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Mitte Mai hat am Unternehmenssitz der Multivac Group in Wolfertschwenden der German-Indian Business Summit stattgefunden, das sich den Handelsbeziehungen zwischen den beiden Nationen widmete. Das von der German-Indian Foundation (kurz GIF) initiierte Treffen richtete sich an Führungskräfte aus dem süddeutschen Raum und beleuchtete Geschäftspotenziale in Indien.
Rund siebzig Gäste nahmen an der Veranstaltung beim Weltmarktführer Multivac teil, die durch die IHK Schwaben sowie das indische Generalkonsulat in München unterstützt wurde.
Im Zentrum der Veranstaltung standen Redebeiträge von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. So skizzierte Staatsminister Eric Beißwenger die bayerisch-indische Zusammenarbeit, während Generalkonsul Shatrughna Sinha, der Multivac bereits einmal im November 2024 besuchte, anschließend auf konkrete Möglichkeiten für mittelständische Betriebe einging. Wie der Aufbau eines Auslandsstandorts in der Praxis ablaufen könne, erklärte Dr. Johannes Epple, Finanzvorstand von Multivac, anhand der eigenen Firmenhistorie: „Unsere Unternehmensgruppe ist bereits seit 2009 in Indien präsent. Für uns ist es ein Markt mit langfristiger Perspektive, der durch seine dynamische wirtschaftliche Entwicklung überzeugt, insbesondere in den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Verpackungstechnologie sowie Pharma und Medizintechnik.“
In den nachfolgenden Gesprächsrunden seien verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten zur Markterschließung diskutiert worden. Ein Panel befasste sich etwa mit etablierten Methoden der Expansion, von Joint Ventures bis zu Kooperationen innerhalb der Lieferketten. Eine zweite Diskussionsrunde konzentrierte sich hingegen auf technologische Themengebiete. Hierbei tauschten sich die Teilnehmenden etwa über globale Kompetenzzentren, Künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 aus.
Umashankar Sharma, Präsident der GIF, kündigte an, vergleichbare Veranstaltungen künftig auch in anderen Region Deutschlands ausrichten zu wollen. Die Stiftung wolle als Schnittstelle fungieren, um durch gezielte Netzwerkarbeit oder interkulturelle Programme den wirtschaftlichen Austausch zwischen den Staaten festigen zu können. „Wir sind davon überzeugt, dass die indisch-deutsche Partnerschaft außergewöhnliche Chancen bietet – und eine erfolgreiche Umsetzung nur durch regionale, zwischenmenschliche Verbindungen gelingt“, schließt Sharma ab.