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Laut ZF Friedrichshafen zeigt die Restrukturierung erste Erfolge: Der Free Cash Flow und die bereinigte EBIT-Marge von ZF Friedrichshafen haben sich 2025 deutlich besser entwickelt als erwartet. Laut vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 liege der bereinigte Free Cash Flow bei über einer Milliarde Euro – erwartet hatte ZF rund 500 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge liege deutlich über vier Prozent, erwartet hatte ZF zwischen drei und vier Prozent
Bis Ende 2025 habe ZF zudem seine Schulden früher als geplant reduziert. „Die gesteigerte operative Performance und der schneller als geplant reduzierte Schuldenstand geben Anlass zur Zuversicht“, sagt Mathias Miedreich, Vorstandsvorsitzender bei ZF. Dass die Maßnahmen zur Neuausrichtung von ZF funktionieren, sei aber kein Grund für Selbstzufriedenheit. ZF müsse den Kurs konsequent fortsetzen.
Der Autozulieferer hatte im Herbst 2025 einen Sparkurs beschlossen. Demnach wird die Antriebssparte, auch „Division E“ genannt, neu aufgestellt. Bis 2027 sollen mehr als 500 Millionen Euro eingespart werden.
Lesen Sie hier: ZF Friedrichshafen: Betriebsrat und IG Metall stimmen Sparkurs zu
Im Rahmen der Restrukturierung der Antriebssparte beendet ZF zudem nicht profitable Kundenprojekte vorzeitig. Hintergrund ist, dass die E-Mobilität langsamer anläuft, als erwartet. Ein Problem, das nicht nur ZF Friedrichshafen betrifft, sondern die Autoindustrie insgesamt.
Das vorzeitige Ende mehrerer Projekte werde das Jahresergebnis für 2025 einmalig negativ beeinflussen. Gleichzeitig hat sich laut ZF die operative Performance der Antriebssparte signifikant verbessert.
„Die Sonderbelastung im Bereich der E-Mobilität führt zwar zu einem buchhalterischen Verlust für das Jahr 2025, befreit uns aber von Altlasten und ist die Grundlage für neue Handlungsspielräume und nachhaltig verbesserte Profitabilität in den kommenden Jahren“, so Michael Frick, Finanzvorstand.
Am 19. März will das Unternehmen seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorstellen.