Kooperationsprojekt

KUKA präsentiert neue Lösungen für die Produktion der Zukunft

Der KUKA AG Hauptsitz in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
MHP, KUKA und Munich Re stellten erstmalig die „SmartFactory as a Service“ in München vor. Damit präsentierten sie ein neues Geschäftsmodell, das die Produktionsprozesse der Automobilindustrie in Zukunft revolutionieren soll.

Dazu bündeln die drei Unternehmen ihre Kernkompetenzen: Die roboterbasiert automatisierte Produktion wird von KUKA entwickelt, MHP berät als Digitalisierungsexperte mit dem Closed Loop Manufacturing Ansatz in der gesamten Projektphase und stellt die Systemintegration sicher. Munich Re komplettiert das Geschäftsmodell mit integriertem Risikomanagement und innovativen Finanzierungsmodellen.

Hohe Flexibilität und Transparenz erforderlich

Die Wirtschaft befindet sich derzeit in einem Wandel. Die Kundenerwartungen ändern sich und das setzt produzierende Unternehmen unter hohen Innovationsdruck. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen diese vor der Herausforderung ihre traditionellen Prozesse anzupassen. Diese Transformation erfordert hohe Flexibilität und Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie Zugang zu kritischen Ressourcen. Sie verursacht hohe Kapitalkosten und birgt substantielle Unsicherheiten und Risiken, sind die Partner sicher.

So funktioniert die SmartFactory as a Service

Die SmartFactory as a Service soll die Markteintrittszeit neuer Produkte um bis zu 30 Prozent verkürzen können. Damit verbessert sie eine der wettbewerbsentscheidenden Kennzahlen für produzierende Unternehmen. Dafür seien das Zusammenspiel der Partnerschaft und die Kombination sich ergänzender Expertise entscheidend.

Gemeinsam wollen die drei Partner die gesamte Wertschöpfungskette digitalisieren. Außerdem wollen sie einen durchgängigen Datenfluss in hoher Qualität umsetzen und bisher unverbundene Bereiche und Systeme des Produktionsentwicklungs-Prozesses miteinander verschmelzen. Die SmartFactory as a Service soll dabei selbstständig und flexibel unterschiedliche Produkttypen in beliebiger Stückzahl produzieren. So sollen die sich verändernden Kundenansprüche nach individualisierten Produkten erfüllt werden.

KUKA nähert sich den „Geschäftsmodellen der Zukunft“

„Die Wandlungsfähigkeit einer Anlage ist entscheidendes Kriterium für die Zukunftsfähigkeit der Produktion. Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, flexibel und schnell auf Marktanforderungen reagieren zu müssen. Die SmartFactory as a Service kann dies leisten. Durch die Kooperation mit Munich Re und MHP sind wir den Geschäftsmodellen der Zukunft ein ganzes Stück näher“, erklärt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG.

Dr.-Ing. Ralf Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, MHP, ergänzt: „Beschleunigung kann nicht mehr nur in der Produktion alleine stattfinden, sondern in einer geschlossenen „Engineering Value Chain“ – das bedeutet Durchgängigkeit in Daten, Prozesse und Organisationen. Dieser End-to-End Fluss ermöglicht die Optimierung einer höchstindividualisierten Produktion. Eine kundenindividuelle Massenproduktion mit den Werkzeugen der Serienproduktion.“

„Die Kombination von modernster Produktionstechnologie, digitaler Vernetzung aller Prozesse sowie Risikomanagement und Finanzkraft ermöglichen eine neuartige Form der Produktion. Die wollen wir gemeinsam mit Kunden entwickeln und sie so auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft unterstützen“, so Dr. Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re.

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Dazu bündeln die drei Unternehmen ihre Kernkompetenzen: Die roboterbasiert automatisierte Produktion wird von KUKA entwickelt, MHP berät als Digitalisierungsexperte mit dem Closed Loop Manufacturing Ansatz in der gesamten Projektphase und stellt die Systemintegration sicher. Munich Re komplettiert das Geschäftsmodell mit integriertem Risikomanagement und innovativen Finanzierungsmodellen.

Hohe Flexibilität und Transparenz erforderlich

Die Wirtschaft befindet sich derzeit in einem Wandel. Die Kundenerwartungen ändern sich und das setzt produzierende Unternehmen unter hohen Innovationsdruck. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen diese vor der Herausforderung ihre traditionellen Prozesse anzupassen. Diese Transformation erfordert hohe Flexibilität und Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie Zugang zu kritischen Ressourcen. Sie verursacht hohe Kapitalkosten und birgt substantielle Unsicherheiten und Risiken, sind die Partner sicher.

So funktioniert die SmartFactory as a Service

Die SmartFactory as a Service soll die Markteintrittszeit neuer Produkte um bis zu 30 Prozent verkürzen können. Damit verbessert sie eine der wettbewerbsentscheidenden Kennzahlen für produzierende Unternehmen. Dafür seien das Zusammenspiel der Partnerschaft und die Kombination sich ergänzender Expertise entscheidend.

Gemeinsam wollen die drei Partner die gesamte Wertschöpfungskette digitalisieren. Außerdem wollen sie einen durchgängigen Datenfluss in hoher Qualität umsetzen und bisher unverbundene Bereiche und Systeme des Produktionsentwicklungs-Prozesses miteinander verschmelzen. Die SmartFactory as a Service soll dabei selbstständig und flexibel unterschiedliche Produkttypen in beliebiger Stückzahl produzieren. So sollen die sich verändernden Kundenansprüche nach individualisierten Produkten erfüllt werden.

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„Die Wandlungsfähigkeit einer Anlage ist entscheidendes Kriterium für die Zukunftsfähigkeit der Produktion. Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, flexibel und schnell auf Marktanforderungen reagieren zu müssen. Die SmartFactory as a Service kann dies leisten. Durch die Kooperation mit Munich Re und MHP sind wir den Geschäftsmodellen der Zukunft ein ganzes Stück näher“, erklärt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG.

Dr.-Ing. Ralf Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, MHP, ergänzt: „Beschleunigung kann nicht mehr nur in der Produktion alleine stattfinden, sondern in einer geschlossenen „Engineering Value Chain“ – das bedeutet Durchgängigkeit in Daten, Prozesse und Organisationen. Dieser End-to-End Fluss ermöglicht die Optimierung einer höchstindividualisierten Produktion. Eine kundenindividuelle Massenproduktion mit den Werkzeugen der Serienproduktion.“

„Die Kombination von modernster Produktionstechnologie, digitaler Vernetzung aller Prozesse sowie Risikomanagement und Finanzkraft ermöglichen eine neuartige Form der Produktion. Die wollen wir gemeinsam mit Kunden entwickeln und sie so auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft unterstützen“, so Dr. Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re.

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