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Everllence verkauft Deggendorfer Werk an Private Equity-Unternehmen
Übernahme

Everllence verkauft Deggendorfer Werk an Private Equity-Unternehmen

Das Deggendorfer Werk von Everllence wurde verkauft. Foto: Everllence
Das Deggendorfer Werk von Everllence wurde verkauft. Foto: Everllence

Im Herbst hat das Augsburger Traditionsunternehmen bekanntgegeben, einen Investor für den niederbayerischen Standort zu suchen. Jetzt ist einer gefunden: Monacum Partners übernimmt das Geschäft vor Ort.

Im September 2025 kündigte die Everllence SE an, für das Werk in Deggendorf einen Käufer zu suchen. Diese suche war erfolgreich: Das Münchner Private Equity-Unternehmen Monacum Partners GmbH übernimmt das niederbayerische Reaktorengeschäft des Augsburger Unternehmens.

Warum hat Everllence den Standort Deggendorf verkauft?

Das Werk in Deggendorf befindet sich seit knapp einem Jahr in einer Krise. Da dort Reaktorensysteme produziert werden, die vorwiegend in der Chemiebranche Anwendung finden, ist der Standort unmittelbar von den Problemen dieser Industrie betroffen. Aufgrund der – unter anderem – dadurch entstandenen, angespannten Wirtschaftslage sah sich Everllence im Mai 2025 gezwungen, rund jede vierte Stelle vor Ort abzubauen. Obwohl sich die Maßnahme positiv auf den Kostendruck ausgewirkt habe, eine langfristige und vor allem zukunftsfähige Stabilisierung sei dadurch jedoch nicht eingetreten. So kam es schließlich zur Investorensuche.

Das soll sich durch die Übernahme ändern

Mit dem Eigentümerwechsel erhält das Werk eine neue Gesellschafterstruktur. Monacum Partners konzentriere sich gezielt auf mittelständische europäische Industriebetriebe in Sondersituationen und Umbruchphasen konzentriere. Ziel der Münchner sei es, das Geschäft operativ zu stabilisieren und strategisch neu auszurichten. Für Deggendorf mit seinen derzeit rund 400 Beschäftigten bedeute dies, die bestehende technische Expertise weiterzuentwickeln, um neue Marktpotenziale zu erschließen.

Die Transaktion ist nach der Erteilung aller behördlichen Freigaben mittlerweile offiziell vollzogen. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart, eine konkrete Summe wird dementsprechend nicht genannt.

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