Arbeitsmarkt

Stadt Augsburg verzeichnet weniger Arbeitslose als im Vormonat

Elsa Koller-Knedlik, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im Vergleich zum Februar ist die Anzahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Augsburg im März zurückgegangen. Weshalb der April besonders interessant für den Arbeitsmarkt werden soll, verrät Elsa Koller-Knedlik.

„Wie für einen März üblich, geht die Zahl der Arbeitslosen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings gibt es wie in den Monaten zuvor einen Anstieg, dieses Mal von 27,6 Prozent oder 3.887 Arbeitslosen. Interessant wird besonders der kommende Monat sein, denn erst im April 2020 zeigten sich die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt.“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

„Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig“

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„Ich spreche in dieser Zeit allen Mut zu, trotz der Pandemie und der gestiegenen Arbeitslosigkeit nicht aufzugeben. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor aufnahmefähig und uns gelingt es weiterhin, für Arbeitslose, auch in schwächelnden Branchen, eine neue Beschäftigung zu finden. Jüngstes Beispiel ist ein junger Mann, der als Maschinen- und Anlagenführer erneut eine adäquate Beschäftigung gefunden hat, nachdem er beim neuen Arbeitgeber einen Probetag absolvieren konnte“, berichtet Elsa Koller-Knedlik.

Das ergibt der Arbeitsmarkt für die Stadt Augsburg

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In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 10.952. Das sind 323 oder 2,9 Prozent weniger als einen Monat zuvor und entspricht einer Quote von 6,5 Prozent – im Vormonat waren 6,7 Prozent. Im März des vergangenen Jahres 2020 betrug die Arbeitslosenquote 5,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 2.072 oder 23,3 Prozent mehr Arbeitslose. Für die beiden Rechtskreise, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 1.134 Personen oder 26,2 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 938 Personen oder 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In diesem Monat nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr bei allen Personengruppen zu. Die Bandbreite reichte von plus 19,8 Prozent bei den Menschen mit Behinderung bis plus 59,4 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen.

Diese Personen zählen zu der Unterbeschäftigung

Die Arbeitsmarktstatistik erfasst zudem die sogenannte Unterbeschäftigung. Darin enthalten sind Personen, die eigentlich auch zu den Arbeitslosen gezählt werden müssten. Registrierte Arbeitslose sind unter bisheriger Betrachtung 10.952 Personen. Hierzu müssten weitere 3.384 Personen gerechnet werden, das ergäbe eine Zahl von 14.336 und wäre eine Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent – im Vormonat waren es 8,5 Prozent, im Vorjahr 7,4 Prozent. Das sind unter anderem Personen, die eine Weiterbildung machen, eine berufliche Eingliederungsmaßnahme durchlaufen oder beispielsweise kurzfristig erkrankt sind.

Nicht alle Wirtschaftszweige verzeichnen Zuwachs

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Außerdem werden die Zahlen in die verschiedenen Wirtschaftszweige aufgeteilt und ergeben folgende Ergebnisse: Das Verarbeitende Gewerbe hat ein Minus von 5,9 Prozent zu verzeichnen, der Handel hingegen einen Verlust von 2,7 Prozent. Bei Verkehr und Lagerei ist es ein Plus von 0,1 Prozent, beim Baugewerbe beträgt das Plus 4,5 Prozent. Auch die öffentliche Verwaltung verzeichnet ein Plus von 4,0 Prozent, während das Gesundheits- und Sozialwesen 3,3 Prozent Zuwachs erfährt.

Der Lockdown hält den Arbeitsmarkt inzwischen bereits seit ungfähr einem Jahr in Augsburg in Atem. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, hat Elsa Koller-Knedlik auch bereits letzten Monat betont.

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„Wie für einen März üblich, geht die Zahl der Arbeitslosen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings gibt es wie in den Monaten zuvor einen Anstieg, dieses Mal von 27,6 Prozent oder 3.887 Arbeitslosen. Interessant wird besonders der kommende Monat sein, denn erst im April 2020 zeigten sich die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt.“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

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In diesem Monat nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr bei allen Personengruppen zu. Die Bandbreite reichte von plus 19,8 Prozent bei den Menschen mit Behinderung bis plus 59,4 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen.

Diese Personen zählen zu der Unterbeschäftigung

Die Arbeitsmarktstatistik erfasst zudem die sogenannte Unterbeschäftigung. Darin enthalten sind Personen, die eigentlich auch zu den Arbeitslosen gezählt werden müssten. Registrierte Arbeitslose sind unter bisheriger Betrachtung 10.952 Personen. Hierzu müssten weitere 3.384 Personen gerechnet werden, das ergäbe eine Zahl von 14.336 und wäre eine Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent – im Vormonat waren es 8,5 Prozent, im Vorjahr 7,4 Prozent. Das sind unter anderem Personen, die eine Weiterbildung machen, eine berufliche Eingliederungsmaßnahme durchlaufen oder beispielsweise kurzfristig erkrankt sind.

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