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Söder besucht Everllence in Houston: „Hightech Made in Bavaria weltweit gefragt“
USA-Reise

Söder besucht Everllence in Houston: „Hightech Made in Bavaria weltweit gefragt“

Markus Söder zu Besuch bei Everllence in Texas (von links nach rechts): Stefan Eefting, Head of Region Americas bei Everllence; Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Dr. Uwe Lauber, CEO von Everllence. Foto: Everllence
Markus Söder zu Besuch bei Everllence in Texas (von links nach rechts): Stefan Eefting, Head of Region Americas bei Everllence; Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Dr. Uwe Lauber, CEO von Everllence. Foto: Everllence

Das Augsburger Unternehmen setzt auf Energieprojekte und das boomende Geschäft rund um KI-Rechenzentren. Für die Staatsregierung geht es auch um geopolitische Nähe und neue Märkte.

Mit seinem Besuch beim Maschinen- und Anlagenbauer Everllence in Houston hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die wirtschaftliche Bedeutung der USA für die Industrie im Freistaat unterstrichen. Die Vereinigten Staaten sind inzwischen der wichtigste Handelspartner Bayerns außerhalb Europas – und gewinnen für viele Unternehmen strategisch weiter an Gewicht.

Begleitet von Staatsminister Florian Herrmann und dem deutschen Botschafter in Washington, Jens Hanefeld, traf Söder vor Ort die Unternehmensspitze um CEO Uwe Lauber. Der Besuch reiht sich in eine Serie politischer Delegationsreisen ein, mit denen deutsche Bundesländer ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die USA vertiefen wollen – auch vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheiten im globalen Handel. „Hightech Made in Bavaria: Ingenieurskunst aus dem Freistaat ist weltweit sehr gefragt. Immer Technik entwickeln und bei der Technologie der Zukunft vorne dabei zu sein – das macht unser Land stark. Die USA sind Bayerns wichtigster Handelspartner außerhalb Europas, insbesondere in den Bereichen Auto- und Maschinenbau!“, äußert sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder. 

USA als Schlüsselmarkt für Bayerns Industrie

Für Everllence sind die USA ein zentraler Wachstumsmarkt. Der Standort in Houston dient als Drehscheibe für Vertrieb und Service in Nord- und Südamerika. Rund 250 Beschäftigte betreuen von dort aus Kunden in der Region.

Inhaltlich setzt das Unternehmen auf Projekte an der Schnittstelle von Energieversorgung und Dekarbonisierung. In Boston entsteht gemeinsam mit Vicinity Energy eine großskalige Dampfwärmepumpe, die ein Gebiet von rund 6,5 Millionen Quadratmetern mit Fernwärme versorgen soll. In Texas liefert Everllence zudem Gasmotoren für ein Kraftwerk, das Schwankungen im Stromnetz ausgleichen soll.

KI-Boom treibt Nachfrage nach Energieinfrastruktur

Zugleich adressiert der Konzern ein wachsendes Marktsegment: den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren. Mit dem Boom von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz wächst der Stromverbrauch der Branche deutlich und damit auch der Bedarf an verlässlicher Energieinfrastruktur.

Für die bayerische Politik ist das Engagement der Industrie in den USA nicht nur wirtschaftlich relevant. Es gilt auch als strategischer Baustein, um technologische Partnerschaften zu sichern und Abhängigkeiten in anderen Weltregionen zu reduzieren.

Everllence, hervorgegangen aus MAN Energy Solutions, beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter und entwickelt Antriebs- und Energielösungen für Industrie und Schifffahrt.