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Everllence-Motoren tragen erstmals das neue Logo
Nach Umfirmierung

Everllence-Motoren tragen erstmals das neue Logo

Der erste Everllence-gebrandete Motor verlässt das Werk Augsburg. Foto: Everllence
Der erste Everllence-gebrandete Motor verlässt das Werk Augsburg. Foto: Everllence

Nach der Namensänderung vor knapp einem Jahr liefert das Unternehmen die ersten Motoren mit neuem Logo aus. Wie dafür die Produktion angepasst wurde.

Im Juni 2025 wurde aus MAN Energy Solutions Everllence. Im Interview mit B4BSCHWABEN erklärte das Augsburger Traditionsunternehmen damals, dass es sich um mehr als eine reine Umfirmierung handele, sondern den ersten Schritt in Richtung eigenständige Identität darstelle. Diesen Grundgedanken spiegeln jetzt auch die Aggregate wider, denn sie werden nun erstmals mit neuem Logo ausgeliefert.

Neues Logo, angepasste Produktion

Der Übergang auf den aktuellen Namen habe weitreichende technische Anpassungen innerhalb der Lieferketten sowie direkt in den Werkshallen erfordert. Martin Oetjen, COO bei Everllence, erklärt: „Dahinter steckt ein erheblicher Aufwand in der Fertigung und entlang der Lieferkette. Tausende Bauteile tragen ein Logo – ob eingegossen, graviert oder gelasert.“

Everllence habe ein digitales Nachverfolgungsverfahren etabliert, mit dem sich sämtliche für die Fertigung relevanten Elemente durch den gesamten Herstellungsprozess lenken ließen. Auffällige Konstruktionselemente seien zudem im Vorfeld durch die Abteilung Engineering gesondert überarbeitet worden. Gleichzeitig habe das Werk die Zeitpläne von Einkauf sowie Herstellungsabläufen eng abgestimmt, um bestehende Lieferfristen trotz Anpassungen zu wahren.

Langfristigen Konzernstrategie schreitet voran

Die Motoren mit neuem Branding reihen sich in die neue Konzernstrategie „Moving big things to zero“ des Maschinenbauers ein. Im Kern bedeutet das Motto, dass Everllence Schlüsselindustrien wie die Seefahrt, die Industrie oder die Energiebranche dabei unterstütze, schwer vermeidbare Abgase schrittweise auf null zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt der Anlagenbauer etwa klimafreundlichere Schiffsmotoren, die rein mit Wasserstoff betrieben werden, oder Dampfwärmepumpen für eine großflächige Versorgung. Diese werden im US-Werk in Houston, Texas, produziert, das kürzlich von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder besichtigt wurde.

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