Arbeitslosigkeit

Landkreis Neu-Ulm verzeichnet Frühlingseffekt beim Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Neu-Ulm ist auf 3,2 Prozent gesunken. Was dies mit der Jahreszeit zu tun hat und wie es dem Ausbildungsmarkt in der Region geht

Auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Neu-Ulm macht sich eine leichte Frühjahrsbelebung bemerkbar. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent. Im Februar betrug sie 3,4 Prozent und vor einem Jahr lag sie bei 2,5 Prozent. Insgesamt sind 3.302 Menschen arbeitslos gemeldet, 200 weniger als vor einem Monat, aber 751 mehr als vor einem Jahr.

Das sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung

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Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, fasst die aktuelle Situation zusammen: „In Anbetracht der anhaltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie hält sich der Arbeitsmarkt in unserer Region verhältnismäßig robust. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage weiterhin angespannt ist. Die staatlichen Subventionen federn stärkere Auswirkungen ab. Kurzarbeit wird von den Betrieben in hohem Maße genutzt, um Mitarbeiter zu halten. Leider bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin verhalten.“

Der übliche „Frühjahrseffekt“ bildet sich durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Männern ab, da diese häufiger in den Außenberufen beschäftigt sind. Hier ist die Arbeitslosigkeit um 6,1 Prozent zurückgegangen - bei den Frauen dagegen nur um 5,2 Prozent.

So geht es dem Ausbildungsmarkt in der Region

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Es ist Halbzeit im Berufsberatungsjahr und Richard Paul zieht Zwischenbilanz: „Seit Oktober 2020 haben sich 848 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle an die Arbeitsagentur gewandt. Das sind 8,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden 811 Ausbildungsstellen gemeldet, 25,7 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rein rechnerisch stehen einem Ausbildungssuchenden 0,96 Ausbildungsstellen gegenüber.“

Aktuell haben 570 Jugendliche noch keine feste Zusage für einen betrieblichen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative wie zum Beispiel den Besuch einer weiterführenden Schule. Demgegenüber stehen 485 unbesetzte gemeldete Berufsausbildungsstellen. Es bieten sich also durchaus noch Möglichkeiten für junge Menschen, in eine betriebliche Ausbildung zu starten.

Betriebe melden weniger Ausbildungsplätze

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„Leider wurden uns dieses Jahr deutlich weniger freie Ausbildungsplätze von den Betrieben gemeldet. Die Ausbildungssuche wird damit schwieriger als in den vergangenen Jahren. Viele Betriebe kämpfen mit den Auswirkungen der Krise und streichen deshalb die Ausbildung der Nachwuchskräfte. Dennoch appelliere ich an die Unternehmen, weiterhin auszubilden, denn ein Auszubildender/eine Auszubildende bleibt die begehrte Fachkraft von morgen – Corona hin oder her. Im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gibt es für Arbeitgeber Unterstützungsmöglichkeiten, die ganz aktuell nochmals verlängert und ausgeweitet wurden“, betont der Agenturleiter.

Erst kürzlich hat die Agentur für Arbeit Donauwörth ein Corona-Fazit gezogen.

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Der übliche „Frühjahrseffekt“ bildet sich durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Männern ab, da diese häufiger in den Außenberufen beschäftigt sind. Hier ist die Arbeitslosigkeit um 6,1 Prozent zurückgegangen - bei den Frauen dagegen nur um 5,2 Prozent.

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Aktuell haben 570 Jugendliche noch keine feste Zusage für einen betrieblichen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative wie zum Beispiel den Besuch einer weiterführenden Schule. Demgegenüber stehen 485 unbesetzte gemeldete Berufsausbildungsstellen. Es bieten sich also durchaus noch Möglichkeiten für junge Menschen, in eine betriebliche Ausbildung zu starten.

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Erst kürzlich hat die Agentur für Arbeit Donauwörth ein Corona-Fazit gezogen.

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