70.000 Tonnen Betonschutt

Areal der Hindenburg-Kaserne in Ulm wird Wohnraum

Die Firma Max Wild rechnet noch diesen November damit, die Abbrucharbeiten auf dem Gelände zu beenden. Rund 900 Wohnungen sollen hier einmal entstehen.

Bereits im September 2017 begannen die Abrissarbeiten an den ersten Baracken. Jetzt erinnert nur noch ein Berg aus 70.000 Tonnen Beton und Bauschutt an die Hindenburg-Kaserne am Weinbergweg. Etwa acht Jahrzehnte diente sie in erster Linie Soldaten als militärische Unterkunft. Im letzten Sommer wurde das 8,6 Hektar große Areal vom Bund an die Stadt Ulm übergeben.

Max Wild erschließt Gelände

Zwischen Wissenschaftscampus und Kernstadt soll hier ein neues Wohnquartier entstehen. Wohnraum für bis zu 2.000 Menschen in rund 900 Wohnungen ist „Am Weinberg“ vorgesehen. Für die Erschließung der Fläche hatte die Firma Sanierungstreuhand Ulm die Max Wild GmbH beauftragt. Koordiniert wird das Großprojekt von Bauleiter der Firma, Tobias Gaßebner.

Neun Maschinen, 20 Arbeiter

Der Kasernenkomplex bestand aus insgesamt 14 Gebäuden, inklusive Parkflächen sowie Straßenflächen. Das Gesamtvolumen der abzubrechenden Bausubstanz beläuft sich auf circa 110.000 Kubikmeter. Vom Abbruch ausgeschlossen sind die Mannschaftsgebäude am Mähringer Weg sowie die ehemalige Panzerhalle. Neun Baumaschinen und 20 Facharbeiter sind für das Projekt im Einsatz.

Auch Rohre mussten ausgebaut werden

Im Vergleich zu anderen Abbruchprojekten handelt es sich bei diesem Projekt um eine Standardbaustelle, so Max Wild. Einzige Besonderheit war, dass auf Grund der Emissionsschutzmessungen nicht direkt auf der Baustelle gebrochen werden durfte. So musste eine Annahmestelle gefunden werden, um den ungebrochenen Betonbruch und Bauschutt zu entsorgen. Parallel zu den Abbrucharbeiten werden insgesamt Rohre mit einer Gesamtlänge von 12.000 Metern ausgebaut. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist auf November 2018 anvisiert.

Max Wild an Großprojekten in der Region beteiligt

Die Max Wild GmbH ist schwabenweit an Bau-Projekten beteiligt. Im Auftrag der Firma Josef Hebel wurde die Illerbrücke an der B19-Anschlussstelle Stein in Immenstadt dieses Frühjahr abgebrochen. 49 Meter lang und 1.000 Tonnen schwer war Brückenteil, das Max Wild Mitte April heraustrennte, abgesenkte und schließlich zerlegte. In Gersthofen wurde das Unternehmen beauftragt, die Erd-, Kanal-, und Außenanlagenarbeiten beim Bau einer Lagerhalle zu übernehmen.

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