesperrt – Alle Infos im Überblick
Die Sperrung in Ulm wirkt sich auch auf die Riesbahn aus. Denn ICEs zwischen Stuttgart und München werden zwischen dem 13. bis 19. Januar über Aalen-Donauwörth umgeleitet.
Außerdem beginnen auf der Riesbahn 2026 erste Sanierungen der maroden Strecke. Ab Februar ist die Strecke zwischen Aalen und Bopfingen gesperrt. Im März fallen in den späten Abend- und frühen Morgenstunden Züge zwischen Lauchheim und Aalen aus. Von Ende März bis Mitte April wird die Strecke Nördlingen-Donauwörth komplett gesperrt. Alle Züge entfallen.
Vom 7. Februar bis 31. Oktober 2026 richtet die Deutsche Bahn zwischen München und Buchloe Langsamfahrtstellen ein. Für Fahrgäste ändert sich Folgendes:
Vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 wird die Strecke Nürnberg – Regensburg generalsaniert – und das wirkt sich auch auf den Regionalverkehr in Augsburg und Donauwörth aus. Denn der Güterverkehr wird in dieser Zeit über Ansbach, Treuchtlingen, Donauwörth und Augsburg nach München umgeleitet. Deshalb entfällt der RE 7/ 17 zwischen Augsburg und Nürnberg ersatzlos. Für diese Strecke verweist die Deutsche Bahn auf Alternativen wie den RE 16 (ohne Umstieg) oder Verbindungen mit Umsteigen, beispielsweise in Treuchtlingen.
Der RB 13 fährt zwischen Augsburg Hauptbahnhof und Friedberg unter der Woche nur noch alle halbe Stunde statt im 15-Minuten-Takt. Ersatzbusse zur Entlastung der verbleibenden Züge sind nicht vorgesehen.
Auf der Strecke des RB 87 zwischen Augsburg, Meitingen und Donauwörth wird der Zugverkehr ebenfalls eingeschränkt. Montag bis Freitag entfallen die Züge, die nur zwischen Augsburg und Meitingen fahren. Zudem entfallen auch die Züge, die in der Hauptverkehrszeit zwischen Augsburg und Donauwörth eigentlich zur Entlastung eingesetzt werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist nicht vorgesehen. Laut Pro Bahn liegt es daran, dass deren lange Fahrzeit für viele nicht schneller sei als der Stundentakt der Züge.
Zwischen dem 26. Juni und dem 12. September 2026 wirken sich die Bauarbeiten am Knoten Stuttgart auf Reisende in der Region Augsburg aus. Denn innerhalb Stuttgarts werden die Züge umgeleitet, sodass der Halt im Stuttgarter Hauptbahnhof entfällt. Stattdessen halten die Züge dann in Esslingen und Vaihingen (Enz). Betroffen sind:
Wie das die Fahrtdauer verändert, ist noch nicht bekannt. Dennoch sollen mindestens stündlich Fernzüge zwischen Stuttgart und München fahren.
Auch der TGV nach Paris ist betroffen: Verbindungen, die in Stuttgart enden oder beginnen, fahren dort wie gewohnt den Hauptbahnhof an. Züge, die in München beginnen oder enden, werden in Stuttgart umgeleitet und halten in Esslingen statt am Hauptbahnhof.
Eigentlich sollte Stuttgart 21 im Dezember 2026 in Betrieb gehen. Doch die Eröffnung wurde erneut verschoben. Bis Mitte 2ß26 soll es einen neuen Termin geben. Durch Stuttgart 21 sollen sich einmal die Fahrtzeiten nach Stuttgart verkürzen:
Ein Ausblick über 2026 hinaus: Für das Jahr 2030 plant die Bahn die Generalsanierung der Strecke Stuttgart – Ulm. Vier Jahre später, also 2034, dann die der Strecke Ulm – Stuttgart. Zudem ist ein Neubau der ICE-Strecke zwischen Ulm und Augsburg geplant.