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EU erlaubt Verkauf von Everllence
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EU erlaubt Verkauf von Everllence

<p>Der Everllence-Verkauf ist durch das OK der EU-Kommission einen Schritt weiter. Foto: B4B/ Katharina Seeburger<br></p>

Der Everllence-Verkauf ist durch das OK der EU-Kommission einen Schritt weiter. Foto: B4B/ Katharina Seeburger

Bain Capital und VW haben die nächste Hürde im Everllence-Verkauf genommen: Die EU-Kommission hat dem Verkauf zugestimmt.

Ende Juni waren sich VW und Bain Capital über den Everllence-Deal zwar einig geworden. Doch bisher war der Verkauf noch von der Genehmigung der EU-Kommission abhängig. Diese hat jetzt nach der EU-Fusionskontrollverordnung grünes Licht gegeben.

Ziele von Bain Capital

Die Kommission sieht bei dem Verkauf keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. „Da die Unternehmen nicht auf denselben oder vertikal verbundenen Märkten tätig sind“, schreibt die EU-Kommission.

Der US-Investor Bain Capital zahlt für 51 Prozent der Anteile 7,4 Milliarden Euro. Die übrigen Anteile behält VW. Der Käufer Bain Capital bezeichnet Everllence als globalen Technologieführer in den Bereichen Marineverteidigung, Dekarbonisierung in der Schifffahrt und dezentrale industrielle Energieversorgung. „Everllence ist in einer einzigartigen Position, um die Energiewende im weltweiten Seehandel zu ermöglichen und den steigenden Energiebedarf zu decken, der durch den rasant wachsenden Stromverbrauch von Rechenzentren entsteht“, sagt Florian Taufmann, Partner bei Bain Capital. Bain Capital will bei Everllence unter anderem das Servicegeschäft ausbauen und in die Marineverteidigung investieren.

Was bedeutet der Everllence-Verkauf für Augsburg?

An den deutschen Standorten und damit auch am Hauptsitz in Augsburg, soll in den kommenden Jahren erst mal nicht gerüttelt werden. Das verhindert eine neue Gesamtbetriebsvereinbarung, die kurz vor dem Verkauf geschlossen wurde. Demnach gelten bis 2030 eine Standort- und eine Beschäftigungsgarantie in Deutschland.

Die Kanzlei Sonntag, die für unsere Redaktion den Verkauf von Everllence eingeschätzt hat, geht aber davon aus, dass die deutschen Standorte nach 2030 stärker an ihren Ergebnissen gemessen werden und der Druck, die Ziele zu erreichen, zunimmt. Eine erhöhte Zerschlagungswahrscheinlichkeit nach 2030 sieht die Kanzlei nicht.

Der Verkauf soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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