Moderne Bürowelten

A³ Business Brunch bei KRAGLER Immobilien: Das braucht ein Büro

Peter Kragler gibt eine Einführung zu modernen Büroimmobilien. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Büro ist nicht gleich Büro. Nicht nur jede Branche, auch jedes einzelne Unternehmen hat daran andere Ansprüche. Welche Konzepte es gibt, was heute State-of-the-Art ist und was Firmen suchen, war Thema am Freitagmorgen.

Die Augsburger Gewerbestandorte wachsen, immer mehr Firmen zieht es in die Stadt. Aber auch bereits ansässige Unternehmen sehen sich immer wieder nach neuen, moderneren Flächen um. Die Büroimmobilienwelt in Augsburg boomt. Doch was suchen Firmen und ihre Mitarbeiter? Was brauchen sie? Und: Wie wichtig sind moderne Räume wirklich für Fachkräfte?

A³ Business Brunch im Sheridan Park

Diesen Themen ging Peter Kragler, Geschäftsführer KRAGLER Immobilien GmbH, mit seinen rund 40 Gästen am 23. Mai auf den Grund. Im Sheridan Management Center SMC trafen sich diese Morgens zum A³ Business Brunch. Unter den Teilnehmern Vertreter von Banken, aus der Verwaltung, dem Bauwesen und Interessenten an neuen Räumlichkeiten. Eine gute halbe Stunde gab Peter Kragler eine Einleitung zum Thema, über das er auch gut und gerne 30 Stunden referieren könne – der Vielfalt geschuldet.

Die Gewerbestandorte wachen – auch in die Höhe

Aktuelle Beispiele lassen sich in der Fuggerstadt derzeit zu Hauf auf den Baustellen finden. Mit eines der bekanntesten: Weitblick 1.7 im Augsburg Innovationspark. Auf dem selben Areal entsteht zudem das „A-Town-High“, so der Arbeitstitel für ein 60 Meter hohes 18 Vollgeschosse umfassendes Hochhaus. Nicht ganz so hoch ist der Glastower von Roschmann, der in Gersthofen in die Höhe wächst – dafür als reines Bürogebäude und nicht als Boardinghouse gedacht. Als wohl einzige Büroimmobilie die 2019 bezugsfertig wird, gilt das Sheridan Walch 3 im Sheridan Park.  In Lechhausen werden die „Handwerker Höfe“ umgesetzt. Das Uniklinikum wird Medizin und Pharma geprägte Unternehmen nach Neusäß ziehen.

Die Ausstattung

All diese Projekte setzen auf verschiedene Immobilienkonzepte. Im groben unterscheide man zwischen „Wohnen mit Gewerbeeinheiten“, „Halle mit Büroanteil“, „Reine Büroflächen“ und „Reine Produktions-/Logistikhalle“. Beim Blick ins Innere wird unterschieden zwischen Großraumbüro („Open Space“), Gruppenbüros, Zellen-/Einzelbüros („Think Tanks“), Conference, Deskshare und Kommunikationszonen, sowie jeglicher Kombination daraus. Diese hängt wiederum von den Arbeitsabläufen und Bedürfnissen der Unternehmen ab. Umso flexibler die Räume darauf anzupassen sind, umso besser, betonte Peter Kragler.

Die Atmosphäre

Immer wichtiger wird auch das Raumklima, also das Gefühl, das ein Raum auf den Mitarbeiter hat. Themen wie Licht und Schatten, Luft und Klima, Akustik und Ausstattung fallen darunter. Aber auch Energie-Effizienz, das organisatorische Umfeld – Gastronomie, Kita – und die Steuerungssysteme vor Ort beeinflussen, wie gut ein Bürogebäude ankommt. Vor allem bei (potenziellen) Mitarbeitern. „Der Wind der aktuellen Bürowelt ist von der IT-Branche geprägt“, erklärte Peter Kragler dabei. Das betrifft nicht nur technische Ausstattung sondern die Mieter selbst. Die IT-Branche befindet sich in einem harten Kampf um Fachkräfte – die in einem ansprechenden Umfeld arbeiten möchten. Gleichzeitig sorgen diese Punkte für einen höheren Mietpreis. Laut Peter Kragler seien 13,50 Euro realistisch, bei besonderen Zusätzen bis zu 15 Euro möglich.

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