Umbau

Mehr Platz im Bezirkskrankenhaus Kempten

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stehen im Bezirkskrankenhaus Kempten seit 1986 im Fokus. Nun musste der Neubau abermals vergrößert werden.

„Neu gebaut – und schon wieder zu klein“, damit leitete der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben, Thomas Düll, die Begrüßung der etwa 30 geladenen Gäste ein. Obwohl der Neubau des Bezirkskrankenhauses (BKH) erst 2015 in Betrieb genommen wurde, war nun eine Vergrößerung nötig. Die dynamische Entwicklung der Klinik habe diese Aufstockung der Eingangshalle mit elf neuen Funktions- beziehungsweise Büroräumen erforderlich gemacht.

Mehr Platz für verschiedene Bereiche wie das Qualitätsmanagement

Nun stehen Räume für die inzwischen eingerichtete Regionalleitung Südwest, die psychiatrische Institutsambulanz , die neuropsychologische Testung, die Aufnahme- und Notfallkoordination, den psychiatrischen Konsildienst, das Qualitätsmanagement, den Patientenfürsprecher und die Klinikseelsorge zur Verfügung.

Traditionsstandort Kempten

Auch Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Martin Sailer lobte die im BKH Kempten geleistete Arbeit. Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist 1986 als erstes dezentralisiertes Krankenhaus in Schwaben neben den beiden Traditionsstandorten Kaufbeuren und Günzburg eröffnet worden.

Wichtiger Pfeiler in der regionalen stationären Versorgung

„Ich bin sehr froh, dass sich die psychiatrische Versorgung der Menschen hier in Kempten und im Oberallgäu so gut bewährt hat. Das Bezirkskrankenhaus Kempten ist ein wichtiger Pfeiler in der regionalen stationären Versorgung“, sagte Sailer. Der Neubau sei beeindruckend, insbesondere was seine Lage betrifft – vor allem der Ausblick auf die Berge begeistere. Man sei sehr froh, so der Bezirkstagspräsident, dass man hier in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Kempten sein dürfe. „Patienten mit psychischen Krankheiten benutzen denselben Eingang wie Menschen mit somatischen Erkrankungen. Damit wird auch in der Frage der Entstigmatisierung ein Fortschritt erzielt“, unterstrich Sailer. 

Verlässlicher Partner für psychische Krisen

Dr. Stephanie Kirschhock, Oberärztin der Institutsambulanz, hob die Bedeutung des ambulanten Arbeitens in der Psychiatrie hervor. Die trage auch dazu bei, stationäre Aufnahmen zu verhindern. Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Markus Jäger dankte allen Beteiligten für die Errichtung der neuen Räume. Architekten, Bauleitung und Firmen hätten gute Arbeit geleistet. Durch die in Kempten bereits gut etablierte Aufnahme- und Notfallkoordination sei man ein verlässlicher Partner im Netzwerk der lokalen Hilfsstrukturen für psychische Krisen, so der Chefarzt.

Kirchliche Segnung

Die kirchliche Segnung erfolgte durch die Klinikseelsorger Pfarrerin Jutta Schröppel und Diakon Wolfgang Rupprecht. Mit dieser wolle man die neuen Räume und vor allen auch die hier tätigen Menschen unter den Geist Gottes stellen.

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Wichtiger Pfeiler in der regionalen stationären Versorgung

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Verlässlicher Partner für psychische Krisen

Dr. Stephanie Kirschhock, Oberärztin der Institutsambulanz, hob die Bedeutung des ambulanten Arbeitens in der Psychiatrie hervor. Die trage auch dazu bei, stationäre Aufnahmen zu verhindern. Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Markus Jäger dankte allen Beteiligten für die Errichtung der neuen Räume. Architekten, Bauleitung und Firmen hätten gute Arbeit geleistet. Durch die in Kempten bereits gut etablierte Aufnahme- und Notfallkoordination sei man ein verlässlicher Partner im Netzwerk der lokalen Hilfsstrukturen für psychische Krisen, so der Chefarzt.

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