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Nachdem seit Mitte 2024 bei ZF Friedrichshafen eine schlechte Nachricht der anderen folgte, scheint das neue Jahr für den Autozulieferer vom Bodensee besser zu starten: Wie das Unternehmen mitteilt, hat es mit der BMW Group für Pkw-Antriebe einen langfristigen Liefervertrag geschlossen. Der Vertrag laufe bis in späten 2030er-Jahre und habe ein Volumen von mehreren Milliarden.
Kern der Vereinbarung ist laut ZF Friedrichshafen die Lieferung und Weiterentwicklung des Acht-Gang-Automatgetriebes (8HP). Dieses soll nun kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ziel sei es, das leistungsfähigste und effizienteste Getriebe bereitzustellen, das den Anforderungen künftiger Antriebskonzepte gerecht werden soll.
„Die neue Vereinbarung mit BMW zeigt, wie wichtig langfristige Planungshorizonte für technologische Weiterentwicklungen sind“, ordnet Sebastian Schmitt ein, Leiter der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien bei ZF.
Eben jene Antriebssparte, auch „Division E“ genannt, war lange das Sorgenkind bei ZF. So war 2025 unklar, ob ZF die Sparte verkauft oder gänzlich einstellt. Auch ein Investor stand im Raum. Im Herbst hatte sich ZF schließlich entschieden, die Antriebssparte zu behalten und zu restrukturieren. Allerdings sollen dort bis 2030 7.600 Stellen gestrichen werden. Laut Schmitt schafft der neue Vertrag Klarheit und Stabilität für ZF und BMW.
Aus Sicht von ZF Friedrichshafen stärkt der Vertrag mit BMW die eigene Position als Systemlieferant und schaffe zusätzliche Planungssicherheit. Dadurch könnten Risiken in einem sich schnell wandelnden Marktumfeld reduziert und die Grundlage für eine emissionsarme Mobilität der Zukunft gelegt werden.
Erst vergangene Woche hatte ZF vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 mitgeteilt. Demnach hatten sich der Free Cash Flow und die bereinigte EBIT-Marge von ZF Friedrichshafen 2025 deutlich besser entwickelt als erwartet.
Zugleich hatte ZF mitgeteilt, dass es nicht profitable Kundenprojekte im Bereich der E-Mobilität vorzeitig beendet.