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HWK Ulm gründet „Zentrum für Betriebsnachfolge“
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm gründet „Zentrum für Betriebsnachfolge“

 Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der HWK Ulm. Foto: HWK Ulm

Bei der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm stand das Thema der Betriebsnachfolgen auf dem Plan. In diesem Zuge wurde die Gründung eines „Zentrums für Betriebsnachfolge“ beschlossen. Und auch die Gymnasien sollen stärker für das Handwerk begeistert werden.

von Marina Huber, Online-Redaktion

Betriebsnachfolgen sichern, das war das Hauptthema auf der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm. Dafür wurde die Gründung eines „Zentrums für Betriebsnachfolge“ beschlossen. Die Arbeit in Richtung Gymnasien soll zudem verstärkt werden.

2.200 Betriebe stehen zur Übergabe an

Ab dem kommenden Jahr soll das „Zentrum für Betriebsnachfolge“ die Übergabe von Handwerksbetrieben koordinieren. Denn bei Betriebsgründungen herrscht häufig Ratlosigkeit. Die Gründung eines solchen Zentrums wurde auf der Vollversammlung der Handwerkskammer (HKW) Ulm beschlossen. Zwischen Jagst und Bodensee sollen so die Betriebsübergaben einfacher vonstattengehen. Das „Zentrum für Betriebsnachfolge“ übernimmt dabei die Funktion eines Mittlers zwischen Übergeber und Übernehmer. Bis 2019 stehen nach Angaben der HWK Ulm alleine altersbedingt über 2.200 Betriebe potentiell zur Übergabe an.

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Spezielles Beratungsangebot

Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der HWK Ulm, erklärt: „Das Zentrum wird der zentrale Mittler zwischen einem Betrieb und einem potentiellen Nachfolger werden. Es soll den Übergabeprozess definieren und in seinen vielen Themenfelder begleiten“. Beispielsweise Steuer- und Rechtsberatung sind zwei Felder, bei denen das Beratungsangebot gut abgestimmt sein muss.

 Nachfrageseite gut besetzt

Bei den Nachfragern nach einer Betriebsübernahme muss nicht lange gesucht werden. Unter anderem die fast 600 Meisterabsolventen zählen dazu, genauso wie langjährige Gesellen. Aber auch Quereinsteiger aus dem Hochschulwesen zeigen Interesse. Mehlich weiß: „Das Angebot an Betrieben ist bereits heute vorhanden. Es muss nur noch erschlossen werden. Auf der Nachfrageseite gilt es dieses Angebot erfolgreich bei den verschiedenen Zielgruppen zu platzieren. Dies nutzt allen Beteiligten: den Betriebsinhabern, den Arbeitnehmern und Gesellen und den bestehenden Kunden“.

Fachkräftesicherung im Handwerk

Die Übergabe von Betrieben im Handwerk hilft auf lange Sicht der Fachkräftesicherung der Branche. Denn wo Unternehmen schließen müssen, gehen auch Facharbeiter. Nicht nur im Handwerk, sondern auch in der Metall- und Elektroindustrie ist man auf die langfristige Sicherung von Facharbeitern bedacht. Erst kürzlich konnte das Ausbildungsprojekt power(me) erfolgreich zu Ende gebracht werden. Und auch das Handwerk versucht mit einer soliden Ausbildung zur Fachkräftesicherung beizutragen.

Arbeit an Gymnasien stärken

Auf der Vollversammlung wurde auch der Fokus auf die Arbeit in Richtung Gymnasien gelenkt. Bereits in den letzten Jahren war die HWK Ulm verstärkt an Gymnasien aktiv. Und das mit Erfolg: Für das kommende Ausbildungsjahr gibt es einen neuen Rekordwert für Auszubildende mit Abitur. Denn Gymnasiasten können genauso vom Handwerk profitieren. Mehlich erklärt: Planspiele, Berufsorientierung, Projektarbeiten und Bildungspartnerschaften sind nur einige Beispiele, welche wir jetzt zunehmend an diese Schulen tragen werden. Wir sollten ein duales Abitur einmal durchdenken. Dort könnten Schüler Abitur machen und parallel in einem Betrieb eine handwerkliche Ausbildung absolvieren.“

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