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HWK Ulm: Azubizahlen steigen im Oktober weiter an
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm: Azubizahlen steigen im Oktober weiter an

 HWK Ulm: Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für das Handwerk. Foto: HWK Ulm

Immer mehr Jugendliche entschieden sich für eine (duale) Ausbildung im Handwerk. Dieses positive Fazit zog die Handwerkskammer Ulm nach den neusten Entwicklungen im Kammergebiet. Mit einem Azubi-Plus von 2,85 Prozent gewinnt das Handwerk immer mehr an Anerkennung als beruflicher Chancengeber.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die klare Steigerung der Lehrverträge zum Oktober 2015 zeigt: Handwerk ist unverzichtbar, modern und birgt viele Chancen“, kommentiert Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, die jüngsten Ausbildungszahlen erfreut. Immer mehr junge Menschen entschieden sich im Kammergebiet für eine, teils duale, Ausbildung im Handwerk. Mit insgesamt 2.848 neuen Lehrverträgen (319 mehr als noch im September) 2015  verzeichnet die HWK Ulm ein Plus von 2,85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Regionale Unterschiede im HWK Ulm Kammerbezirk bringen weitere Arbeit

„Unsere Arbeit an vielen Fronten für eine Ausbildung im Handwerk zeigt schon Früchte, aber wir werden keine Energie aus dem Thema herausnehmen können. Die Arbeit geht uns nicht aus, das zeigen auch die regional zum Teil unterschiedlichen Ergebnisse“, stellt Dr. Mehlich fest. Die Entwicklungen sind also kein Grund sich auszuruhen. Immer noch gibt es 931 freie Ausbildungsstellen, die keinen qualifizierten Interessenten finden. So gibt es im Alb-Donaukreis beispielsweise trotz eines Zuwachses von 18,5 Prozent noch immer 123 offene Stellen. Das stärkste Minus im Kammergebiet der HWK Ulm verbuchte der Landkreis Ravensburg mit 5,2 Prozent weniger Lehrverträge.

Handwerk ist mit der momentanen Situation zufrieden

Insgesamt zeigt sich aber ein zufriedenes Bild bei der HWK Ulm. „Die aktuellen Ausbildungszahlen sind eine doppelt positive Entwicklung. Denn trotz stetig weniger werdenden Schulabgängern entscheiden sich deutlich mehr Jugendliche für eine duale Ausbildung im Handwerk. Wir verzeichnen hier eine erneute Steigerung wie auch schon im letzten Jahr “, so Dr. Mehlich. „Das Handwerk zeigt seine Chancen und seine Vielfalt. Und das für Jeden, der etwas bewegen will, motiviert und leistungsbereit ist – unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft.“ Es zeigt sich dabei deutlich: Jugendliche überlegen sich bei der Berufswahl genau was sie wollen und wägen ihre Vor- und Nachteile ab. „Ein Auszubildender im Handwerk verdient vom ersten Moment der Ausbildung an Geld, lernt Arbeitsabläufe und Materialien kennen während seine ehemaligen Mitschüler in überfüllten Uni-Sälen weiter die Schulbank drücken“, stellt Mehlich klar.

HWK Ulm wirbt mit verschiedenen Instrumenten für das Handwerk

Dass sich die Zahlen der Auszubildenden im Handwerk so positiv entwickeln, ist nicht zuletzt den Bestrebungen der Handwerkskammer zu verdanken. In den vergangenen vier Jahren wurden zum Teil komplett neue Instrumente ergänzt, um Betriebe bei der Lehrlingssuche zu unterstützen. Mehr als 600 Bildungspartnerschaften, eine Migrationsberaterin, Ausbildungsbotschafter und Berufsberatung für Studienumsteiger sind hierfür nur einige Beispiele. Die Handwerkskammer vermittelt darüber hinaus auch Flüchtlinge in ihre Betriebe. „Das ist vielfältig und anstrengend, aber bei der Berufsorientierung müssen wir alles versuchen, was Aussicht auf Erfolg bietet. Schön, wenn er dann in dieser doppelten Form kommt“, so Dr. Mehlich.

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