Regionales Handwerk

Handwerk verzeichnet steigende Azubi-Zahlen in der Region Ulm

Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm klettert die Zahl der Bewerbungen für handwerkliche Ausbildungen weiter nach oben. Trotzdem suchen die Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee weiter nach Nachwuchskräften.

„Den jungen Menschen werden immer mehr die Chancen eines Handwerksberufs klar, egal auf welcher Schule sie sind. Die Chancen für die Jugendlichen in unseren Betrieben waren noch nie so gut.“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Bis Ende August diesen Jahres bewarben sich bereits 2.736 Personen für eine handwerkliche Ausbildung im Kammergebiet.

Interesse am Handwerk wächst

Obwohl die Schüleranzahl insgesamt sinkt und der Drang zu den Hochschulen konstant bleibt, verzeichnete die Handwerkskammer Ulm ein Plus von 6,9 Prozent an Lehrverträgen. Dies ist nicht zuletzt ihrer aktiven Mithilfe bei der Berufsberatung für Schüler zu verdanken. Mittels Bildungspartnerschaften, Kooperativer Berufsorientierung oder Ausbildungsbotschaftern wurde das Handwerk in den letzten Jahren immer näher an die Schüler herangetragen. Gerade im Hinblick auf Eltern, Lehrer und Abiturienten will die Handwerkskammer ihr Engagement noch weiter ausbauen.

Abiturienten und Flüchtlinge gegen den Fachkräftemangel

Dass diese Maßnahmen fruchten, war dieses Jahr verstärkt zu beobachten. Knapp 15 Prozent der neu abgeschlossenen Verträge wurden nun von Abiturienten unterzeichnet. Neben diesen gleichen aber auch Geflüchtete den Fachkräftemangel immer stärker aus. „Das Azubi-Plus dieses Jahr verdanken wir auch der Integration von Flüchtlingen in die duale Ausbildung. Es ist stark, dass die Handwerksbetriebe ihren Beitrag für die Zukunft leisten und Zeit und Geld in eine Ausbildung investieren.“, erklärt Mehlich. So bewarben sich 211 geflüchtete Menschen im Kammergebiet für eine Ausbildung.

Viele freie Stellen

Trotz der hohen Bewerberzahl sind noch 1098 Ausbildungsplätze in den Handwerksbetrieben zwischen Ostalb und Bodensee nicht vergeben. „Wir könnten noch mehr. Die Betriebe und die Konjunktur sind stark. Das Handwerk würde gerne noch mehr junge Menschen ausbilden, um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern und Karrierechancen zu bieten.“, so Mehlich. Interessierte können ihre Bewerbungen deswegen auch jetzt noch einreichen. Vor allem in den Bereichen der Anlagenmechaniker Sanitär-Heizung und Klima oder Elektro, sowie Nahrungsmittel gilt es noch viele Stellen zu besetzen.

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