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Donauklinik Neu-Ulm eröffnet hochmodernen Operationssaal
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Referenz-Objekt für Industriepartner

Donauklinik Neu-Ulm eröffnet hochmodernen Operationssaal

 Das Aurelius-Team an der Donauklinik Neu-Ulm. Foto: Donauklinik Neu-Ulm

Erst kürzlich konnte die Donauklinik Neu-Ulm ihren neuen, hochmodernen, minimalinvasiven Operationssaal vorstellen. Das Projekt Aurelius soll als Referenz-Objekt für die Industriepartner dienen, die den neuen Saal möglich machten.

Beteiligt waren die Firmen Olympus, GE Healthcare und Trice. Sie brachten die neuesten Technologien in Neu-Ulm zum Einsatz. Dadurch blieb der Eigenanteil der Donauklinik mit 60.000 Euro überschaubar. Klinikdirektor Ernst Peter Keller taufte den neuen OP-Saal mit einer Flasche Sekt auf den Namen Aurelius. Dieser wird vom lateinischen Namen Aurum für Gold abgeleitet, da der Saal für Keller den Gold-Standard zeitgemäßer Hochleistungs-Medizin darstelle.

Projekt Aurelius nutzt Möglichkeiten der modernen Kommunikation

Hospitierende Ärzte werden durch den Chirurgen Thomas Schmidt, die Gynäkologen Dr. Dominic Varga und Dr. Frauke Kohorst eingewiesen. Neben dem Operationssaal umfasst das Projekt Aurelius aber auch alle Möglichkeiten der modernen Kommunikation. Ab dem ersten Kontakt kann der Patient über alle verfügbaren Kanäle mit den Ärzten Kontakt aufnehmen. So könne der Erstkontakt über die Homepage, über WhatsApp, Online oder klassisch per Telefon oder Fax hergestellt werden. Alle Informationen über den Eingriff vor, während und nach der Operation werden sofort abgespeichert und dem Patienten oder dem weiterbehandelnden Arzt auf seinem Computer oder auf ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt.

Viszeralchirurg Thomas Schmidt im neuen Operationssaal. Foto: Donauklinik Neu-Ulm

OP-Verlauf wird per Video aufgezeichnet

Der Fokus liegt damit auf transparenter Chirurgie. So wird auch jede Operation vollständig per Video dokumentiert. Der Patient erhält neben dem klassischen OP-Bericht auch Bilder und Video-Clips per Mail oder SMS. Er könne selbst sehen, was während der Operation mit ihm passiert ist, wie der Verlauf war und warum es unter Umständen zu Komplikationen kam. Die Ärzte an der Donau-Klinik können sich zusätzlich bei Bedarf auf die Bildschirme in Operationssaal einloggen. Auf diese Weise soll eine Situation schnell beurteilt werden können und eventuell interdisziplinär beraten werden.

Mehr Bildinformationen als bei Full-HD-Systemen

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Der von Monitoren umgebene Operationstisch bildet das Zentrum dieses minimalinvasiven OP-Saales. Die Monitore und 3-D Bildschirme arbeiten mit vier Mal so vielen Bildinformationen als bei Full-HD-Systemen.  Zur Eröffnung des OP-Saals wurden sämtliche Eingriffe und diverse Instrumente der Bauchchirurgie minimalinvasiv an einer Paprika demonstriert. Auf den großen Monitoren war der „Bauchraum“ der Paprika zu sehen. Im Rahmen der Präsentation entfernte Viszeralchirurg Thomas Schmidt einen bestimmten Kern. Dieser könnte bei einem Patienten einem Gallenstein, einem Blinddarm, einer Zyste oder einem Myom entsprechen.

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