Quartalsbericht

KUKA verzeichnet weniger Umsatz und weniger Aufträge

Till Reuter, CEO KUKA AG. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im zweiten Quartal 2018 bleibt KUKA unter den Rekordwerten aus 2017 zurück. Der Umsatz ging um 15,4 Prozent, die Auftragseingänge um 4,7 Prozent zurück.

Nach den Rekordzahlen aus 2017 sieht es zum ersten Halbjahr 2018 weniger gut aus bei KUKA. Mit 852,7 Millionen Euro Umsatz und Auftragseingänge mit einem Volumen von 960,2 Millionen Euro reicht der Konzern nicht an seine Werte aus 2017 heran. Trotz des Rückgangs bestätigt KUKA seine Ziele für das Geschäftsjahr 2018.

Bestand höher als 2017

Positiv stimmt das Unternehmen der Auftragsbestand von rund 2,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresstichtag mit 2,2 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge lag im zweiten Quartal bei 7,3 Prozent. Hier wirkte sich der Verkauf von Unternehmensanteilen positiv auf das Ergebnis aus.

KUKA will 3,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften

Für 2018 erwartet KUKA aktuell einen Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von rund 5,5 Prozent. In Wachstum und Reorganisation sollen rund 30 Millionen Euro fließen. Die Investitionen betreffen zum Beispiel konzernübergreifende Themen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Mobilität, General Industry und China. KUKA erwartet, dass sich durch diese Investitionen in den kommenden Jahren für das Unternehmen zusätzliche Wachstumsfelder erschließen lassen, die sich in höheren Umsätzen widerspiegeln sollten.

China-Strategie wird weiter verfolgt

Insgesamt konnten im zweiten Quartal vor allem in Europa hohe Auftragseingänge erzielt werden. Auch in Asien schloss KUKA kürzlich zwei Großaufträge ab. Gerade China lag beim Automatisierungs-Spezialisten im ersten Halbjahr im Fokus. Der Bau des Roboterparks in Shunde und die Weiterentwicklung der Joint Ventures rückten in den Mittelpunkt.

„Wir haben unsere Wachstumspläne in China weiter umgesetzt und mit Midea am Aufbau der Joint Ventures gearbeitet. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit Partnern tragfähige Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 weiterentwickelt und in Schlüsseltechnologien für die Mensch-Roboter-Kollaboration und Mobility investiert, um unsere Position als Technologieführer auszubauen“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Des Weiteren präsentierte KUKA im ersten Halbjahr mit dem LBR iisy einen weiteren sensitiven Roboter, der vor allem für Montageaufgaben und die Elektronikindustrie geeignet ist. 

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Quartalsbericht

KUKA verzeichnet weniger Umsatz und weniger Aufträge

Till Reuter, CEO KUKA AG. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im zweiten Quartal 2018 bleibt KUKA unter den Rekordwerten aus 2017 zurück. Der Umsatz ging um 15,4 Prozent, die Auftragseingänge um 4,7 Prozent zurück.

Nach den Rekordzahlen aus 2017 sieht es zum ersten Halbjahr 2018 weniger gut aus bei KUKA. Mit 852,7 Millionen Euro Umsatz und Auftragseingänge mit einem Volumen von 960,2 Millionen Euro reicht der Konzern nicht an seine Werte aus 2017 heran. Trotz des Rückgangs bestätigt KUKA seine Ziele für das Geschäftsjahr 2018.

Bestand höher als 2017

Positiv stimmt das Unternehmen der Auftragsbestand von rund 2,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresstichtag mit 2,2 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge lag im zweiten Quartal bei 7,3 Prozent. Hier wirkte sich der Verkauf von Unternehmensanteilen positiv auf das Ergebnis aus.

KUKA will 3,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften

Für 2018 erwartet KUKA aktuell einen Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von rund 5,5 Prozent. In Wachstum und Reorganisation sollen rund 30 Millionen Euro fließen. Die Investitionen betreffen zum Beispiel konzernübergreifende Themen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Mobilität, General Industry und China. KUKA erwartet, dass sich durch diese Investitionen in den kommenden Jahren für das Unternehmen zusätzliche Wachstumsfelder erschließen lassen, die sich in höheren Umsätzen widerspiegeln sollten.

China-Strategie wird weiter verfolgt

Insgesamt konnten im zweiten Quartal vor allem in Europa hohe Auftragseingänge erzielt werden. Auch in Asien schloss KUKA kürzlich zwei Großaufträge ab. Gerade China lag beim Automatisierungs-Spezialisten im ersten Halbjahr im Fokus. Der Bau des Roboterparks in Shunde und die Weiterentwicklung der Joint Ventures rückten in den Mittelpunkt.

„Wir haben unsere Wachstumspläne in China weiter umgesetzt und mit Midea am Aufbau der Joint Ventures gearbeitet. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit Partnern tragfähige Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 weiterentwickelt und in Schlüsseltechnologien für die Mensch-Roboter-Kollaboration und Mobility investiert, um unsere Position als Technologieführer auszubauen“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Des Weiteren präsentierte KUKA im ersten Halbjahr mit dem LBR iisy einen weiteren sensitiven Roboter, der vor allem für Montageaufgaben und die Elektronikindustrie geeignet ist. 

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben