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Stadtwerk am See zeichnet Jugendprojekt mit 1.500 Euro aus
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Auszeichnung

Stadtwerk am See zeichnet Jugendprojekt mit 1.500 Euro aus

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Von links: Pfarrer Harald Kuhnle, Jugendreferent Daniel Faißt und der Geschäftsführer des Stadtwerkes am See, Alexander-Florian Bürkle. Foto: Stadtwerk am See

Nach der Meinung des Stadtwerks am See hat das Gemeinschaftsprojekt „Freiraum“ einen „nachahmenswerten Charakter“. Deswegen wurde es nun ausgezeichnet. Wie dieses Projekt mehr Jugendintegration verwirklichen soll.

Das Stadtwerk am See zeichnet jährlich Jugendprojekte mit Vorbildcharakter aus. In diesem Jahr gewann das Friedrichshafener Projekt „Freiraum“ den mit 1.500 Euro dotierten Stadtwerk am See Verantwortungspreis. Bei dem Projekt schließen sich zahlreiche Interessengruppen und Vereine zusammen. Das Ziel ist, einen Ort zu schaffen, an dem sich Jugendliche gerne aufhalten und den sie aktiv mitgestalten können. 

Alexander-Florian Bürkle: Erster Platz redlich verdient

Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer des Energieversorgers, begründete die Auszeichnung: „Das Projekt ist ein Paradebeispiel für Integration und soziale Verantwortung und hat den 1. Platz redlich verdient“.

Wenn Jugendreferent Daniel Faißt aufzählt, wer am Projekt beteiligt ist, wird die Breite des Netzwerks bewusst: drei Friedrichshafener Schulen, das katholische Jugendreferat, Streetworker, das Jugendparlament und viele mehr arbeiten Hand in Hand. „Das hat Vorbildcharakter, denn „in Baden-Württemberg gibt es nichts Vergleichbares“, erklärte Faißt.

Schüler gestalten Bau mit

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Vor allem in der Nordstadt Friedrichshafens fehlt außerhalb der Schulen ein Treffpunkt, an dem sich Jugendliche austauschen können. Die evangelische Gesamtkirchengemeinde will dies mit dem neuen Projekt ändern. Gemeinsam mit dem CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) und dem Amt für Soziales, Familie und Jugend der Stadt Friedrichshafen wird in der Scheffelstraße das Projekt „Freiraum“ geschaffen.

80 Schüler wurden persönlich aufgerufen, Ideen zu entwickeln für die Umsetzung des Projektes zu entwickeln. In einem Workshop schufen die Schüler dann 20 kleine selbstgebastelte Modellplätze. „Natürlich gab es ganz individuelle Ideen, aber man konnte anhand der Modelle auch einen roten Faden erkennen“, erzählte Daniel Faißt. Dieser „Faden“ bildet nun die Grundlage für den Architekten. Doch die Schüler sind nicht nur bei der Konzeption integriert, sondern sollen auch eigene bauliche Aktionen vornehmen können.

Nachahmenswerte Projekte sollen gefördert werden

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„Für den Stadtwerk am See-Verantwortungspreis bewarben sich in diesem Jahr insgesamt 18 Vereine. „Uns erreichen jedes Jahr tolle Projekte, und nahezu alle sind es wert, unterstützt zu werden“, sagte Florian Bürkle. „Uns ist es wichtig, nachahmenswerte Projekte aus der Region zu fördern und so zu helfen, dass auch zukünftig aus guten Ideen gute Aktionen werden“, so Bürkle weiter. In diesem Jahr wurde der Verantwortungspreis bereits zum siebten mal vergeben. Im vergangenen Jahr konnte das Projekt ZirkusAkademie Friedrichshafen den ersten Preis für sich gewinnen. In diesem Projekt haben Menschen mit physichen und psychischen Einschränkungen die Möglichkeit, Artist zu sein.

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