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Neuer Kreißsaalbereich: Geburtenrate in Donauklinik Neu-Ulm steigt weiter an
Donauklinik Neu-Ulm

Neuer Kreißsaalbereich: Geburtenrate in Donauklinik Neu-Ulm steigt weiter an

Symbolbild. Foto: www.helenesouza.com / pixelio.de
Symbolbild. Foto: www.helenesouza.com / pixelio.de

Die Geburtenzahlen in der Donauklinik Neu-Ulm steigen immer weiter an. Das Klinikum reagiert nicht zuletzt mit baulichen Maßnahmen auf diese Entwicklung.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In der Donauklinik wurden in den ersten acht Monaten diesen Jahres 720 Babys geboren. „Das bedeutet, dass wir in Neu-Ulm für das Jahr 2016 nach zuletzt jährlich steigenden Geburtenzahlen einen erneuten Geburtenrekord mit circa 1.100 Neugeborenen erwarten dürfen“, berichtet Stiftungsdirektor Michael Gaßner.

Bauliche Maßnahmen sollen Patienten und Personal entlasten

Seit über einem Jahr finden im Kreißsaal bauliche Modernisierungen statt. So sollen sowohl räumlich als auch apparativ die besten Voraussetzungen für eine sichere Geburt geschaffen werden. Diese Baumaßnahmen schreiten immer weiter voran und gehen nun in die Endphase. In rund drei Wochen soll der moderne Kreißsaalbereich den Patientinnen zur Verfügung stehen. „Die Hauptabteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Donauklinik Neu-Ulm betreut Schwangere aus dem gesamten Landkreis Neu-Ulm und den angrenzenden Regionen“, teilen die beiden Chefärzte Priv. Doz. Dr. Andreas Reich und Priv. Doz. Dr. Dominic Varga mit.

Kaiserschnittrate in Donau-Klinik Neu-Ulm deutlich geringer als der Durchschnitt

Wichtiger als die schönen Entbidungs-Räume sind jedoch die individuellen Wünsche der Schwangeren. So liegt die Rate an Kaiserschnitten in Neu-Ulm bei 18 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt beträgt sie 30 Prozent. Darüber hinaus ist auch die Dammschnittrate niedriger als im Landesvergleich. Klinikdirektor Ernst Peter Keller ist sich sicher, dass „dies nur durch ein engagiertes geburtshilfliches Team aus Geburtshelfern und Hebammen zu erreichen ist“. „Dabei sind wir aktuell in der glücklichen Situation, dass wir im Gegensatz zu den meisten Frauenkliniken weder einen Hebammen- noch einen Ärztenotstand in der Neu-Ulmer Abteilung haben“ ergänzt Chefarzt Dr. Reich.

Zukunft der Geburten-Station Illertissen ungewiss

Anders ist dies in der Geburten-Station Illertissen. Bereits im Mai wurde sie aufgrund Personalmangels geschlossen. Ein Bürgerentscheid am 23. Oktober könnte richtungsweisend sein. Bis klar ist, wie es in Illertissen weitergeht, steht der Betrieb der Geburtenstation still. Die Folge ist ein regelrechter Ansturm auf die Frauenklinik in Memmingen: Hier wird mit einem Geburtenanstieg von bis zu 20 Prozent gerechnet. Auch neue Arbeitsplätze können dadurch geschaffen werden.

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