Berufliches Schulzentrum Lindau

Lindau: Bodenuntersuchungen am Beruflichen Schulzentrum

Probebohrungen am Berufsschulzentrum Lindau. Foto: Landkreis Lindau
Am Beruflichen Schulzentrum in Lindau sollen einige Veränderungen vorgenommen werden. Um Komplikationen beim Bau zu vermeiden, wurde nun die Bodenbeschaffenheit des gewählten Areals geprüft.

„Wir wollen damit sicherstellen, dass weder ein Neubau mit statischen Problemen behaftet ist, noch die umliegenden Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies gilt es genauestens abzuwägen“, so Landrat Elmar Stegmann. Um eine Gefährdung der bestehenden Bausubstanz auszuschließen, wurde eine auf Bohrungen und Sondierungen spezialisierte Firma engagiert. „Baugrund Süd“ aus Bad Wurzach unterzog das Erdreich rund um das Berufliche Schulzentrum einiger Untersuchungen. Mehrere, über das Areal verteilte Bohrungs- und Sondierungspunkte wurden dafür ausgewählt. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet.

Vorbereitungen laufen

„Gleichzeitig prüft die Landkreisverwaltung, welche vergaberechtlichen Varianten zum Tragen kommen könnten und klärt mit der Regierung von Schwaben die staatliche Schulbauförderung ab.“ Bereits Ende letzten Jahres informierten die Mitglieder des Kreistags die Verwaltung über die Ergebnisse einer Vorstudie. Zudem versicherten sie sich im April vor Ort über den baulichen Zustand des Schulzentrums. Weitere Besichtigungen werden im Herbst folgen. Mit den Bodenproben und Besichtigungen will der Landkreis Lindau frühzeitig prüfen, welcher Bereich für bauliche Veränderungen überhaupt geeignet ist. Zur Diskussion stehen derzeit mehrere Optionen. So ist nicht vollständig geklärt, ob der Altbestand saniert oder ein Neubau entstehen soll.  

Konzept „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ hat sich bewährt

„Auch bei diesem Projekt gilt: Gründlichkeit vor Schnelligkeit“, erklärt Landrat Stegmann. Diese Vorgehensweise habe sich auch bei dem Neubau des Schülerwohnheims bewährt. Umfangreiche Planungen und Vorarbeiten bei dem GKWG-Projekt gewährleisteten einen reibungslosen Bau-Ablauf. Der Neubau wird so voraussichtlich im Herbst fertiggestellt sein. Auch hier mussten wegen des Baugrundes Gründungsarbeiten vorgenommen werden. Mittlerweile ist der Stand der Technik dabei so hoch, dass nebenstehende Gebäude von den Erschütterungen nicht mehr beeinträchtigt werden. Die neu erbaute Turnhalle des Bodensee-Gymnasiums, das neben dem Schülerwohnheim platziert ist, wurde somit nicht gefährdet.

Saniertes Rainhaus nicht gefährdet

In unmittelbarer Nähe zu dem als „Schulerweiterungs-Gebiet“ deklarierten Gebiet wurde jüngst das sanierte Rainhaus eröffnet. Eine Gefährdung des denkmalgeschützten Gebäudes durch einen Neubau des Beruflichen Schulzentrums ist unwahrscheinlich. Über das genaue Risiko sollen aber die ausgewerteten Bodenproben genauere Auskunft geben. Das Modernisierungs-Projekt wird Lindaus Haushaltsplan ab 2020 maßgeblich prägen.

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In unmittelbarer Nähe zu dem als „Schulerweiterungs-Gebiet“ deklarierten Gebiet wurde jüngst das sanierte Rainhaus eröffnet. Eine Gefährdung des denkmalgeschützten Gebäudes durch einen Neubau des Beruflichen Schulzentrums ist unwahrscheinlich. Über das genaue Risiko sollen aber die ausgewerteten Bodenproben genauere Auskunft geben. Das Modernisierungs-Projekt wird Lindaus Haushaltsplan ab 2020 maßgeblich prägen.

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