Schwabens größtes Volksfest

Herbstplärrer 2018 funktioniert „in all seinen Facetten“

Tortenübergabe im Binswanger & Kempter Zelt. Foto: Johanna Kleinert/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit rund einer Woche zieht der Augsburger Herbstplärrer wieder zahlreiche Besucher an. Bei der traditionellen Tortenübergabe bilanzierten nun Vertreter von Stadt, Schaustellern  und der Sicherheit.

Bis jetzt, meint Josef Diebold aus dem Schaustellerverband, laufe es ziemlich gut auf dem Plärrer. Schausteller, Festwirte und die Gäste seien zufrieden. Gerade in Anbetracht des Wetters sei die erste Jahrmarkt-Woche sogar außerordentlich erfolgreich gewesen.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen werden angenommen

Peter Seidenbusch, Hauptkommissar und Leiter der Plärrerwache bestätigt, dass die Taschenkontrollen, die die Sicherheitsfirma ICPS durchführt, angenommen werden. Die mobilen Schranken seien ein weiterer, sicherheits-kreierender Baustein, so Dirk Wurm, Ordnungsreferent der Stadt Augsburg. Gerade weil die Maßnahmen weder „martialisch noch übermäßig“ seien, würden sie sich sicher auch in den kommenden Jahren als unabkömmlich erweisen.

Geringe Zahl an Delikten und Verstößen

Bei einer täglichen Frequentation von 20.000 Besuchern bewege sich auch die Anzahl an Straftaten, bei denen die Polizei hinzugezogen werden musste, im grünen Bereich. Zwar wurden, so Seidenbusch, in manchen Kategorien bereits die Werte zum Ende des Plärrer-Vorjahres erreicht. Dennoch seien Körperverletzungs-Delikte in nur zehn Fällen bekannt.

Der Alkoholmissbrauch durch Minderjährige ist außerdem, dank scharfer Kontrollen und der Zusammenarbeit mit den Festwirten und dem Jugendamt, zurückgegangen. Das Rote Kreuz hatte rund 100 Eintragungen verzeichnet, ungefähr 80 Prozent der gemeldeten Vorfälle waren aber Insektenstichen zuzuschreiben.

Gewalt gegen Sicherheitspersonal und Sanitäter steigt

Der deutschlandweite Trend steigender Gewalt gegen Sicherheitspersonal und Sanitäter, schlägt sich auch auf dem Augsburger Plärrer nieder. Bis jetzt liegen fünf Angriffe gegen Seidenbuschs Kollegen vor. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Trotzdem, das betonte Seidenbusch immer wieder, gehe es in Augsburg, gemessen an der Größe des Volksfests, sehr friedlich zu.

Die Torten zum Dank an die engagierten Helfer. Foto: Johanna Kleinert/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

"Der Plärrer funktioniert in all seinen Facetten"

Auch bei den Besonderheiten des Herbstplärrers ist bei den Schaustellern ein positiver Grundton herauszuhören. „Die Doppelbock-Alm hat sich gut eingefügt hier auf dem Platz, auch die Kollegen arbeiten gut zusammen,“ so Wurm. Zudem bewähre sich der Historische Plärrer auch in diesem Jahr. Er schaffe ein individuelles Erinnerungspotential, vor allem bei den älteren Gästen. Mit einem erneuten Aufbau kann trotzdem frühestens 2020 gerechnet werden. Denn der Mehrwert der Attraktion resultiere gerade daraus, dass sie nicht permanent zur Verfügung stehe. „Der Plärrer läuft gut und funktioniert in allen seinen Facetten. Wir sind positiv gestimmt für die zweite Woche.“, bilanziert Wurm.

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Geringe Zahl an Delikten und Verstößen

Bei einer täglichen Frequentation von 20.000 Besuchern bewege sich auch die Anzahl an Straftaten, bei denen die Polizei hinzugezogen werden musste, im grünen Bereich. Zwar wurden, so Seidenbusch, in manchen Kategorien bereits die Werte zum Ende des Plärrer-Vorjahres erreicht. Dennoch seien Körperverletzungs-Delikte in nur zehn Fällen bekannt.

Der Alkoholmissbrauch durch Minderjährige ist außerdem, dank scharfer Kontrollen und der Zusammenarbeit mit den Festwirten und dem Jugendamt, zurückgegangen. Das Rote Kreuz hatte rund 100 Eintragungen verzeichnet, ungefähr 80 Prozent der gemeldeten Vorfälle waren aber Insektenstichen zuzuschreiben.

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Die Torten zum Dank an die engagierten Helfer. Foto: Johanna Kleinert/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

"Der Plärrer funktioniert in all seinen Facetten"

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