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GründerPicnic in Augsburg: Startups tauschen sich aus

Seit gut einem Jahr findet das GründerPicnic einmal im Monat statt. Auch dieses Mal waren wieder Wiederholungs-Täter aber auch neue Unternehmer mit dabei. Was sich aktuell in der Startup-Szene so tut und welche neuen Projekte angestoßen wurden.

Ein lockerer Austausch unter Startups – dass hatten sich Augsburgs Gründer vor gut einem Jahr gewünscht. Stadt und Wirtschaftsförderung Augsburg machen das einmal im Monat möglich. Am letzten Donnerstag treffen sich Gründer, junge Unternehmer und solche, die es werden sollen, mit Ansprechpartnern aus der Stadt, den Kammern und verschiedenen Institutionen zum Austausch im Picnic. Auch dieses Mal waren wieder gut rund 30 Teilnehmer dabei.

Immer mehr Gründer in Augsburg

Dr. Andreas Huber, zuständig für Gründer und Startups bei der Wirtschaftsförderung Augsburg, begrüßte die Gäste herzlich zum GründerPicnic. „Das Thema Gründen ist etwas, das in Augsburg boomt“, erklärte er. Besonders freut ihn, dass hier immer wieder schon konkrete Projekte vorgestellt werden können, die Teilnehmer teils in Kooperation miteinander verwirklichten. Ein Highlight für ihn auch die die Berichte der Startups, die bereits erfolgreich am Markt agieren und ihre Geschichten und Erfahrungen mit der Gruppe teilen.

Not Yet Visible: Von der Bachelor-Arbeit zum Unternehmen

Am 29. August stellte Joachim Sommer, Mitgründer von Not Yet Visible, seinen Weg zum Startup vor. Die Idee dazu entstand bereits während seines Studiums, beziehungsweise bei seiner Bachelor-Arbeit. Bei der Ausstellung lernte er dann seine jetzige Geschäftspartnerin Katharina Kasarinow kennen. Das Unternehmen ermöglicht eine Betrachtung von noch nicht abgeschlossenen Bauprojekten via Virtual Reality. Die Stadtwerke Augsburg ließen vom Team beispielsweise das Gaswerk-Areal in Augsburg visualisieren. Die Idee dahinter: eine erleichtere Kommunikation mit den Bürgern bei großen Projekten. Zunächst für ein Jahr durch das Exist-Gründerstipendium finanziert, trägt sich Not Yet Visible seither selbst, stellt sogar schon Personal ein.

Joachim Sommer erklärte in seinem kurzen Vortrag, auf welche Hürden er und Katharina Kasarinow bei der Gründung stießen, an wen sie sich immer wenden konnten und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Außerdem riet er allen Gründern, so viele Dinge wie möglich zu automatisieren, um sich Zeit und Energie zu ersparen. Ein gutes Zeit- und Energiemanagement sei essentiell. Aber auch das Netzwerken um Partner, Kunden und Unterstützer kennen zu lernen.

Neu beim GründerPicnic

Sich vernetzen, das wollten alle Teilnehmer auf dem GründerPicnic. Erstmals dabei waren beispielsweise die Gründer von Sevenpix, eine neue Video und Social Media Agentur in Augsburg. Marco Licht stellte dagegen den Coworkingspace „Office & Medien Garage“ vor, der neben den Räumlichkeiten seiner Frau liegt – die Gründerin von Paulikocht. Ein weiterer neuer Coworkingspace ist „das_habitat“. Hier gibt es neben Büros auch Werkstätten.

Alte Gründer, neue Entwicklungen

Nicht zum ersten Mal dabei, Alexandre Jaeg, Gründer von Robin-Zug. Hier können Bahnnutzer digital eine Rückerstattung bei Zugverspätungen erhalten. Er berichtete, seit kurzen im Gespräch mit der Deutschen Bahn und der Schweizer Bahn zu sein, die gerne auf seinen Service zurückgreifen wollen. Keine Neuling beim Thema Gründen auch Hochschuldozent Martin Plöckl. Er veranstaltet an der HS Augsburg regelmäßig den „Hörsaal der Löwen“. Nun möchte er mit Partnern das „It takes a city to raise a startup“-Poster in die Fuggerstadt bringen.

DZ.S: Projekt „auxcelerator“

Einen kurzen Vortrag hielt auch Tobias Seemiller, vielen bekannt durch „Neonpastell“. Beim Digitalen Gründerzentrum Schwaben ist er nun für das Projekt „auxcelerator“ verantwortlich. Das Format startet am 2. Oktober mit dem Ziel, die Gründungs- und Startup-Potenziale in Augsburg zu sammeln, zu verstehen und eine Zukunfts-Strategie daraus zu entwickeln. Die vierwöchige Veranstaltung ist bewusst offen gehalten, um alle Interessierten zu ermutigen, sich selbst und ihre Ideen einzubringen. Stattfinden soll das Ganze in der „Zwischenzeit“.

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Am 29. August stellte Joachim Sommer, Mitgründer von Not Yet Visible, seinen Weg zum Startup vor. Die Idee dazu entstand bereits während seines Studiums, beziehungsweise bei seiner Bachelor-Arbeit. Bei der Ausstellung lernte er dann seine jetzige Geschäftspartnerin Katharina Kasarinow kennen. Das Unternehmen ermöglicht eine Betrachtung von noch nicht abgeschlossenen Bauprojekten via Virtual Reality. Die Stadtwerke Augsburg ließen vom Team beispielsweise das Gaswerk-Areal in Augsburg visualisieren. Die Idee dahinter: eine erleichtere Kommunikation mit den Bürgern bei großen Projekten. Zunächst für ein Jahr durch das Exist-Gründerstipendium finanziert, trägt sich Not Yet Visible seither selbst, stellt sogar schon Personal ein.

Joachim Sommer erklärte in seinem kurzen Vortrag, auf welche Hürden er und Katharina Kasarinow bei der Gründung stießen, an wen sie sich immer wenden konnten und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Außerdem riet er allen Gründern, so viele Dinge wie möglich zu automatisieren, um sich Zeit und Energie zu ersparen. Ein gutes Zeit- und Energiemanagement sei essentiell. Aber auch das Netzwerken um Partner, Kunden und Unterstützer kennen zu lernen.

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