Stadt Augsburg

Ein neues Konzept für frischen Wind: Das kommt auf den Augsburger Einzelhandel zu

Der Augsburger Einzelhandel steht neuen Herausforderungen bevor. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Bereits in den vergangenen fünf Jahren war die Entwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt von einer großen Dynamik geprägt. Doch insbesondere in den Zeiten des digitalen Wandels steht der Einzelhandel der Fuggerstadt auch vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Mit einer neuen Strategie will die Stadt jetzt darauf reagieren.

Den gesamtstädtischen Einzelhandel weiterzuentwickeln, steht seit Jahren im Fokus der Stadt Augsburg. Bisher wurde im Abstand von fünf bis sieben Jahren das Einzelhandelsentwicklungskonzept der Stadt fortgeschrieben. Nun wurde die cima Beratung + Management GmbH erneut mit der Fortschreibung beauftragt. Der Beschluss des Wirtschaftsförderungs-, Beteiligungs- und Liegenschaftsausschusses dazu fiel bereits am 14. Oktober 2015. Die Wahl wurde auch von Vertretern der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Einzelhandelsverbandes begrüßt. Mit einem frischen Konzept will die Stadt auf neue Herausforderungen sowie auf die dynamischen Entwicklungen der vergangenen Monate und Jahre reagieren.

Einzelhandel steht vor neuen Herausforderungen

„In den vergangenen fünf Jahren gab es zahlreiche dynamische Entwicklungen innerhalb der Branche sowie der Einzelhandelsstruktur in der Stadt Augsburg und in den Umlandgemeinden. Auch die aktuell weiter stark zunehmende Bedeutung des Online-Handels stellt das Oberzentrum und die städtische Einzelhandelsstrategie vor neue Herausforderungen“, erläutert Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber die Gründe für die Fortschreibung. Außerdem soll das bestehende gesamtstädtische Konzept überarbeitet werden.

Neues Entwicklungskonzept für den Augsburg Einzelhandel steht ab Herbst

Zuletzt wurde das Konzept 2010 vom Stadtrat beschlossen. Im Januar 2016 ist der Startschuss für die Fortschreibung. Der Zeitplan ist auf acht Monate angelegt. Er endet mit der Beschlussfassung des aktualisierten Einzelhandelsentwicklungskonzeptes. Dies wird voraussichtlich im Herbst 2016 der Fall sein.

Einkaufsstandort Augsburg wird insgesamt weiterentwickelt

Die Hauptziele des neuen Entwurfs basieren dabei auf dem aktuellen Konzept. Dabei wird genau analysiert, in welchem Stadtteil es noch Bedarf an Weiterentwicklung gibt und welche Flächen dafür Potential bieten. Zudem will die Stadt die Entwicklung des großflächigen Einzelhandels räumlich steuern. Außerdem soll die Zentralität des Oberzentrums gestärkt werden. Hier ist entscheidend, dass Augsburg auch das weitere Umland mit Angeboten versorgen kann. In diesem Zuge soll auch die Aufenthaltsqualität der Stadt gestärkt werden – beispielsweise durch Impulsveranstaltungen wie das Innenstadtfest oder die für 2016 geplanten „Augsburger Sommernächte“. Auch der Umbau des Hauptbahnhofs und des Königsplatzes sowie die Innenstadtkampagne „Und jetzt kommst DU“ spielen hier mit rein.

„Kaufströme kennen keine administrativen Grenzen“

Das neue Einzelhandelsentwicklungskonzept greift auf zahlreiche Analysen, Befragungen der Wirtschaftsförderung, das Stadtentwicklungskonzept und das Positionspapier der IHK zur Innenstadt zurück. Zudem ist eine Strategiesitzung mit den Umlandgemeinden geplant. „Es ist ein Zeichen des guten Miteinanders mit den Umlandkommunen, dass wir diesen gemeinsamen Strategieworkshop durchführen. Denn Kaufströme kennen keine administrativen Grenzen. Es bestehen enge Einkaufsverflechtungen mit den Umlandgemeinden“, so Eva Weber, „daher ist ein enger Austausch in Bezug auf die regionale Handelsenwicklung wichtig.“

Regierung von Schwaben fördert Einzelhandelsentwicklungskonzept mit 60 Prozent

Die Kosten für die Fortsetzung des Einzelhandelsentwicklungskonzepts belaufen sich auf rund 80.000 Euro. Die Regierung von Schwaben bezuschusst das Projekt mit Mitteln der Städtebauförderung und trägt 60 Prozent der Gesamtkosten. Der gesamte Prozess wird unter Federführung der Wirtschaftsförderung Stadt Augsburg durchgeführt. Sie arbeitet dabei eng mit dem Stadtplanungsamt zusammen. Durchgeführt wird das Vorhaben von einer Projektgruppe bestehend aus Vertretern des Stadtrats, des Handels und der Verwaltung.

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